ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Verantwortung leben. Zukunft bewegen. Nachhaltigkeit am Franziskus-Gym Wels.

Schule: Franziskus-Gym Wels
KoordinatorIn: Haidinger Vanessa, MEd
DirektorIn: Mag. Schoberleitner Elisabeth
Inhalt
Im schulischen Miteinander legen wir großen Wert auf einen bewussten und verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen. Ob durch Mülltrennung, das Ausschalten nicht benötigter Lichtquellen oder die Reduktion von Verbrauchsmaterialien – Nachhaltigkeit zeigt sich bei uns in vielen kleinen, aber wirkungsvollen Maßnahmen. Dabei fördern wir gezielt die Eigenverantwortung unserer Schüler:innen: Sie lernen nicht nur selbstständig, sondern auch vorausschauend – mit Blick auf eine lebenswerte Zukunft.
Ein besonderer Höhepunkt im Schuljahr war erneut unsere Projektwoche „Sustainable Week“, bei der sich die gesamte Schulgemeinschaft mit sozialen und ökologischen Fragestellungen beschäftigte und eigene Projekte entwickelte und umsetzte. Auch im regulären Unterricht wird das Thema Nachhaltigkeit kontinuierlich aufgegriffen und fächerübergreifend behandelt. Auch in Zukunft soll es immer wichtiger werden, die Lernenden in Nachhaltigkeitsprozesse miteinzubeziehen und neue Maßnahmen zu setzen, damit nachhaltige Entwicklungen gefördert werden.
Müllsammelaktionen

Müllsammelaktionen

SDG 1+2

SDG 1+2

ÖKOLOG am Franziskus-Gym

ÖKOLOG am Franziskus-Gym

Bildung für nachhaltige Entwicklung - Arbeit mit den SDGs

Bildung für nachhaltige Entwicklung - Arbeit mit den SDGs

SDG 15 "Leben am Land"

SDG 15 "Leben am Land"

Mobilität in der Stadt

Mobilität in der Stadt

Upcycling

Upcycling

Aus altem Obst aus Supermärkten wird Marmelade gekocht. Diese wird dann für einen guten Zweck verkauft.

Aus altem Obst aus Supermärkten wird Marmelade gekocht. Diese wird dann für einen guten Zweck verkauft.

Maßnahme im Detail
Beschreibung der Maßnahme
Die Sustainable Week wurde im Juni 2023 das erste Mal an unserer Schule ins Leben gerufen. Die Projektidee orientiert sich dabei stark an den „17 Zielen für eine nachhaltige Entwicklung“. Diese bildeten bei der Vorbereitung des Projekts sowie bei vielen Ideen die Basis.
Das Projekt fand und findet in Zukunft immer in der vorletzten Schulwoche statt. Inhaltlich geht es darum, dass die Schülerinnen und Schüler sich im Vorhinein, meist ab dem zweiten Semester, bereits inhaltlich mit Themen der Nachhaltigkeit und des Umweltschutzes auseinandersetzen und sich letztendlich jahrgangsweise für Themen entscheiden, an denen sie gerne arbeiten möchten. Anschließend wird entweder klassenweise oder in Jahrgangsgruppen an diesen Themen in der Sustainable Week gearbeitet. Die Themen waren dabei außerordentlich
vielfältig, da die ganze Schule bis zur 10. Schulstufe mitarbeitete.
So wurden z.B. Flohmärkte organisiert, Spendenaktionen ins Leben gerufen, Workshops besucht, Experten eingeladen, Umfragen gemacht, nachhaltige Projekte umgesetzt, es wurde selbstständig gebaut, gebastelt und wiederverwendet.
Im Mittelpunkt stand dabei nicht nur die Vertiefung und aktive Umsetzung von Themen der Nachhaltigkeit, sondern auch der soziale Gedanke: Sämtliche Erlöse aus den diversen Spendenaktionen wurden an verschiedenste gemeinnützige Organisationen gespendet z.B. an die Tafel OÖ, das Tierheim, den Verein „Rollender Engel“, u.v.m.
Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
500
Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Je nach Thema und Jahrgang sind die Schüler:innen selbst mit Institutionen in Kontakt getreten. Dies ging über Kontakte mit Altersheimen (Thema: Einsamkeit) bis hin zu Kontakten mit der Volkshilfe und anderen Sozialeinrichtungen (Suppenküche, Spenden für Second Hand-Geschäfte, etc.).
Die Außenkontakte und Kooperationen waren dementsprechend recht vielfältig. Es wurden auch mehrfach Expert:innen eingeladen, die zu einem Thema referiert haben. Außerdem wurden Außenstellen z.B. regionale Imker, Kläranlagen, etc. besucht.
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Die Maßnahme wurde auf unserer Homepage präsentiert und befindet sich auf unserer Homepage auch unter dem Punkt ("Was uns auszeichnet"). Zudem befindet sich auf Youtube ein Video zur Sustainable Week.
Manche Schüler:innen haben im Zuge ihres Projektes ihre Arbeit auf einem Instagram-Kanal dokumentiert. Auch auf der Instagram-Seite unserer Schule befinden sich Dokumentationen darüber.
Dieses Jahr wurden auch Plakate und Banner gedruckt und aufgehängt. Wir haben außerdem vor, das Projekt offiziell bei Preisausschreibn einzureichen.
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Das Projekt wird jedes Jahr nach der Durchführung mittels Fragebogen evaluiert. Die Evaluation fließt dann im darauf folgenden Jahr in die Projektwoche mit ein. Feedback zu z.B. guten Kooperationsstellen und bewährten und interessanten Themen wird dabei eingeholt und dem Lehrkräften zur Verfügung gestellt. Schwierigkeiten und Wünsche zu Änderungen werden hierbei aufgenommen. In Konferenzen wird dann über mögliche Änderungen abgestimmt.
Zudem werden die Projekte nun immer mehr dokumentiert, damit sichtbar wird, was in dieser Woche alles passiert.
Die Klassen können gleich am Ende der Woche ein Feedback abgeben.
Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Seit wir die Sustainable Week haben, ist die vorletzte Schulwoche kein sinnloser Zeitvertreib mehr, sondern leistet einen nachhaltigen und bereicherndem Beitrag zur Bildung für nachhaltige Entwicklung an unserem Schulstandort.
Dadurch wird auch das ganze Jahr über, vor allem aber im zweiten Semester, schon intensiv mit den 17 SDGs gearbeitet. Auch inhaltliche Nachhaltigkeitsthemen sind dadurch wieder viel präsenter im Schulalltag.
Zudem wird damit der soziale Umgang und der Zusammenhalt zwischen den Jahrgangsgruppen gefördert. Das gemeinsame Miteinander in dieser Woche spielt dabei eine große Rolle.
Des Weiteren fördert das Projekt die Eigenständigkeit der Schüler:innen. Von der Themenfindung bis zur Projektorganisation liegen viele Schritte in der Hand der Lernenden. Die Lehrkräfte coachen und unterstützen den Prozess.
Wo liegen unsere Stärken?
Die Stärken dieses Projekt und allgemein unserer Schule liegen bei folgenden Punkten:
- Kinder werden für Themen der Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung sensibilisiert
- immer ersichtlich sind die Bemühungen, nachhaltiges Handeln zu fördern (Licht abschalten, Müll trennen, Gesunde Jause, etc.)
- Fokus auf Selbstverantwortung und Eigenständigkeit im Schulalltag sowie in der Projektwoche
- Selbstbestimmung und Mitbestimmung bei der Zuordnung und Erstellung der Themen
- Soziales Miteinander und gemeinsam Ziele erreichen / Ergebnisse präsentieren
- Sozialer Gedanke: schlägt sich in Themen wie Armut, Einsamkeit, etc. nieder (Spenden wurden gesammelt, diese wurden zu 100 % an die Institution weitergegeben)
Welche weiteren Maßnahmen/Projekte wurden im Schuljahr durchgeführt?
Weitere Projekte/ Maßnahmen:
- Gesunde Schule: Gesundheitsförderung/-erziehung, Bewegung und Mobilität, Gesunde Jause, psychosoziale Gesundheit
- Mobilität: Fahrsicherheitstag, Mobilitätsaktionen
- Thematisieren von nachhaltigem Handeln im Schulalltag: Umgang mit Plastikmüll, Mülltrennung, Licht abdrehen, richtiges Lüften (CO2-Messungen)
- Klima-Arge (Schüler:innen und Lehrer:innengruppe), nun wird auch an Klimabotschafter:innen gearbeitet, die gemeinsam Projekte unter dem Schuljahr umsetzen, etc.
- Arbeitsgruppe "Climate skills" - für Organisation der SUS-Week und andere Projekte
- Nachhaltigkeitsthemen im Unterricht: Upcycling im Werken/Zeichnen, Umweltgeschichten in Deutsch lesen, SDGs fächerübergreifend in jedem Unterricht einfließen lassen, etc.

Konkret:
- Müllsammelaktionen: https://www.franziskus-gym.at/beitrag/hui-statt-pfui-in-unserer-umgebung/
- Mobilitätsaktionen/ Kidical Mass / Meet and Bike: https://www.franziskus-gym.at/beitrag/kidical-mass-am-9-mai/
https://www.franziskus-gym.at/beitrag/kidical-mass-am-9-mai/
- SDG 1+2: Armut und Hunger: https://www.franziskus-gym.at/beitrag/caritas-city-challenge-ein-blick-auf-soziale-realitaeten/
https://www.franziskus-gym.at/beitrag/schuelerinnen-der-6b-spenden-fuer-uganda-scheckuebergabe-an-sei-so-frei/
https://www.franziskus-gym.at/beitrag/hilfe-die-ankommt-umgekehrter-adventkalender-ein-sozialprojekt-des-franziskusgyms-wels/
Symbolisieren die Sozialprojekte der Schule - soziales Engagement steht weit oben!

Sustainable week: https://www.franziskus-gym.at/beitrag/sustainable-week-2024/