ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

„Wasser: Knapp. Kostbar. Klar.“

Schule: Private Volksschule Schiltern
KoordinatorIn: Nastl Daniela
DirektorIn: Nastl Daniela
Inhalt
Im Rahmen des Jahresthemas Wasser wurde eine vielfältige Stationenarbeit mit zahlreichen Experimenten durchgeführt. Die Kinder lernten spielerisch wichtige Eigenschaften von Wasser kennen, wie Schwimmen und Sinken, Oberflächenspannung, den Wasserkreislauf sowie das Reinigen von Wasser. Die Ergebnisse wurden durch Plakate, Vorträge und Live-Versuche präsentiert. Die Öffentlichkeitsarbeit erfolgte über die Schulhomepage, Elternbriefe und eine Ausstellung im Schulhaus.
Das Projekt wurde gemeinsam mit den Kindern reflektiert, was zu einem gestärkten Bewusstsein für Wasser und naturwissenschaftliche Zusammenhänge führte. Die Schule konnte durch das Projekt die Motivation und Selbstständigkeit der Schülerinnen und Schüler fördern. Externe Kooperationen, etwa mit der Wasserbehörde und einer Umweltorganisation, bereicherten das Projekt durch praxisnahe Einblicke.
Neben dem Wasserprojekt fanden weitere schulische Maßnahmen wie ein Lesefest, ein Bewegungstag und ein Umweltprojekt statt.
Versuche "Schwimmen und Sinken"

Versuche "Schwimmen und Sinken"

Versuche

Versuche

Versuch

Versuch

Maßnahme im Detail
Beschreibung der Maßnahme
Wasser ist ein faszinierender Stoff, den wir täglich brauchen und der viele spannende Eigenschaften besitzt. Um den Kindern die Bedeutung und Besonderheiten von Wasser näherzubringen, wurden im Unterricht verschiedene einfache Versuche durchgeführt. Dabei konnten die Schülerinnen und Schüler selbst experimentieren, beobachten und staunen. Die Experimente zeigen auf spielerische Weise, wie Wasser sich verhält, was darin schwimmt oder sinkt, wie es sich reinigen lässt und wie Pflanzen es nutzen. Durch das eigene Tun wurden Neugier und Verständnis für naturwissenschaftliche Zusammenhänge gefördert – ganz nach dem Motto: Ausprobieren, beobachten und begreifen!
💧 1. Schwimmen oder Sinken?
Material: Verschiedene Gegenstände (Stein, Holz, Plastikdeckel, Münze, Schwamm)
Ziel: Die Kinder testen, was im Wasser schwimmt oder sinkt, und überlegen warum.

💧 2. Oberflächenspannung sichtbar machen
Material: Glas Wasser, Büroklammer, Pipette
Ziel: Mit Vorsicht kann eine Büroklammer „auf dem Wasser schweben“ – ein Aha-Erlebnis zur Oberflächenspannung.

💧 3. Wasserkreislauf im Beutel
Material: Gefrierbeutel, Wasser, blauer Filzstift, Fensterplatz
Ziel: Verdunstung und Kondensation im Mini-Wasserkreislauf beobachten.

💧 4. Farben laufen lassen (Chromatografie)
Material: Kaffeefilter, Filzstifte, Wasser, Glas
Ziel: Wasser „löst“ Farben auf – die Kinder beobachten, wie sich die Farben trennen und verlaufen.

💧 5. Salz- vs. Süßwasser (Schwimmen im Meer)
Material: Zwei Gläser mit Wasser (eines mit viel Salz), ein Ei
Ziel: Im Salzwasser schwimmt das Ei – im Süßwasser sinkt es.

💧 6. Wasser reinigen (Mini-Kläranlage)
Material: Plastikflasche, Sand, Kies, Aktivkohle, schmutziges Wasser
Ziel: Kinder bauen eine einfache Filteranlage und sehen, wie Wasser gereinigt werden kann.

💧 7. Kapillarkräfte (Wasser steigt auf)
Material: Küchenrolle, gefärbtes Wasser, zwei Gläser
Ziel: Wasser „wandert“ über die Küchenrolle – so saugen Pflanzen Wasser aus dem Boden.

💧 8. Temperatur und Ausdehnung
Material: Glasflasche, Luftballon, warmes und kaltes Wasser
Ziel: Warme Luft dehnt sich aus und bläst den Luftballon leicht auf – ein Nebenthema zu Wasser und Temperatur.
Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
41
Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Im Rahmen des Wasserprojekts konnte die Schule wertvolle Kontakte zu externen Partnern knüpfen. So besuchte ein Experte von der Caritas die Klasse II, um anschaulich über Wasseraufbereitung und Wasserschutz zu sprechen.
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Das Projekt wurde im Rahmen einer Stationenarbeit im Sachunterricht durchgeführt. Die Kinder präsentierten ihre Ergebnisse durch Plakate, Versuchsdokumentationen, Zeichnungen und kurze mündliche Präsentationen im Klassenverband. Einige Versuche wurden auch live vorgeführt, was die Begeisterung der Schülerinnen und Schüler zusätzlich stärkte.
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Die Reflexion erfolgte gemeinsam mit den Kindern in Gesprächsrunden. Dabei durften sie erzählen, was ihnen besonders gefallen hat, was sie gelernt haben und welche Versuche sie am spannendsten fanden. Außerdem sammelten wir Feedback auf kleinen Rückmeldekarten. Die Lehrkräfte tauschten sich im Team über die Durchführung und Wirkung des Projekts aus, um zukünftige Projekte noch gezielter planen zu können.
Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Das Projekt hat das Bewusstsein der Kinder für den verantwortungsvollen Umgang mit Wasser deutlich gestärkt. Die Schülerinnen und Schüler entwickelten ein größeres Interesse an naturwissenschaftlichen Fragestellungen und zeigten viel Eigeninitiative beim Forschen. Auch die Arbeit mit einfachen Materialien wurde als besonders motivierend erlebt.
Wo liegen unsere Stärken?
Unsere Schule schafft es, durch handlungsorientierte Lernformen wie Stationenarbeit und Forscheraufgaben Kinder aktiv einzubinden. Die hohe Motivation, Selbstständigkeit und Neugier der Schülerinnen und Schüler wurde durch das Projekt besonders sichtbar. Auch die gute Zusammenarbeit im Lehrerteam und der Einbezug digitaler sowie praktischer Medien zählen zu unseren Stärken.
Welche weiteren Maßnahmen/Projekte wurden im Schuljahr durchgeführt?
Neben dem Wasserprojekt fanden im Schuljahr weitere Maßnahmen statt, darunter ein Lesefest, ein gesundes Frühstück im Rahmen der Gesundheitsförderung, ein gemeinsames Bewegungstag mit Sportstationen sowie ein Umweltprojekt zur Müllvermeidung und Mülltrennung. Auch Ausflüge in die Natur und ein Projekttag zu „Schule der Vielfalt" ergänzten das Jahresprogramm.