ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Wasser macht Schule

Schule: Naturparkmittelschule Emmersdorf
KoordinatorIn: Winkler Stephen
DirektorIn: BEd Scherer Sophie
Inhalt
Der rote Faden, der uns durch das heurige Schuljahr begleitet hat, war das Thema „Wasser“ in all seinen Facetten. Die Schüler*innen der Naturparkmittelschule Emmersdorf haben sich mit den Aspekten „Wasser als Lebensraum“, „Wasser als Ressource“ und „Wasser als Allgemeingut“ auseinandergesetzt. Diese Themen wurden im Rahmen verschiedener Kleinprojekte, Module und Ausflüge beleuchtet und erforscht.
Klasse 2a bei ihrem Ausflug am Bach.

Klasse 2a bei ihrem Ausflug am Bach.

Die Wassergütebestimmung ist im vollen Gange!

Die Wassergütebestimmung ist im vollen Gange!

Die entdeckten Lebewesen waren faszinierend und konnten oft erst unter der Lupe in ihrer ganzen Detailvielfalt betrachtet werden.

Die entdeckten Lebewesen waren faszinierend und konnten oft erst unter der Lupe in ihrer ganzen Detailvielfalt betrachtet werden.

Vorstellung der diversen Becken in der Kläranlage.

Vorstellung der diversen Becken in der Kläranlage.

Die Schüler*innen staunten über die Tiefe der Becken

Die Schüler*innen staunten über die Tiefe der Becken

„Und das soll wirklich wieder Trinkwasser werden?" Ein Gedanke, der viele zum Staunen brachte.

„Und das soll wirklich wieder Trinkwasser werden?" Ein Gedanke, der viele zum Staunen brachte.

Maßnahme im Detail
Beschreibung der Maßnahme
Anknüpfend an unsere bisherigen Maßnahmen in der Schule – darunter das Wasser-Modul mit neun Unterrichtseinheiten, der Besuch der Kläranlage sowie die biologischen Projekte zu „Wirbellosen im Wasser“ – unternahmen die Klassen 2a und 2b der Naturparkmittelschule Emmersdorf einen spannenden Lehrausgang zum Felbringbach bei Gossam in der vorletzten Schulwoche. Begleitet von ihren Klassenvorständen und Biologielehrerinnen verbrachten die Schülerinnen jeweils einen Tag ganz im Zeichen des Elements Wasser.

Vor Ort wurden sie von Eva Mayer, Naturvermittlerin des Naturparks Jauerling-Wachau, empfangen. Mit viel Begeisterung führte sie durch das Programm und erklärte anschaulich die verschiedenen Erscheinungsformen von Wasser sowie den Wasserkreislauf.

Ein Highlight war die Wassergütebestimmung mithilfe von wirbellosen Bachbewohnern. Ausgestattet mit Keschern und Lupen untersuchten die Kinder kleine Bachabschnitte und entdeckten unter anderem Egel, Libellenlarven und köcherlose Köcherfliegenlarven.

Spiel und Spaß im Wasser rundeten den erlebnisreichen Vormittag ab.
Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
60
Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Im Rahmen des Projekts gab es Kooperationen mit dem Naturpark Jauerling-Wachau, insbesondere mit Ricarda Gattringer, zuständige für den Bereich Bildung, und der Naturvermittlerin Eva Mayer, sowie mit der regionalen Kläranlage, die im Zuge des Moduls besucht wurde. Diese Partner unterstützten die Schüler*innen dabei, Wasser als Lebensraum und Ressource praxisnah zu erleben.
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Die Projektergebnisse wurden im Schulhaus ausgestellt (Poster zu „Wirbellose im Wasser“) und im Rahmen von Präsentationen innerhalb der Klassen vorgestellt. Im Rahmen eines Vernetzungstreffens der Naturparkschulen wurden Schülerbeiträge ausgestellt. Zusätzlich erfolgten veröffentlichungen auf Social Media, um die Aktivitäten auch nach außen sichtbar zu machen.
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Die Reflexion erfolgte durch:

Feedbackrunden mit den Schüler*innen nach den Modulen und Ausflügen.
Kurze mündliche Rückmeldungen im Biologieunterricht.
Lehrkräftediskussionen zur Weiterentwicklung des Moduls und zur Integration in den Jahresplan.
Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Das Projekt hat das Bewusstsein für Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen gestärkt. Die Schüler*innen zeigen mehr Interesse an ökologischen Zusammenhängen, und praktisches Arbeiten im Freien wurde stärker in den Unterricht integriert.
Wo liegen unsere Stärken?
- Praxisnahe Vermittlung von Wissen
- Starke Einbindung regionaler Partner
- Engagierte Lehrkräfte mit Fachkompetenz
- Motivierte Schüler*innen, die aktiv mitarbeiten
Welche weiteren Maßnahmen/Projekte wurden im Schuljahr durchgeführt?
Modul „Wasser“
Ein fächerübergreifendes Modul mit 9 Einheiten, in dem die Schüler*innen sich intensiv mit dem Thema Wasser beschäftigten – u. a. Wasserkreislauf, Wassernutzung und Wasservorkommen.

Besuch der Kläranlage
Im Rahmen des Moduls erhielten die Schüler*innen Einblicke in die Wasserreinigung und Abwasserwirtschaft durch eine Exkursion zur regionalen Kläranlage.

Besuch des Wasserclusters Lunz
Die Schule erhielt Besuch von Expertinnen und Experten des Wasserclusters Lunz, die den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in ihre aktuellen Forschungsarbeiten gaben. Im Mittelpunkt stand das Ökosystem Wasser, das anschaulich vorgestellt wurde. Das Team präsentierte ihre Forschungsschwerpunkte, darunter die Erfassung der Auswirkungen des globalen Wandels, die Bedeutung der Wechselwirkungen zwischen Wasser und Land sowie Möglichkeiten zur nachhaltigen Nutzung und Wiederherstellung aquatischer Ökosysteme.

Biologie-Projekt: „Wirbellose im Wasser“
Erstellung von informativen Postern im Biologieunterricht über die Lebensweise und Bedeutung einzelner wirbelloser Tiere im Wasser.