ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

"Better together" - Unser Motto in diesem Schuljahr 2024/25

Schule: Mittelschule Neustadtl/D.
KoordinatorIn: Zehetgruber Karin, BEd
DirektorIn: Popp Heidi, BEd
Inhalt
Jahresthema: „Better Together“
Das Schuljahr 2024/25 stand unter dem Motto „Better Together“. Ziel dieses Leitgedankens war es, den Zusammenhalt, das soziale Miteinander und das Verantwortungsbewusstsein innerhalb und außerhalb der Schulgemeinschaft zu stärken. Alle Schulstufen arbeiteten an Projekten, die diesen Gedanken auf vielfältige Weise verwirklichten.

Die Schüler:innen der 5. Klassen organisierten einen Vorlesetag für die Kinder des benachbarten Kindergartens. Durch sorgfältig ausgewählte Geschichten und liebevoll gestaltete Lesestunden konnten die Kinder früh Freude am Lesen erleben und erste Kontakte zu älteren Schüler:innen knüpfen.

Die 6. Klassen luden Senior:innen aus der Gemeinde zu einem Generationenvormittag ein. Im Mittelpunkt stand der Austausch von Geschichten und Erfahrungen sowie gemeinsame Aktivitäten. So wurde das Verständnis zwischen den Generationen gestärkt und ein wertvoller Dialog eröffnet.

Die Schüler:innen der 7. Klassen organisierten ein Pfarrkaffee, dessen Reinerlös sowohl einer Hilfsorganisation in Ghana als auch der örtlichen Pfarrkirche zugutekam. Neben der sozialen Verantwortung innerhalb der Gemeinde wurde auch globale Solidarität aktiv gelebt – ein wichtiger Beitrag zur Förderung von sozialer und globaler Gerechtigkeit.

Die 8. Klassen übernahmen eine Patenschaft für die Schulanfänger:innen der 1. Klassen. Als verlässliche Ansprechpersonen begleiteten sie die Jüngsten bei Lern- und Freizeitaktivitäten, wodurch der Start in den Schulalltag erleichtert und das Gemeinschaftsgefühl nachhaltig gestärkt wurde.

Helfertagebuch: gelebte Verantwortung im Alltag
Zusätzlich gestalteten die Schüler:innen aller Schulstufen ein Helfertagebuch, in dem sie mindestens fünf selbst gewählte Helferaktionen dokumentierten. Jede Aktion wurde mit einem Foto, einer kurzen Beschreibung der Tätigkeit, der Reaktion der unterstützten Person sowie einer persönlichen Reflexion festgehalten.
Durch diese individuelle Auseinandersetzung mit gelebter Hilfsbereitschaft wurde das Bewusstsein für soziales Engagement und die Bedeutung kleiner, alltäglicher Gesten im Sinne des Miteinanders geschärft.
Dabei standen besonders die Aktionsbereiche
„Gesundheit und Wohlergehen“ sowie "Soziale und globale Gerechtigkeit“.
Die Förderung von sozialem Zusammenhalt, generationsübergreifendem Austausch und globaler Verantwortung trugen maßgeblich dazu bei, die Grundgedanken der SDGs im Schulalltag zu verankern.
Generationencafé der 2. Klassen

Generationencafé der 2. Klassen

Pfarrkaffee der 3. Klassen für Hilfsprojekt in Ghana

Pfarrkaffee der 3. Klassen für Hilfsprojekt in Ghana

Vorstellung des Ghana Projekts, welches vom Erlös des Pfarrkaffees der 3a unterstützt wurde

Vorstellung des Ghana Projekts, welches vom Erlös des Pfarrkaffees der 3a unterstützt wurde

Vorlesetag der 1. Klassen mit den Kindergartenkinder

Vorlesetag der 1. Klassen mit den Kindergartenkinder

Generationencafé der 2. Klassen

Generationencafé der 2. Klassen

Maßnahme im Detail
Beschreibung der Maßnahme
Generationenkaffee der 2a und 2b
Ein besonderes Highlight im Schuljahr war das Generationenkaffee, das von den Klassen 2a und 2b im Rahmen des Jahresthemas „Better Together“ gestaltet wurde. Ziel dieser Aktion war es, den Austausch zwischen den Generationen zu fördern und den Schülerinnen und Schülern bewusst zu machen, wie wertvoll die Begegnung mit älteren Menschen sein kann.
Im Vorfeld gestalteten die Kinder liebevoll Einladungskarten, die sie persönlich an ihre Großeltern oder andere nahestehende Senior:innen überreichten. Diese Einladungen bezogen sich auf eine gemeinsame Messe mit anschließendem Kaffee und Kuchen im Pfarrsaal.
Mit großer Begeisterung bereiteten die Schüler:innen diesen besonderen Vormittag vor:
Im Musikunterricht wurden passende Lieder und kleine musikalische Darbietungen eingeübt, im Werkunterricht backten sie unter Mithilfe von Lehrpersonen Briochehäschen und verschiedene Kuchen. Der Pfarrsaal wurde mit selbst gebastelter Dekoration festlich geschmückt.
Nach der feierlichen Messe versammelten sich alle Gäste im stimmungsvoll vorbereiteten Pfarrsaal. Dort übernahmen die Kinder die Rolle der Gastgeber:innen: Sie servierten Kaffee, Tee, Säfte sowie die selbstgebackenen Köstlichkeiten und bewirteten ihre Gäste aufmerksam und herzlich.
Besonders wertvoll war die Zeit nach der Bewirtung: In entspannter Atmosphäre nutzten die Kinder die Gelegenheit, um sich mit den älteren Gästen zu unterhalten, deren Geschichten zu lauschen und gemeinsam Gesellschaftsspiele zu spielen. So entstand ein lebendiger Austausch, bei dem die Generationen einander auf Augenhöhe begegneten – zur Freude aller Beteiligten.

Diese Aktion trug in besonderem Maße zum Aktionsbereich „Gesundheit und Wohlergehen“ sowie „Soziale und globale Gerechtigkeit“ bei, indem sie soziale Kontakte förderte, Einsamkeit entgegenwirkte und den respektvollen Umgang zwischen Jung und Alt erlebbar machte. Auch die Gedanken der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs), insbesondere Ziel 3 (Gesundheit und Wohlergehen) sowie Ziel 10 (Weniger Ungleichheiten), fanden hier praktische Umsetzung.
Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
34
Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Zusammenarbeit mit der Pfarre, der Musikschule, der Gemeinde sowie den Eltern und Großeltern.
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Das Generationenkaffee wurde im Pfarrsaal mit Kooperation der Pfarre und der Gemeinde abgehalten. Berichte wurden im Pfarrblatt sowie in den Gemeindenachrichten veröffentlicht. Die Kinder präsentierten ihre Eindrücke erzählerisch mit digitaler Unterstützung ihren Eltern bei den KEL-Gesprächen.
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Die Kinder präsentierten ihre Eindrücke erzählerisch mit digitaler Unterstützung ihren Eltern bei den KEL-Gesprächen. Sie reflektierten dabei die Arbeit, welche sie im Vorfeld geleistet haben, die Begegnungen, Erzählungen und erworbenen Eindrücke mit ihren Großeltern und den anderen Senioren und Seniorinnen.
Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Die vielfältigen Projekte (auch andere Klassen unternahmen Projekte zum Jahresthema) und Aktivitäten des Schuljahres 2024/25 haben gezeigt, wie stark die Schulgemeinschaft durch gemeinsames Handeln werden kann. Unter dem Motto „Better Together“ wurden zentrale Werte wie Hilfsbereitschaft, Respekt, Toleranz und globale Verantwortung mit Leben gefüllt – ein bedeutender Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung der Schüler:innen und zum Aufbau einer nachhaltigen, solidarischen Gesellschaft.
Wo liegen unsere Stärken?
Unsere Stärken liegen vor allem im gemeinsamen Vorbereiten, Handeln und Tun. Wir haben unsere Fähigkeiten, aufeinander ein- und zuzugehen, Verständnis zwischen den Generationen zu zeigen, Verantwortung zu übernehmen und Solidarität zu leben, weiter ausgebaut. Durch diese Aktivitäten können wir den Zusammenhalt, das soziale Miteinander und das Verantwortungsbewusstsein innerhalb und außerhalb der Schulgemeinschaft noch mehr stärken.
Welche weiteren Maßnahmen/Projekte wurden im Schuljahr durchgeführt?
5. Schulstufe:
Die Schüler:innen der 5. Klassen organisierten einen Vorlesetag für die Kinder des benachbarten Kindergartens. Durch sorgfältig ausgewählte Geschichten und liebevoll gestaltete Lesestunden konnten die Kinder früh Freude am Lesen erleben und erste Kontakte zu älteren Schüler:innen knüpfen.
7. Schulstufe:
Die Schüler:innen der 7. Klassen organisierten ein Pfarrkaffee, dessen Reinerlös sowohl einer Hilfsorganisation in Ghana als auch der örtlichen Pfarrkirche zugutekam. Neben der sozialen Verantwortung innerhalb der Gemeinde wurde auch globale Solidarität aktiv gelebt – ein wichtiger Beitrag zur Förderung von sozialer und globaler Gerechtigkeit.
8. Schulstufe:
Die 8. Klassen übernahmen eine Patenschaft für die Schulanfänger:innen der 1. Klassen. Als verlässliche Ansprechpersonen begleiteten sie die Jüngsten bei Lern- und Freizeitaktivitäten, wodurch der Start in den Schulalltag erleichtert und das Gemeinschaftsgefühl nachhaltig gestärkt wurde.
Helfertagebuch: gelebte Verantwortung im Alltag
Zusätzlich gestalteten die Schüler:innen aller Schulstufen ein Helfertagebuch, in dem sie mindestens fünf selbst gewählte Helferaktionen dokumentierten. Jede Aktion wurde mit einem Foto, einer kurzen Beschreibung der Tätigkeit, der Reaktion der unterstützten Person sowie einer persönlichen Reflexion festgehalten.
Durch diese individuelle Auseinandersetzung mit gelebter Hilfsbereitschaft wurde das Bewusstsein für soziales Engagement und die Bedeutung kleiner, alltäglicher Gesten im Sinne des Miteinanders geschärft.