Vom Nutzgarten zum Klima-Acker: Schüler gestalten Nachhaltigkeit
Schule: BRG/BORG Schloss Traunsee
KoordinatorIn: Mag. Gruber InesDirektorIn: Mag. Dr. Schmidt Egmont, MSc
Inhalt
Das BRG Schloss Traunsee engagiert sich seit Jahren für Umweltbildung und Klimaschutz. Ein zentraler Lernort ist der Schulgarten, der vor drei Jahren durch das Projekt „Nutzgarten statt Schmutzgarten“ gestartet wurde und danach als Klima-Acker, unterstützt durch das Klimabündnis, weitergeführt wurde. Dort bauen Schülerinnen und Schüler Beeren, Gemüse und Kräuter an, die sie zu Sirup, Aufstrichen oder selbstgekochten Speisen verarbeiten. Der Garten vermittelt Wissen zu nachhaltiger Bewirtschaftung, Biodiversität und Teamarbeit und ist ein lebendiger Lern- und Begegnungsraum.Die Schule ist Klimabündnisschule und fördert mit den Green Peers das Engagement der Jugendlichen. Besonders erfolgreich war das Videoprojekt „Bodenlos – Ein Appell gegen die Wegwerfgesellschaft“, das mit dem Klimaschutzpreis ausgezeichnet wurde. Auch im Bereich nachhaltiger Konsum setzt die Schule Akzente, etwa mit einer Kleidertauschbörse. Im Sportbereich konnte die Bezirks-Cross-Country-Meisterschaft bereits zum dritten Mal als Green Event durchgeführt werden, ebenso wie der Vampire Cup, eine Aktion zur Blutspende, bei der Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung zusammengebracht werden.
So zeigt das BRG Schloss Traunsee, wie Klimaschutz und Nachhaltigkeit praxisnah, kreativ und gemeinschaftlich im Schulalltag umgesetzt werden können.
Maßnahme im Detail
Beschreibung der Maßnahme
Nutzung des Schulgartens
Der Schulgarten wird von verschiedenen Klassen aktiv genutzt, um ökologische Zusammenhänge praxisnah zu erleben. Im Jahresverlauf wurden Gemüse und Kräuter angepflanzt, gepflegt und geerntet. Die Kräuter und das Gemüse fanden vielseitige Verwendung, etwa für die Herstellung von Sirup (z. B. Melissensirup) und für Aufstriche und wurden in der UÜ Kochen sowie im WPG Ernährung und Haushalt verkocht. Dabei standen Themen wie nachhaltige Bewirtschaftung, Bodenpflege, Kompostierung sowie die Förderung der Biodiversität im Mittelpunkt. Der Garten dient zudem als Lern- und Begegnungsraum, in dem Naturerfahrungen gesammelt und Verantwortung für gemeinsames Tun übernommen werden.
Nutzung des Schulgartens
Der Schulgarten wird von verschiedenen Klassen aktiv genutzt, um ökologische Zusammenhänge praxisnah zu erleben. Im Jahresverlauf wurden Gemüse und Kräuter angepflanzt, gepflegt und geerntet. Die Kräuter und das Gemüse fanden vielseitige Verwendung, etwa für die Herstellung von Sirup (z. B. Melissensirup) und für Aufstriche und wurden in der UÜ Kochen sowie im WPG Ernährung und Haushalt verkocht. Dabei standen Themen wie nachhaltige Bewirtschaftung, Bodenpflege, Kompostierung sowie die Förderung der Biodiversität im Mittelpunkt. Der Garten dient zudem als Lern- und Begegnungsraum, in dem Naturerfahrungen gesammelt und Verantwortung für gemeinsames Tun übernommen werden.
Wurde diese ÖKOLOG-Aktivität als Projekt vom Bildungsförderungsfonds für nachhaltige Entwicklung gefördert und hat die Schule eine Projektdokumentation abgegeben?
Ja
Ja
Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
50
50
Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Das Projekt wird seit dem Schuljahr 2022/2023 geführt.
2022/2023: Kooperation mit regionaler Kompostierungsanlage - Komposterde wurde zur Verfügung gestellt; Gärtnerei Nussbaumer - Sponsoring von Pflanzen und Beerensträucher
2023/2024: Unterstützung durch Vater einer Schülerin (ausgebildeter Gärtner)
2024/2025: Fokus auf fächerübergreifendem Arbeiten: Biologie, Haushaltsökonomie und Ernährung, Individualiserung und Potentialentfaltung
Das Projekt wird seit dem Schuljahr 2022/2023 geführt.
2022/2023: Kooperation mit regionaler Kompostierungsanlage - Komposterde wurde zur Verfügung gestellt; Gärtnerei Nussbaumer - Sponsoring von Pflanzen und Beerensträucher
2023/2024: Unterstützung durch Vater einer Schülerin (ausgebildeter Gärtner)
2024/2025: Fokus auf fächerübergreifendem Arbeiten: Biologie, Haushaltsökonomie und Ernährung, Individualiserung und Potentialentfaltung
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Dokumentation auf der Homepage, Instagram
Dokumentation auf der Homepage, Instagram
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Die Arbeit im Schulgarten wurde regelmäßig gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern reflektiert. Dabei standen Lernerfahrungen zu nachhaltigem Anbau, Teamarbeit und Verantwortungsübernahme im Mittelpunkt. Besonders positiv hervorgehoben wurde die Freude an der praktischen Arbeit sowie die kreative Nutzung der Kräuter (Sirup, Aufstriche, Cocktails). Herausfordernd war stellenweise die kontinuierliche Pflege während intensiver Schulphasen, woraus sich die Notwendigkeit einer noch besseren Planung und Aufgabenverteilung für das kommende Jahr ergibt.
Die Arbeit im Schulgarten wurde regelmäßig gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern reflektiert. Dabei standen Lernerfahrungen zu nachhaltigem Anbau, Teamarbeit und Verantwortungsübernahme im Mittelpunkt. Besonders positiv hervorgehoben wurde die Freude an der praktischen Arbeit sowie die kreative Nutzung der Kräuter (Sirup, Aufstriche, Cocktails). Herausfordernd war stellenweise die kontinuierliche Pflege während intensiver Schulphasen, woraus sich die Notwendigkeit einer noch besseren Planung und Aufgabenverteilung für das kommende Jahr ergibt.
Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Durch die Nutzung des Schulgartens haben die Schülerinnen und Schüler den Garten als Lern- und Erfahrungsraum neu kennengelernt. Er wird zunehmend als Ort der Begegnung und Zusammenarbeit wahrgenommen, an dem unterschiedliche Klassen gemeinsame Projekte umsetzen. Die praktische Arbeit stärkte das Bewusstsein für Nachhaltigkeit und regionale Lebensmittel sowie die Wertschätzung von Natur und gemeinschaftlichem Tun. Zudem wurde der Garten stärker in den Schulalltag integriert und bietet nun vielfältige Nutzungsmöglichkeiten für Unterricht, Feste und Pausen.
Durch die Nutzung des Schulgartens haben die Schülerinnen und Schüler den Garten als Lern- und Erfahrungsraum neu kennengelernt. Er wird zunehmend als Ort der Begegnung und Zusammenarbeit wahrgenommen, an dem unterschiedliche Klassen gemeinsame Projekte umsetzen. Die praktische Arbeit stärkte das Bewusstsein für Nachhaltigkeit und regionale Lebensmittel sowie die Wertschätzung von Natur und gemeinschaftlichem Tun. Zudem wurde der Garten stärker in den Schulalltag integriert und bietet nun vielfältige Nutzungsmöglichkeiten für Unterricht, Feste und Pausen.
Wo liegen unsere Stärken?
- Der Schulgarten ist ein lebendiger Lernort, der praxisnahes Arbeiten ermöglicht.
- Schülerinnen und Schüler übernehmen Verantwortung und erleben Selbstwirksamkeit.
- Die vielseitige Nutzung der Kräuter (z. B. Sirup, Aufstriche) schafft direkte Alltagsbezüge.
- Der Garten fördert Teamarbeit, Gemeinschaft und Begegnung zwischen Klassen.
- Nachhaltigkeit und Bewusstsein für ökologische Zusammenhänge werden gestärkt.
- Der Schulgarten ist ein lebendiger Lernort, der praxisnahes Arbeiten ermöglicht.
- Schülerinnen und Schüler übernehmen Verantwortung und erleben Selbstwirksamkeit.
- Die vielseitige Nutzung der Kräuter (z. B. Sirup, Aufstriche) schafft direkte Alltagsbezüge.
- Der Garten fördert Teamarbeit, Gemeinschaft und Begegnung zwischen Klassen.
- Nachhaltigkeit und Bewusstsein für ökologische Zusammenhänge werden gestärkt.
Welche weiteren Maßnahmen/Projekte wurden im Schuljahr durchgeführt?
- Kleidertauschbörse
- Unsere Green Peers wurden ausgezeichnet – und gemeinsam mit anderen Schulen haben sie mithilfe der Klima-Escapebox spielerisch Wege zur Klimagerechtigkeit erarbeitet und vermittelt.
- Die Bezirks-Cross-Country-Meisterschaft mit fast 400 Teilnehmer*innen wurde als Green Event organisiert – Vorbild für nachhaltige Schulveranstaltungen.
- Vampire - Cup: Blutspende-Aktion mit über 100 Blutspenderinnen und Blutspendern wurde als Green Event durchgeführt.
- Unser Videoprojekt „Bodenlos – Ein Appell gegen die Wegwerfgesellschaft“ wurde mit dem Klimaschutzpreis in der Kategorie Bildungseinrichtung ausgezeichnet – ein starker Beitrag zur Bewusstseinsbildung für nachhaltigen Konsum.
- Kleidertauschbörse
- Unsere Green Peers wurden ausgezeichnet – und gemeinsam mit anderen Schulen haben sie mithilfe der Klima-Escapebox spielerisch Wege zur Klimagerechtigkeit erarbeitet und vermittelt.
- Die Bezirks-Cross-Country-Meisterschaft mit fast 400 Teilnehmer*innen wurde als Green Event organisiert – Vorbild für nachhaltige Schulveranstaltungen.
- Vampire - Cup: Blutspende-Aktion mit über 100 Blutspenderinnen und Blutspendern wurde als Green Event durchgeführt.
- Unser Videoprojekt „Bodenlos – Ein Appell gegen die Wegwerfgesellschaft“ wurde mit dem Klimaschutzpreis in der Kategorie Bildungseinrichtung ausgezeichnet – ein starker Beitrag zur Bewusstseinsbildung für nachhaltigen Konsum.