Freiluftklasse
Schule: Ski- und Sportmittelschule Spittal - Fritz-Strobl-Schulzentrum
KoordinatorIn: Cabon Marie-LaureDirektorIn: Unterkofler Hans-Jörg
Inhalt
Im Rückblick auf unsere bisherigen Umweltinitiativen und das Ökologiekonzept an unserer Ski- und Sportmittelschule erkennen wir die Fortschritte und die Bedeutung eines nachhaltigen Ansatzes im Bildungsumfeld. Wir haben bereits wichtige Schritte unternommen, um Umweltbewusstsein zu fördern und unsere Schule grüner zu gestalten.Einführung von Abfalltrennungssystemen:
Wir haben Mülltrennungsprogramme implementiert, die es den SchülerInnen ermöglichen, Abfälle in Recycling, Kompostierung und Restmüll zu sortieren.
Energieeffizienzmaßnahmen:
Wir haben Energiesparmaßnahmen umgesetzt, um den Energieverbrauch in der Schule zu reduzieren, z.B. durch den bewussten Umgang mit elektrotechnischen Geräten. Es wurde pro Klasse eine SchülerIn als Energiebeauftragte genannt. Ihre Aufgabe ist es, u.a. dafür zu sorgen, dass Licht, SMART-Boards und Laptops, wenn nicht benötigt, abgeschaltet werden.
Schaffung von Grünflächen:
Wir haben -vor dem Umbau - Grünflächen (Blumen- und Wildkräuterwiese) angelegt, die nicht nur das Schulgelände verschönerten, sondern auch Lebensräume für Pflanzen und Tiere baten.
Teilnahme an dem Online-Workshop „Tatort Mülltonne“.
Rückblick
Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 1
Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Im Rückblick auf unsere bisherigen Umweltinitiativen und das Ökologiekonzept an unserer Ski- und Sportmittelschule erkennen wir die Fortschritte und die Bedeutung eines nachhaltigen Ansatzes im Bildungsumfeld. Wir haben bereits wichtige Schritte unternommen, um Umweltbewusstsein zu fördern und unsere Schule grüner zu gestalten.
Einführung von Abfalltrennungssystemen:
Wir haben Mülltrennungsprogramme implementiert, die es den SchülerInnen ermöglichen, Abfälle in Recycling, Kompostierung und Restmüll zu sortieren.
Energieeffizienzmaßnahmen:
Wir haben Energiesparmaßnahmen umgesetzt, um den Energieverbrauch in der Schule zu reduzieren, z.B. durch den bewussten Umgang mit elektrotechnischen Geräten. Es wurde pro Klasse eine SchülerIn als Energiebeauftragte genannt. Ihre Aufgabe ist es, u.a. dafür zu sorgen, dass Licht, SMART-Boards und Laptops, wenn nicht benötigt, abgeschaltet werden.
Schaffung von Grünflächen:
Wir haben -vor dem Umbau - Grünflächen (Blumen- und Wildkräuterwiese) angelegt, die nicht nur das Schulgelände verschönerten, sondern auch Lebensräume für Pflanzen und Tiere baten.
Teilnahme an dem Online-Workshop „Tatort Mülltonne“.
Maßnahme im Detail
Um unser Ökologiekonzept in der Ski- und Sportmittelschule weiter voranzutreiben und zukünftige Ziele zu erreichen, sind folgende Schritte durchgeführt worden:
• Freiluftklasse
- Um Bedenken hinsichtlich des Arbeitsaufwands zu zerstreuen und die Nutzung der Freiluftklasse zu vereinfachen, haben wir die Freiluftklasse um eine neue Werkzeughütte erweitert. Diese ermöglicht die Lagerung von Gartenwerkzeugen, Unterrichtsmaterialien, Mikroskopen, trockenem Holz und Grillkohle direkt vor Ort. Durch den Wegfall eines Begleitfahrzeugs wird die Nutzung der Freiluftklasse erheblich erleichtert und die Anreise mit dem Bus, Fahrrad oder zu Fuß gefördert.
Die Lieferung des Schuppens in Einzelteilen erfolgte nach den Osterferien. In Eigenregie haben engagierte Lehrkräfte in ihrer unterrichtsfreien Zeit eine fachgerechte Bodenplatte sowie die komplette Hütte errichtet, wodurch erhebliche Kosten gespart werden konnten.
Besonders freut uns, dass die Freiluftklasse von unserer Schule auch in der Freizeit rege genutzt wird und sich zu einem beliebten Treffpunkt entwickelt hat, den viele Schülerinnen und Schüler selbstverständlich mit dem Fahrrad erreichen. Die Möglichkeit des abschließenden Grillens im Freien nach dem Vormittagsunterricht ist für alle ein wichtiger Bestandteil und wird von uns stets gepflegt.
- Die Aufwertung und Neugestaltung des überwachsenen Naturlehrpfades stehen noch auf unserer Agenda, um ihn attraktiver zu gestalten und wieder zugänglich zu machen.
Ja
31
Die Außenkontakte und Kooperationen im Rahmen dieses Projekts waren durchweg von einer positiven und engagierten Zusammenarbeit geprägt. Besonders hervorzuheben ist die Unterstützung durch das Büro der Landesrätin Mag. Sara Schaar, die Stadtgemeinde Spittal (Angelika Hinteregger, Schulwesen; Lukas Granitzer, Radweg) und die Anrainer, die sich sofort begeistert zeigten und tatkräftig mithalfen.
Anlässlich der Abschlusskonferenz wurde das Projekt dem Kollegium vorgestellt, wobei die kontinuierliche Weiterentwicklung hervorgehoben wurde. Die breite Öffentlichkeitsarbeit stützte sich auf Berichte in der Kleinen Zeitung, der Woche, den Oberkärntner Nachrichten und der Kronen Zeitung. Die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten gestaltete sich dabei durchweg positiv und von großem Interesse geprägt.
Die Maßnahmen und das Projekt wurden durch das Feedback von Lehrkräften, Anrainern und SchülerInnen sowohl reflektiert als auch evaluiert. Das Feedback der Lehrkräfte bspw. verdeutlichte die Notwendigkeit eines neuen Geräteschuppens, der im gleichen Schuljahr errichtet wurde.
Die Freiluftklasse erfreut sich bereits jetzt großer Beliebtheit, insbesondere am Wochenende, wenn sie von zahlreichen Anrainern bis hin nach Villach Land in großem Stil genutzt wird. Sie dient nicht nur als Lernort, sondern auch für Familienfeiern und bietet Radfahrern ein attraktives Angebot. Die Überdachung der Klasse wird von allen sehr geschätzt, insbesondere wenn unerwarteter Regen einsetzt.
Unser Ziel ist es, die Kinder zu ermutigen, auf das Auto zu verzichten und die vielfältigen Möglichkeiten sowie den Radweg aktiv zu nutzen: Die SchülerInnen entwickelten bereits einen großen Bezug zu diesem besonderen Ort, und in ihrer Freizeit fahren sie oft zu fünft mit dem Fahrrad dorthin. Es ist schön zu sehen, wie sich das Bewusstsein für nachhaltige Mobilität entwickelt.
Mit dem Neubau des Geräteschuppens entfällt der Bedarf an einem Begleitfahrzeug, was nicht nur die Nutzung der Freiluftklasse vereinfacht, sondern auch eine umweltfreundlichere Anreise per Rad oder zu Fuß ermöglicht. Die Freiluftklasse erfreut sich seither seitens der Lehrkräfte einer deutlich höheren Nutzung.
Die Naturliebe und Nachhaltigkeit werden dadurch klar gefördert, die Schönheit der Natur betont und geschätzt: Die SchülerInnen des Fritz-Strobl-Schulzentrums, engagierte Lehrerinnen, die auch in ihrer Freizeit die Freiluftklasse verschönern, sowie tatkräftige Anrainer, haben sich diesem Projekt verschrieben. Es erinnert uns daran, dass wir in Spittal keinen Grund zum Jammern haben, sondern dankbar in solch einer schönen Umgebung leben dürfen. Jeder kann und soll seinen Beitrag leisten.
- Regelmäßige Inspektion und Instandhaltung der Freiluftklasse: Wir führen regelmäßige Inspektionen durch, um sicherzustellen, dass alle Einrichtungen in gutem Zustand sind und keine Reparaturen benötigen.
- Pflege der Grünflächen: Wir pflegen die Grünflächen und Pflanzen in der Freiluftklasse, um eine angenehme Lernumgebung zu gewährleisten und die Biodiversität zu unterstützen. Es muss zudem regelmäßig gejätet und rasengemäht werden.
- Flurreinigung vor der Drautalperle und in den Auen.
- Die Firma Lindner Recycling in Spittal ist ein bedeutender ökologischer Partner unserer Schule. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Umwandlung von Abfall in wertvolle Ressourcen: Durch hochmoderne Zerkleinerungsmaschinen und ganzheitlichen Systemlösungen gelingt es, Abfall effizient und zuverlässig in wertvolle und wiederverwertbare Materialien zu transformieren. Auch dieses Jahr nahmen sich die VertreterInnen des Unternehmens durch eine ausführliche Firmenpräsentation und-Besichtigung Zeit für unsere vierten Klassen, um den Schülerinnen und Schülern zu erklären, warum die Vermeidung von Müll so wichtig ist und wie jeder Einzelne dazu beitragen kann, eine sauberere Welt zu schaffen. Unsere Ressourcen sind von unschätzbarem Wert für das Gleichgewicht und die Nachhaltigkeit unseres Planeten. Jeder von uns spielt eine bedeutende Rolle bei der Bewahrung dieser Ressourcen und dem Schutz der Umwelt. Die Reduzierung, Wiederverwendung und das Recycling von Materialien sind entscheidende Schritte, um Müllberge zu vermeiden und unsere Umwelt zu schützen.