Viele kleine Schritte
Schule: Galemo; Privatschule für ganzheitliches Lernen nach Maria Montessori
KoordinatorIn: Schneider MartinaDirektorIn: Mag.a Jurkowitsch Katharina
Inhalt
Einleitende ZusammenfassungIm Schuljahr 2024/25 lag ein besonderer Fokus unserer Schule auf der praktischen Umweltbildung und der Förderung eines nachhaltigen Lebensstils. Im Rahmen des ÖKOLOG-Programms wurden vielfältige Projekte und regelmäßige Aktivitäten umgesetzt, die den Schülerinnen und Schülern ökologische Zusammenhänge näherbrachten und sie zur aktiven Mitgestaltung einer nachhaltigen Zukunft ermutigten.
Die Bandbreite der durchgeführten Maßnahmen reichte von monatlichen Waldtagen und wöchentlicher gesunder Ernährung mit regionalen Lebensmitteln bis hin zu konkreten Umweltaktionen wie Müllsammelinitiativen, Baumpflegeeinsätzen und kreativen Upcycling-Projekten. Durch die Verbindung von theoretischem Wissen und praktischem Handeln konnten die Kinder und Jugendlichen wichtige Erfahrungen im Bereich Umwelt- und Klimaschutz sammeln.
Maßnahme im Detail
Beschreibung der Maßnahme
Im Schuljahr 2024/25 wurden an unserer Schule wieder zahlreiche Aktivitäten im Sinne der ökologischen Bildung und Nachhaltigkeit umgesetzt. Die Projekte erstreckten sich über das gesamte Schuljahr und förderten das Umweltbewusstsein sowie den respektvollen Umgang mit Natur und Ressourcen.
Es gab regelmäßige Aktivitäten, wie die monatlichen Waldtage, bei denen die Schüler*innen ökologische Zusammenhänge, gegenseitige Abhängigkeiten (Interdependenzen) und Aspekte der Biodiversität hautnah erleben konnten oder auch die wöchentliche Salatzubereitung, bei der saisonales Gemüse aus regionalem Anbau verwendet wurde und die Schüler*innen bewusste Ernährung und nachhaltigen Konsum aufbereitet haben. Darüberhinaus gab es zahlreiche
Einzelprojekte & Schwerpunktaktionen, wie zB die Jungbaumpflege in St. Andrä Wördern; ein Projekt an dem wir bereits im 2. Jahr mitwirken
Im Anschluss an das Aufforstungsprojekt des Vorjahres unterstützten unsere Schüler*innen im Herbst 2024 die Jungbaumpflege in der Au. Dabei lernten sie die Bedeutung langfristiger Waldpflege kennen.
Im Frühling haben wir beim Bäumepflanzen auf einem gerodeten Auwaldstück in St. Andrä Wördern geholfen und diese Bäume sollten jetzt im Herbst noch einmal freigestellt und markiert werden.
Die gepflanzten Eichen, Ahorne, Linden und Ulmen haben den trockenen Sommer und das anschließende Hochwasser gut überstanden und sind zu einem überwiegenden Teil angewachsen. Die alten Pappeln, Waldreben, Brombeeren und Goldruten sind aber ebenfalls kräftig gewachsen. Unsere Aufgabe um den Jungwuchs zu pflegen bestand darin, die Markierung der aufgeforseteten Bäume zu erneuern und wenn nötig die Bäume von Waldreben & Co. zu befreien.
Anfangs kostete es etwas Mühe die gepflanzten Jungbäumchen, die jetzt meist ohne Laub sind, zu finden. Nachdem wir vom Initiator der Aufforstungsaktion, Folgert Duit angeleitet und mit der Aufgabe vertraut gemacht wurden, machte es den meisten Kindern viel Freude "Bäume zu suchen und zu markieren". Es war für alle die bereits im Frühling bei der Pflanzaktion dabei waren schön zu sehen, wie sich die Aulandschaft durch unser zutun verändert hatte. Wir werden auch in Zukunft nach "unseren" Bäumen sehen und uns um sie kümmern.
Im Schuljahr 2024/25 wurden an unserer Schule wieder zahlreiche Aktivitäten im Sinne der ökologischen Bildung und Nachhaltigkeit umgesetzt. Die Projekte erstreckten sich über das gesamte Schuljahr und förderten das Umweltbewusstsein sowie den respektvollen Umgang mit Natur und Ressourcen.
Es gab regelmäßige Aktivitäten, wie die monatlichen Waldtage, bei denen die Schüler*innen ökologische Zusammenhänge, gegenseitige Abhängigkeiten (Interdependenzen) und Aspekte der Biodiversität hautnah erleben konnten oder auch die wöchentliche Salatzubereitung, bei der saisonales Gemüse aus regionalem Anbau verwendet wurde und die Schüler*innen bewusste Ernährung und nachhaltigen Konsum aufbereitet haben. Darüberhinaus gab es zahlreiche
Einzelprojekte & Schwerpunktaktionen, wie zB die Jungbaumpflege in St. Andrä Wördern; ein Projekt an dem wir bereits im 2. Jahr mitwirken
Im Anschluss an das Aufforstungsprojekt des Vorjahres unterstützten unsere Schüler*innen im Herbst 2024 die Jungbaumpflege in der Au. Dabei lernten sie die Bedeutung langfristiger Waldpflege kennen.
Im Frühling haben wir beim Bäumepflanzen auf einem gerodeten Auwaldstück in St. Andrä Wördern geholfen und diese Bäume sollten jetzt im Herbst noch einmal freigestellt und markiert werden.
Die gepflanzten Eichen, Ahorne, Linden und Ulmen haben den trockenen Sommer und das anschließende Hochwasser gut überstanden und sind zu einem überwiegenden Teil angewachsen. Die alten Pappeln, Waldreben, Brombeeren und Goldruten sind aber ebenfalls kräftig gewachsen. Unsere Aufgabe um den Jungwuchs zu pflegen bestand darin, die Markierung der aufgeforseteten Bäume zu erneuern und wenn nötig die Bäume von Waldreben & Co. zu befreien.
Anfangs kostete es etwas Mühe die gepflanzten Jungbäumchen, die jetzt meist ohne Laub sind, zu finden. Nachdem wir vom Initiator der Aufforstungsaktion, Folgert Duit angeleitet und mit der Aufgabe vertraut gemacht wurden, machte es den meisten Kindern viel Freude "Bäume zu suchen und zu markieren". Es war für alle die bereits im Frühling bei der Pflanzaktion dabei waren schön zu sehen, wie sich die Aulandschaft durch unser zutun verändert hatte. Wir werden auch in Zukunft nach "unseren" Bäumen sehen und uns um sie kümmern.
Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
30
30
Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Zusammenarbeit mit der Privatinitiative "Bäume für die Zukunft in der Au" !
Zusammenarbeit mit der Privatinitiative "Bäume für die Zukunft in der Au" !
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Über die Maßnahmen wurden sowohl auf unserer internen Homepage als auch der externen berichtet.
Über die Maßnahmen wurden sowohl auf unserer internen Homepage als auch der externen berichtet.
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Es wurde mit den Schüler*innen vor und nach dem Besuch über ihre Erwartungen, Beweggründe bei der Aktion mitzuhelfen und ihre Eindrücke ausführlich gesprochen.
Es wurde mit den Schüler*innen vor und nach dem Besuch über ihre Erwartungen, Beweggründe bei der Aktion mitzuhelfen und ihre Eindrücke ausführlich gesprochen.
Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Durch die aktive Teilnahme an Maßnahmen wie der Jungbaumpflege und den regelmäßigen Waldtagen haben die Schüler*innen ein tieferes Verständnis dafür entwickelt, wie viel Zeit, Engagement und Verantwortung mit dem Schutz und der Pflege unserer natürlichen Lebensräume verbunden sind.
Ihnen wurde deutlich, dass Natur nicht selbstverständlich „funktioniert“, sondern dass es den bewussten, langfristigen Einsatz des Menschen braucht, um Wälder zu erhalten, Aufforstungen gelingen zu lassen und Biodiversität zu schützen.
Diese Erkenntnisse führten zu einem spürbaren Wandel in der Haltung vieler Kinder: Sie begegnen natürlichen Räumen mit mehr Respekt, zeigen Interesse an ökologischen Zusammenhängen und bringen sich zunehmend selbstständig in Umweltprojekte ein – aus dem Wunsch heraus, aktiv zur Erhaltung ihrer Umwelt beizutragen.
Durch die aktive Teilnahme an Maßnahmen wie der Jungbaumpflege und den regelmäßigen Waldtagen haben die Schüler*innen ein tieferes Verständnis dafür entwickelt, wie viel Zeit, Engagement und Verantwortung mit dem Schutz und der Pflege unserer natürlichen Lebensräume verbunden sind.
Ihnen wurde deutlich, dass Natur nicht selbstverständlich „funktioniert“, sondern dass es den bewussten, langfristigen Einsatz des Menschen braucht, um Wälder zu erhalten, Aufforstungen gelingen zu lassen und Biodiversität zu schützen.
Diese Erkenntnisse führten zu einem spürbaren Wandel in der Haltung vieler Kinder: Sie begegnen natürlichen Räumen mit mehr Respekt, zeigen Interesse an ökologischen Zusammenhängen und bringen sich zunehmend selbstständig in Umweltprojekte ein – aus dem Wunsch heraus, aktiv zur Erhaltung ihrer Umwelt beizutragen.
Wo liegen unsere Stärken?
Zu den besonderen Stärken unserer Schule zählt die konsequente Einbindung der Schulumgebung als erweitertes Lernfeld. Ob Wald, Wiese, Schulgarten oder der nahegelegene Bach – wir nutzen die Vielfalt unserer Umgebung gezielt, um Lernen erlebbar zu machen und ökologische Zusammenhänge direkt vor Ort zu vermitteln.
Ein zentrales Anliegen ist es uns dabei, unsere Schüler*innen nicht nur als Lernende, sondern auch als aktiv Mitgestaltende wahrzunehmen. Wir ermutigen sie, eigene Ideen einzubringen, Verantwortung zu übernehmen und sich mit ihren Interessen und Talenten in Projekte einzubringen.
Durch unsere flexible pädagogische Herangehensweise gelingt es uns, unterschiedliche Themen und Anliegen aufzugreifen und in vielfältige Projektgruppen umzusetzen. So entstehen laufend neue Initiativen, die nicht nur das Umweltbewusstsein stärken, sondern auch Selbstwirksamkeit, Teamfähigkeit und Kreativität fördern.
Zu den besonderen Stärken unserer Schule zählt die konsequente Einbindung der Schulumgebung als erweitertes Lernfeld. Ob Wald, Wiese, Schulgarten oder der nahegelegene Bach – wir nutzen die Vielfalt unserer Umgebung gezielt, um Lernen erlebbar zu machen und ökologische Zusammenhänge direkt vor Ort zu vermitteln.
Ein zentrales Anliegen ist es uns dabei, unsere Schüler*innen nicht nur als Lernende, sondern auch als aktiv Mitgestaltende wahrzunehmen. Wir ermutigen sie, eigene Ideen einzubringen, Verantwortung zu übernehmen und sich mit ihren Interessen und Talenten in Projekte einzubringen.
Durch unsere flexible pädagogische Herangehensweise gelingt es uns, unterschiedliche Themen und Anliegen aufzugreifen und in vielfältige Projektgruppen umzusetzen. So entstehen laufend neue Initiativen, die nicht nur das Umweltbewusstsein stärken, sondern auch Selbstwirksamkeit, Teamfähigkeit und Kreativität fördern.
Welche weiteren Maßnahmen/Projekte wurden im Schuljahr durchgeführt?
• Roots & Shoots-Projekt (Herbst 2024)
Im Rahmen des Jane-Goodall-Programms „Roots & Shoots“ arbeiteten Schüler*innen über 8 Wochen an Projekten zu den Themen Recycling, Müllverschmutzung und Lebensraumerweiterung für Kaninchen.
• Frühjahrsputz rund um die Schule (März 2025)
Bei der diesjährigen Müllsammelaktion im Frühjahr wurden rund 15–18 Kilogramm Müll im Schulumfeld gesammelt. Die Aktion trug zur aktiven Umweltsäuberung bei und sensibilisierte die Kinder für das Thema Abfallvermeidung.
• Gartentag der P1 und P2 (Juni 2025)
An verschiedenen Stationen konnten sich die Kinder mit Natur, Gartenarbeit und Umweltwissen auseinandersetzen. Der Tag stand ganz im Zeichen des praktischen Lernens im Freien.
• Upcycling-Nähprojekt (Juni 2025)
Eine Mädchengruppe setzte ein kreatives Projekt zum Thema Wiederverwertung um. Aus geschenkten Stoffresten nähten die Teilnehmerinnen Brotkörbchen, Kinderschürzen und Stofftaschen – ein gelungenes Beispiel für nachhaltiges Gestalten.
• Roots & Shoots-Projekt (Herbst 2024)
Im Rahmen des Jane-Goodall-Programms „Roots & Shoots“ arbeiteten Schüler*innen über 8 Wochen an Projekten zu den Themen Recycling, Müllverschmutzung und Lebensraumerweiterung für Kaninchen.
• Frühjahrsputz rund um die Schule (März 2025)
Bei der diesjährigen Müllsammelaktion im Frühjahr wurden rund 15–18 Kilogramm Müll im Schulumfeld gesammelt. Die Aktion trug zur aktiven Umweltsäuberung bei und sensibilisierte die Kinder für das Thema Abfallvermeidung.
• Gartentag der P1 und P2 (Juni 2025)
An verschiedenen Stationen konnten sich die Kinder mit Natur, Gartenarbeit und Umweltwissen auseinandersetzen. Der Tag stand ganz im Zeichen des praktischen Lernens im Freien.
• Upcycling-Nähprojekt (Juni 2025)
Eine Mädchengruppe setzte ein kreatives Projekt zum Thema Wiederverwertung um. Aus geschenkten Stoffresten nähten die Teilnehmerinnen Brotkörbchen, Kinderschürzen und Stofftaschen – ein gelungenes Beispiel für nachhaltiges Gestalten.