ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Wieso nicht SNUS-frei?

Schule: Tourismusschule HLF Krems
KoordinatorIn: Dipl. Päd. Kremsner Maria, BEd
DirektorIn: HR Direktorin Mag. Wagner Birgit
Inhalt
Die SNUS-Problematik von Jugendlichen wurde von den SchülerInnen selbst aufgegriffen und daraus entstand ein SNUS-Projekt mit Ausstellung und Workshop als Präventionsmaßnahme.
Die Projektgruppe freut sich über die gelungenen Workshops!

Die Projektgruppe freut sich über die gelungenen Workshops!

Unser Rufzeichen ist fertiggestellt!

Unser Rufzeichen ist fertiggestellt!

Unser Workshop am Sportplatz

Unser Workshop am Sportplatz

Unsere kleine Informationsausstellung

Unsere kleine Informationsausstellung

Unser Plakat zum SNUS-Workshop

Unser Plakat zum SNUS-Workshop

Maßnahme im Detail
Beschreibung der Maßnahme
Wieso nicht SNUS-frei?
Eine angeregte Diskussion über die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Developement Goals), vor allem das SDG 15 „Leben an Land“ und das SDG 3 "Gesundheit und Wohlergehen" führten uns zu den allgemeinen Gesundheitsproblemen unserer Gesellschaft und zur SNUS-Problematik bei den Jugendlichen. Worauf wir in der Gruppe sehr rasch beschlossen hatten, ein SNUS-Projekt als Präventionsmaßnahme an unserer Schule durchzuführen.
Wir starteten mit einer intensiven Ideensammlung und Recherche zu den verschiedensten Bereichen rund um das Thema Snus. Die Teams wurden eingeteilt, Zeitressourcen festgelegt und klare Ziele formuliert.
Um das Thema etwas in Szene zu setzen, sammelten wir leere Snus-Packungen um daraus etwas zu bauen. Relativ rasch kamen nahezu 500 Packungen zusammen und wir beschlossen daraus ein riesiges Rufzeichen aus Snus-Packungen herzustellen. Neben der Recherche über die Herstellung verschiedenster Snus-Arten und deren gesundheitlichen Folgen, die Auswirkungen auf die Umwelt, den Kostenfaktor und die psychologischen Aspekte in diesem Zusammenhang, machten wir eine anonyme Schulumfrage. Bei unseren Gartenaktionsnachmittag sammelten wir auch den gesamten Müll (auch den Kleinsten wie Snus und Zigaretten) am Schulareal. Bei der Workshop-Planung diskutierten wir, wie wir unsere MitschülerInnen aktiv einbeziehen können, etwa durch Interviews mit Betroffenen. Zudem wurden potenzielle Experten, wie Schulärztin, Vertreter der Initiative "Apollonia", Schulpsychologin, Amtsärztin, die Präventionsabteilung der österreichischen Gesundheitskasse und die Suchtpräventionsstelle kontaktiert. Neben unseren allgemeinen Vorbereitungen für das Snus-Workshop, dass für die 3. und 4. Klassen geplant wurde, werteten wir unsere Umfrage aus, druckten wir für die Informationsausstellung wichtige Fakten aus und stellten unser Grundgerüst für das Snus-Rufzeichen her. Neben unserem Plakat drehten wir als Vorinformation für das Workshop auch ein Kurzvideo für Instagramm.
Da unsere beiden Vortragenden kurzfristig abgesagt hatten, beschlossen wir dennoch das Snus-Workshop mit den Schülern selbst durchzuführen. Wir teilten uns die Themenbereiche auf und konnten am Sportplatz mit Picknickdecken für unsere MitschülerInnen eine angenehme Atmosphäre schaffen. Ziel des Workshops war einerseits über Folgen und Risiken des Snus-Konsums zu informieren, aber auch eine offene und wertschätzende Diskussion über das Thema zu führen und gemeinsam Lösungsstrategien zu entwickeln.
Danke für die ehrlichen Wortmeldungen!
Die 2. Nachhaltigkeitsgruppe der 4BHLT
Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
12
Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Ursprünglich wollten die Schüler einen Referenten an die Schule einladen, was uns leider in diesem Zusammenhang nicht gelungen ist.
Dennoch gab es Anfragen und Gespräche mit der Schulpsychologin, der ÖGK (österreichischen Gesundheitskasse), den beiden Amtsärztinnen von Krems, der Schulärztin, der Apollonia NÖ (Projekt für Zahlgesundheit), der DBU (Zahnuniversität) und der Suchpräventionsstelle.
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Anhand der Informationsausstellung mit einem großen SNUS-Rufzeichen in der Schule und dem Workshop an der Schule mit den 3. und 4. Klassen, dass von den Schülern selbst durchgeführt würde.
Die Öffentlichkeitsarbeit erfolgte mit einem Bericht auf der Homepage.
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Die Workshop-TeilnehmerInnen würden direkt befragt, es wurden gemeinsam Lösungsstrategien offen besprochen und sie konnten am Ende eine grüne (für positive Rückmeldung zur Veranstaltung) oder eine rote Glaskugel (für eine negative Rückmeldung zur Veranstaltung) in eine Glasschüssel zur Bewertung geben.
Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Grundsätzlich, dass auf den SNUS-Konsum mit all seinen Folgen bewusst geschaut wurde und dass es als Problem an der Schule offen angesprochen (durch Befragung, Sammeln von nicht fachgerecht entsorgten SNUS-Päckchen im Rahmen unseres Gartenaktionsnachmittags, Ausstellung und Workshop) wurde.
Wir hoffen dadurch den SNUS-Konsum von Schüler und Schülerinnen reduzieren zu können bzw. auch ein Anstoß zu sein, um damit aufzuhören.
Wo liegen unsere Stärken?
- Engagement und Einsatz der Schülergruppe für dieses Projekt
- Kommunikationsfähigkeit unserer Schüler (beim Workshop)
Welche weiteren Maßnahmen/Projekte wurden im Schuljahr durchgeführt?
Ein Podcast (mit 3 Folgen) zum Thema "nachhaltigen Kleidung"
https://www.podbean.com/media/share/pb-pvjxk-17a188e?utm_campaign=w_share_ep&utm_medium=dlink&utm_source=w_share

2 Gartenaktionsnachmittage der BP Nachhaltigkeitsgruppe

Projekt zur Lebensmittelabfallvermeidung, wo versucht wurde einige Lösungsvorschläge für die Schule zu erarbeiten

Gemeinsames Buddy-Newby-Frühstück

Die 3CHLT leistet ihren Beitrag beim Event „Hilfe im eigenen Land“!

Exkusion der 3. Klassen in das Weltkulturerbe Wachau

Kekse Backen für den guten Zweck

Simplystrong

Besuch der Caritas Tageswerkstätte
Über Brot reden und sich mit Brot zu beschäftigen steigert den subjektiven und emotionalen Wert des Lebensmittel!

Anti Mobbing-Workshop

SchülerInnen bei der Stadtreinigung

18 bestandene Zertifikatsprüfungen zur Vegetarisch Vegane Fachkraft

Tansania meets HLF Krems (fächerübergreifender Unterricht)

Exkursion zur Firma Stix Naturkosmetik

Ein Blick hinter die Kulissen der Müllentsorgung –Ausflug zur Firma Brantner

Besuch beim Wirschaftpartner Sonnentor