ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

ÖKOLOG am WRG 2023-24

Schule: WRG Salzburg
KoordinatorIn: Gumpenberger Dominik
DirektorIn: Dir. Mag. Klampfer Gerhard
Inhalt
ÖKOLOG im Jahr 2023-24 am WRG manifestierte sich vor allem im Unterricht mittels verschiedenster Unterrichtssequenzen und Projekte, u.a. in der traditionellen Ökolog Woche im Frühling: Fast-Fashion und Gegenkonzepte (Technik und Design), Bau von Hochbeeten (BU mit Technik und Design), Einsatz für Menschenrechte in Zusammenarbeit mit Amnesty International (GPB und Deutsch), Videoprojekt in Englisch zu Umwelt und Nachhaltigkeit (Englisch), Graffitti und Stencil Art (BE) Kakaoworkshop von Südwind.
Bau der Hochbeete

Bau der Hochbeete

Stencil-Art

Stencil-Art

Kakakoworkshop

Kakakoworkshop

Erlös vom Kuchenverkauf

Erlös vom Kuchenverkauf

Arbeitsphase Slow-Fashion

Arbeitsphase Slow-Fashion

Maßnahme im Detail
Beschreibung der Maßnahme
Einsatz für die Menschenrechte – mit dem Briefmarathon von Amnesty International

Jedes Jahr im Dezember schreiben tausende Menschen weltweit Briefe gegen Menschenrechtsverletzung. Auch das WRG war heuer wieder dabei. 125 Schüler:innen aus verschiedenen Klassen haben sich im Rahmen des Briefmarathons von Amnesty International mit den 30 Artikeln der Menschenrechtscharta, ihrer Geschichte und ihren konkreten Anwendungen auseinandergesetzt. Sie haben Briefe geschrieben gegen einzelne Menschenrechtsverletzungen oder haben die Betroffenen ermutigt.
Die 2a wollte noch mehr tun und hat mit Kuchenbuffets Geld für AI gesammelt. Am vergangenen Freitag war die ehrenamtliche Mitarbeiterin Frau Eszter Mak bei uns zu Gast und beantwortete als Abschluss viele Fragen der Schüler:innen. Auch der Erlös der Kuchenbuffets wird an die NGO gespendet. Das nächste Kuchenbuffet ist schon geplant 😉 Und natürlich verfolgen wir, ob unsere Briefe bereits Wirkung zeigten. In den letzten Jahren kamen immer wieder Menschen frei, die etwa zu Unrecht in Haft waren, o.Ä. Vielen Dank für euren Einsatz!
Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
125
Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Zusammenarbeit mit Amnesty International Salzburg
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Veröffentlichung auf der WRG-Website.
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
-
Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Mehr Bewusstsein für die Arbeit von AI und die Bedeutung der Menschenrechtscharta.
Wo liegen unsere Stärken?
In der kontinuierlichen Arbeit in Form von intensiv ausgearbeiteten Projekten im Regelunterricht
Welche weiteren Maßnahmen/Projekte wurden im Schuljahr durchgeführt?
Videoprojekt "The story of the elements"

Im Zuge der ÖKOLOG Woche im Juni 2024 befasste sich die Englischgruppe 2CD in Form eines Videoprojektes intensiv mit den Themen Umwelt und Nachhaltigkeit.
Schon zuvor wurden mehrere Englischstunden der Ideensammlung und Projektentwicklung gewidmet, bis im Juni die Filmszenen produziert wurden.
Angelehnt an den Aufbau eines Videospiels, mussten die Schülerinnen und Schüler verschiedene „Endbosse“ – diese verkörperten jeweils ein Umweltproblem – auf kreative Art und Weise besiegen. So wurde zum Beispiel der Endboss des Luft Levels, welcher die Umwelt mit Abgasen verschmutzte, durch einen Staubsauger „gefiltert“ und die Luft dadurch gereinigt. Durch die Zusammenarbeit aller konnte jedes Level erfolgreich abgeschlossen und das Spiel beendet werden.
Eine wichtige Parallele, die für die reale Welt gezogen werden kann, wurde somit verdeutlicht: Jede und jeder von uns allen kann einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leisten.

Hochbeetbau
Fachverbindender Unterricht von „Technik und Design“ und „Biologischen Übungen“

Die Werkgruppe der 3a wurde vom Freifach „Biologische Übungen“ angefragt, ob sie im Schulhof Hochbeete entwickeln könnte, die für den Unterricht übers gesamte Jahr hindurch genutzt werden sollten.
Nach ersten Gesprächen über Nutzungsvorstellungen erstellten die Schüler*innen Briefings zu den gewünschten Anforderungen und entwickelten in 2er-Teams Lösungskonzepte zu den einzelnen Aufgabenbereichen.
In mehreren Modellstufen (Arbeitsmodelle, Funktions-/Konstruktionsmodelle, maßstäbliche Maßstabsmodelle) näherten sich die Teams Lösungen, die mit der BIU-Kollegin Romana Denk abgesprochen und diskutiert wurden. In einer Optimierungsphase wurden die beiden für die Umsetzung ausgewählten Hochbeettypen weiterentwickelt und in digitalen Planungen für die Materialbesorgung und Herstellung ausgearbeitet.
In mehreren Herstellungsteams wurden die Arbeitsschritte zum Bau organisiert und die 6 Hochbeete an 2 Tagen in den Unterrichtsstunden von „Technik und Design“ gebaut. Die Aufstellungsorte wurden mit Koll. Denk und der Direktion im Vorfeld sorgsam ausgewählt.
Parallel dazu wurden die Beete bereits von den Schüler*innen aus den „Biologischen Übungen“ zur Bepflanzung vorbereitet (Fließe zuschneiden, Erden aufbereiten, Setzorte für die Setzlinge ausgewählt, …).
Mit Juni konnten die Beete den Schüler*innen der „Biologischen Übungen“ übergeben werden.
Die Materialkosten von 350,-- wurden von der Schule getragen.
Neubacher (Technik und Design)

Kakaoworkshop von Südwind

Theoretisches und praktisches Projekt zu Fast Fashion

1. Phase – Erkennen und Wahrnehmen (Informieren, Recherche, Erarbeitung, Diskussion)
Auswirkung von Fast Fashion auf Umwelt, Klima, Arbeitnehmer*innen sowie deren wirtschaftliche Aspekte (Preis, Produktauswahl, Verwendungsdauer, Gewinn, …).
Behandlung von Alternativen: Auswirkungen der Herstellung von "Slow Fashion" auf die Umwelt und das Klima, Auswirkungen der Herstellung von "Slow Fashion" auf die Arbeitnehmer*innen, Auswirkungen von "Slow Fashion" auf wirtschaftliche Aspekte (Preis, Produktauswahl, Verwendungsdauer, Gewinn, …).
2. Phase – Aufarbeitung und Kontextualisierung (Entwicklung von Handlungsoptionen, Alternativen suchen – letztendlich: Interventionen mit gebrauchten Textilien), Festlegung auf ein Produkt das entweder neu gemacht oder modifiziert, abgeändert, aufgehübscht wird. z.B. Chillhose, Sweater, Jacke, Stirnbandkollektion etc.
3. Phase – Ausarbeitung und Produktgestaltung