ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

SDG 11- Nachhaltige Städte und Gemeinden

Schule: BHAK/BHAS Oberwart
KoordinatorIn: MMag. Mager Marlene
DirektorIn: MMag. Lonyai Andreas
Inhalt
Das Projekt der Schülerinnen und Schüler der 5ABK für den 2. Jahrgang greift das Thema SDG 11 – nachhaltige Städte und Gemeinden – auf und verfolgt das Ziel, praxisnahes Lernen rund um eine nachhaltige Lebensweise in der Stadt und am Land zu fördern. Nach einer gemeinsamen Einführung im Plenum wurde der Jahrgang in drei Werkstationen geteilt, die jeweils von älteren Schülerinnen geplant und eigenverantwortlich durchgeführt wurden.

In der ersten Station wurden gemeinsam Insektenhotels gebaut. Dabei lernten die Teilnehmerinnen die Bedeutung von Biodiversität für nachhaltige Städte kennen und erhielten praktische Einblicke in Naturschutzmaßnahmen. Die zweite Station widmete sich einer moderierten Debatte zum Thema „Leben Stadt/Land“. Die Schülerinnen diskutierten lebhaft die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Wohnmodelle und reflektierten, was nachhaltige Stadtentwicklung konkret bedeutet. In der dritten Station gestalteten die Schülerinnen Blumentöpfe für ihre Klasse und bepflanzten diese, um die Bedeutung von Begrünung und individuellen Gestaltungsmöglichkeiten in der Stadt sichtbar zu machen.

Das Projekt wurde von den älteren Schülerinnen des 5ABK-Teams geplant und umgesetzt. Sie übernahmen die Verantwortung für Organisation, Ablauf und Betreuung der Stationen und profitierten dabei selbst vom Prinzip „Lernen durch Lehren“. Der jüngere Jahrgang konnte von praxisnahen Einheiten und begleitender Peer-Education profitieren. Für alle Teilnehmerinnen bedeutete das Projekt eine Erweiterung des Verständnisses für nachhaltige Städte und ein gezieltes Empowerment, selbst aktiv zu werden.
Das Engagement, die Teamarbeit und der individuelle Einsatz zeigten, wie konstruktive Bildungsarbeit im Sinne der SDGs gelingen kann. Alle Beteiligten profitierten von neuen praktischen und sozialen Erfahrungen und dem Prinzip der gemeinsamen Verantwortung für nachhaltige Entwicklung.
Insektenhotel

Insektenhotel

Bepflanzung

Bepflanzung

Debatte

Debatte

Flyer Workshop

Flyer Workshop

Maßnahme im Detail
Beschreibung der Maßnahme
Das Projekt der Schülerinnen und Schüler der 5ABK für den 2. Jahrgang greift das Thema SDG 11 – nachhaltige Städte und Gemeinden – auf und verfolgt das Ziel, praxisnahes Lernen rund um eine nachhaltige Lebensweise in der Stadt und am Land zu fördern. Nach einer gemeinsamen Einführung im Plenum wurde der Jahrgang in drei Werkstationen geteilt, die jeweils von älteren Schülerinnen geplant und eigenverantwortlich durchgeführt wurden.

In der ersten Station wurden gemeinsam Insektenhotels gebaut. Dabei lernten die Teilnehmerinnen die Bedeutung von Biodiversität für nachhaltige Städte kennen und erhielten praktische Einblicke in Naturschutzmaßnahmen. Die zweite Station widmete sich einer moderierten Debatte zum Thema „Leben in der Stadt/am Land“. Die Schülerinnen diskutierten lebhaft die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Wohnmodelle und reflektierten, was nachhaltige Stadtentwicklung konkret bedeutet. In der dritten Station gestalteten die Schülerinnen Blumentöpfe für ihre Klasse und bepflanzten diese, um die Bedeutung von Begrünung und individuellen Gestaltungsmöglichkeiten in der Stadt sichtbar zu machen.

Das Projekt wurde von den älteren Schülerinnen des 5ABK-Teams geplant und umgesetzt. Sie übernahmen die Verantwortung für Organisation, Ablauf und Betreuung der Stationen und profitierten dabei selbst vom Prinzip „Lernen durch Lehren“. Der jüngere Jahrgang konnte von praxisnahen Einheiten und begleitender Peer-Education profitieren. Für alle Teilnehmerinnen bedeutete das Projekt eine Erweiterung des Verständnisses für nachhaltige Städte und ein gezieltes Empowerment, selbst aktiv zu werden.
Das Engagement, die Teamarbeit und der individuelle Einsatz zeigten, wie konstruktive Bildungsarbeit im Sinne der SDGs gelingen kann. Alle Beteiligten profitierten von neuen praktischen und sozialen Erfahrungen und dem Prinzip der gemeinsamen Verantwortung für nachhaltige Entwicklung.
Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
49
Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
keine
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Der von den Schülerinnen und Schülern entworfene Flyer sowie das Projektposter wurden an der „SDG-Wand“ der Schule aufgehängt. Zudem wurden auch Beiträge auf Social Media veröffentlicht, um das Bewusstsein für das Thema
„Nachhaltige Städte“ und die Bedeutung des SDG 11 weiter zu verbreiten.
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Eine Kombination aus gemeinsamer Reflexion, schriftlichem Feedback und auswertenden Gesprächen ermöglichten eine vielseitige Sicht auf das Projekt und zeigt, welche Wirkungen und Lerngewinne erzielt wurden.
Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
• Schülerinnen und Schüler entwickeln ein vertieftes Bewusstsein für nachhaltige Stadtentwicklung und ökologische Verantwortung im Alltag.
• Durch Teamarbeit und Peer-to-Peer-Lernen entsteht ein stärkeres Gemeinschaftsgefühl und die Bereitschaft, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen.
• Die offene Struktur motiviert dazu, Vielfalt zu akzeptieren und unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen, etwa bei der Debatte „Stadt/Land“.
• Praktische Umsetzungen wie Insektenhotels und bepflanzte Töpfe verbessern lebendig die Umwelt der Schule und zeigen, wie nachhaltiges Handeln im direkten Umfeld möglich ist.
• Das Projekt schafft Vorbilder: Ältere Schülerinnen zeigen, wie eigenverantwortliches und engagiertes Arbeiten für Umwelt und Gesellschaft gelingt.
• Die Schule wird zur aktiven Lern- und Gestaltungsplattform für nachhaltige Entwicklung und kann solche Projekte künftig leichter und häufiger umsetzen.
• Erfahrungen aus diesem Projekt können in weitere Aktivitäten und die Unterrichtsentwicklung integriert werden, etwa durch thematische Vertiefungen oder Schülerinitiativen.
Wo liegen unsere Stärken?
Eine Schulleitung, die unsere Ideen voll mitträgt. Ein Schulentwicklungskonzept, welches dem Thema Nachhaltigkeit in Zukunft großen Raum gibt (inkl. Zusammenarbeit mit dem Schulumfeld und Partner/Kooperationsschulen).
Flexibilität – kleine Schule; sukzessive Verankerung des Nachhaltigkeitsgedankens im Unterricht. Seit dem Schuljahr 2023/2024 wird ein „Jahres-SDG“ vorgegeben.
Das jährliche Vorgeben eines SDG und dessen Umsetzung in klassenübergreifenden Projekten stärkt die Verankerung und sorgt für Vielfalt und Praxisbezug im Lernalltag.

Die Einbettung von Nachhaltigkeit im Schulentwicklungskonzept fördert langfristige Initiativen, Kooperationen mit Partnern und engen Austausch mit dem Schulumfeld (z.B. regionale Projekte, Netzwerke, Partnerschulen).
Welche weiteren Maßnahmen/Projekte wurden im Schuljahr durchgeführt?
Ein Müllsammel-Projekt mit Schülern des 1. Jahrganges zur Flurreinigung förderte das Bewusstsein für Umweltschutz und die Bedeutung eines sauberen Lebensraumes.
Die Schülerinnen und Schüler sammelten gemeinsam Müll im Schulumfeld oder in nahegelegenen Grünflächen, was nicht nur das Gelände sauberer machte, sondern auch direkt erfahrbar machte, wie viel Abfall oft achtlos weggeworfen wird. Gleichzeitig lernten sie Verantwortung für ihre Umgebung zu übernehmen und wie wichtig nachhaltige Verhaltensweisen im Alltag sind.