ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Upcycling- Ressourcen schonen, Müll vermeiden- R-Strategien

Schule: Landwirtschaftliche Fachschule Pyhra
KoordinatorIn: Ing. Enne Elisa, BEd, MSc
DirektorIn: Dipl.-Ing. Dipl.-Päd. Sieder Josef
Inhalt
Im Zuge des Welthauswirtschaftstages hat der 2. und 3. Jg. der Fachrichtung BHM am Bildungszentrum Pyhra eine Ausstellung zum Thema "Ressourcen schonen, Müll vermeiden, sowie zu den R-Strategien" erarbeitet und am BZ Pyhra der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Schwerpunktmäßig wurde das Thema im praktischen und theoretischen Unterricht "Betriebs- und Haushaltsmanagement" erarbeitet. Genauso aber auch in anderen, vor allem praktischen Gegenständen, haben die SchülerInnen Dinge des täglichen Gebrauchs "upgecycelt" und "neues Leben" eingehaucht- wie z.B.: Ein pfiffiger Rock aus einer alten Jeans, ein moderner Glastisch aus alten Büchern oder eine kreative, floristische Deko aus scheinbarem "Sperrmüll" angefertigt.
Präsentation der Ausstellung am WHT 2023 am BZ Pyhra

Präsentation der Ausstellung am WHT 2023 am BZ Pyhra

Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 1

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Im Zuge des Welthauswirtschaftstages (WHT) hat die Schule, schwerpunktmäßig im Fachbereich BHM (Betriebs- und Haushaltsmanagement), aber auch in den anderen beiden Fachrichtungen, Land- und Forstwirtschaft ,sowie Lebensmitteltechnik eine Ausstellung zum Thema "Upcycling: Ressourcen schonen- Müll vermeiden" mit den sogenannten "R-Strategien" gestalten. Schwerpunktmäßig hat Frau Hermine Pritz im theoretischen und praktischen Unterrichtsfach "Betriebs- und Haushaltsmanagement" zu diesem Projektthema Pinnwände anschauliche gestaltet und eine Präsentation für die Öffentlichkeit mit den SchülerInnen der 3.BHM erarbeitet. Weiters wurde in verschiedensten, vor allem praktischen Gegenständen, div. Alltagsartikel "upgecycelt", wie z.B.: Einen Rock aus Jeans genäht, einen antiken Lampenschirm mit modernen Stoff bespannt, eine Tasche aus Abfallkunststoff hergestellt, einen Glastisch aus alten Büchern gestaltet usw. Am WHT wurde im Zuge einer Ausstellung den BesucherInnen am BZ Pyhra dieses Projekt von Schülerinnen des 3. Jg. BHM präsentiert. Zusätzlich durften bei der diesjährigen ÖKOLOG Tagung in St. Pölten auch die S der 2 BHM diese Ausstellung den Gästen präsentieren.

Maßnahme im Detail
Beschreibung der Maßnahme
Detaillierte Auseinandersetzung mit den R-Strategien
Praktische Umsetzung dieser vor allem im alltäglichen (Haushalts)Leben bzw. Lebensumfeld.
Erstellung einer Präsentation, anhand von Pinnwänden, für die Öffentlichkeit
Anfertigung von praktischen Beispielen (Umsetzung im PU), woran erkennbar ist, was aus scheinbar unbrauchbarem "Müll" wieder neues, attraktives fürs Leben entstehen kann.
Bildhafte (mittels Einkaufswagen und Kunststoffflaschensammlung), einprägsame Darstellung von Müllansammlung=> Durchschnittlicher Plastikflaschenverbrauch in 1 Woche in Ö!
Wurde diese ÖKOLOG-Aktivität als Projekt vom Bildungsförderungsfonds für nachhaltige Entwicklung gefördert und hat die Schule eine Projektdokumentation abgegeben?
Ja
Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
50
Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Eher wenig, da nur reine Mädchenklassen dieses Projekt erarbeitet haben und die Thematik den Schwerpunkt nicht unbedingt verlangt hat.
Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Kooperation mit dem Nö Müllverband- Erhalt von Plakatmaterial und Vortrag zum Thema Mülltrennung und Vermeidung an der Schule.
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Präsentation an der Schule und auch im WIFI St. Pölten zum Thema "Upcycling". Anhand von Pinnwänden und Vorzeigen von praktischen, selbstgemachten Beispielen aus dem Lebensalltag.
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Diskussion und Reflexion in der Schule mit den betroffenen Schülerinnen und Feedback von div. BesucherInnen
Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Ein wenig mehr Bewusstsein dafür, dass Müll nicht gleich "Müll" ist und unser Konsumverhalten starke Auswirkungen auf unser Lebensumfeld hat.
Wo liegen unsere Stärken?
Lebendig und zeitnah mit Schülerinnen etwas an die Öffentlichkeit zu bringen