ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Jahresbericht der Ski- und Sportmittelschule Spittal - Fritz-Strobl-Schulzentrum

Schule: Ski- und Sportmittelschule Spittal - Fritz-Strobl-Schulzentrum
KoordinatorIn: Cabon Marie-Laure
DirektorIn: Zehentner Franz
Inhalt
Hui statt Pfui!
Unter Flurreinigung versteht man das Sammeln und Entsorgen von Abfällen, die bewusst oder unbewusst in die Natur gelangt sind. Alljährlich finden sich viele Freiwillge (Lehrer/innen und Schüler/innen) zusammen, um ihren Wohnort ein Stück weit lebenswerter zu machen. Dabei bilden sie Kleingruppen und sammeln Abfälle entlang von Straßen, Wegen, Parks und Gräben.
SPITTAL – Erschreckend, was die Leute so alles in der Natur zurücklassen! Leere Flaschen, Gläser, Plastikbecher und vieles mehr fanden die freiwilligen Helfer bei einer Flurreinigung in Spittal.
150-Kilo-Müll über dem Wolfsberg (über und unter der Autobahn A10) sowie auch bei der Drau zwischen Olsacher Wirt und der alten Draubrücke sowie im Bereich der Amlacher Landesstraße. Es war sehr viel Glas und Kunststoff dabei.

Auch die(Bio-) Landwirte haben mit Unrat auf ihren Feldern zu kämpfen. Sie müssen in den Auen um die Vergiftung ihres Bodens fürchten: Zigarettenstummel enthalten Nikotin, ein Nervengift, das ins Ökosystem gelangt, wenn man sie einfach auf den Boden wirft. Darauf wächst unser Salat! Auch Alu-Dosen oder Glasflaschen können zur echten Gefahr werden, nicht nur weil sie ins Mähwerk geraten und so zum scharfkantigen Geschoss werden können: Die kleinen Splitter gelangen ins Futter der Tiere und führen so teils zu dramatischen Verletzungen!

Warum machen wir bei ÖKOLOG mit?
Wer selber Müll aufräumt, der achtet auch darauf nichts rauszuwerfen!
Wir wollen sogfältig mit den Ressourcen unserer Planet umgehen.
Wir lieben die Freiluftklasse und pflegen sie!

Viele kleine Leute, die an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern.
„Frühlingsputz“ in der Freiluftklasse ACWAVIVA

„Frühlingsputz“ in der Freiluftklasse ACWAVIVA

Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 10

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Im Rückblick auf unsere bisherigen Umweltinitiativen und das Ökologiekonzept an unserer Ski- und Sportmittelschule erkennen wir die Fortschritte und die Bedeutung eines nachhaltigen Ansatzes im Bildungsumfeld. Wir haben bereits wichtige Schritte unternommen, um Umweltbewusstsein zu fördern und unsere Schule grüner zu gestalten.
• Einführung von Abfalltrennungssystemen: Wir haben Mülltrennungsprogramme implementiert, die es den Schülern ermöglichen, Abfälle in Recycling, Kompostierung und Restmüll zu sortieren.
• Energieeffizienzmaßnahmen: Wir haben Energiesparmaßnahmen umgesetzt, um den Energieverbrauch in der Schule zu reduzieren, z.B. durch den bewussten Umgang mit elektrischen Geräten. Es wurde pro Klasse ein Schüler als Energiebeauftragter genannt. Seine Aufgabe ist es, u.a. dafür zu sorgen, dass Licht, Beamer und Computer, wenn nicht benötigt, abgeschaltet werden.
• Schaffung von Grünflächen: Wir haben Grünflächen (Blumen- und Wildkräuterwiese) angelegt, die nicht nur das Schulgelände verschönern, sondern auch Lebensräume für Pflanzen und Tiere bieten.
• Teilnahme an dem Online-Workshop „Tatort Mülltonne“.

• Flurreinigung vor der Drautalperle und in den Auen.
• Instandhaltung der Freiluftklasse: Unsere Freiluftklasse ist ein wichtiger Bestandteil unseres Ökologiekonzepts und ein Ort, der das Lernen im Freien fördert. Um die Funktionalität und Attraktivität der Freiluftklasse zu erhalten, sind folgende Maßnahmen notwendig:
- Regelmäßige Inspektion und Instandhaltung: Wir führen regelmäßige Inspektionen durch, um sicherzustellen, dass alle Einrichtungen in gutem Zustand sind und keine Reparaturen benötigen.
- Pflege der Grünflächen: Wir pflegen die Grünflächen und Pflanzen in der Freiluftklasse, um eine angenehme Lernumgebung zu gewährleisten und die Biodiversität zu unterstützen. Es muss zudem regelmäßig gejätet werden.
- Erneuerbare Ressourcen nutzen: Wir bevorzugen weiterhin umweltfreundliche Materialien und erneuerbare Ressourcen für die Ausstattung und Pflege der Freiluftklasse, um unseren ökologischen Fußabdruck zu minimieren.
- Fächerübergreifender Unterricht, sei es BU, GW, Mathe oder Zeichnen, findet im Frühling und im Sommer in der Freiluftklasse statt

• Die Firma Lindner Recycling in Spittal ist ein bedeutender ökologischer Partner unserer Schule. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Umwandlung von Abfall in wertvolle Ressourcen: Durch hochmoderne Zerkleinerungsmaschinen und ganzheitlichen Systemlösungen gelingt es, Abfall effizient und zuverlässig in wertvolle und wiederverwertbare Materialien zu transformieren. Jedes Jahr nehmen sich die Vertreter des Unternehmens durch eine ausführliche Firmenpräsentation und-Besichtigung Zeit für unsere vierten Klassen, um den Schülerinnen und Schülern zu erklären, warum die Vermeidung von Müll so wichtig ist und wie jeder Einzelne dazu beitragen kann, eine sauberere Welt zu schaffen. Unsere Ressourcen sind von unschätzbarem Wert für das Gleichgewicht und die Nachhaltigkeit unseres Planeten. Jeder von uns spielt eine bedeutende Rolle bei der Bewahrung dieser Ressourcen und dem Schutz der Umwelt. Die Reduzierung, Wiederverwendung und das Recycling von Materialien sind entscheidende Schritte, um Müllberge zu vermeiden und unsere Umwelt zu schützen.

Maßnahme im Detail
Beschreibung der Maßnahme
Im Rückblick auf unsere bisherigen Umweltinitiativen und das Ökologiekonzept an unserer Ski- und Sportmittelschule erkennen wir die Fortschritte und die Bedeutung eines nachhaltigen Ansatzes im Bildungsumfeld. Wir haben bereits wichtige Schritte unternommen, um Umweltbewusstsein zu fördern und unsere Schule grüner zu gestalten.
• Einführung von Abfalltrennungssystemen: Wir haben Mülltrennungsprogramme implementiert, die es den Schülern ermöglichen, Abfälle in Recycling, Kompostierung und Restmüll zu sortieren.
• Energieeffizienzmaßnahmen: Wir haben Energiesparmaßnahmen umgesetzt, um den Energieverbrauch in der Schule zu reduzieren, z.B. durch den bewussten Umgang mit elektrischen Geräten. Es wurde pro Klasse ein Schüler als Energiebeauftragter genannt. Seine Aufgabe ist es, u.a. dafür zu sorgen, dass Licht, Beamer und Computer, wenn nicht benötigt, abgeschaltet werden.
• Schaffung von Grünflächen: Wir haben Grünflächen (Blumen- und Wildkräuterwiese) angelegt, die nicht nur das Schulgelände verschönern, sondern auch Lebensräume für Pflanzen und Tiere bieten.
• Teilnahme an dem Online-Workshop „Tatort Mülltonne“.

• Flurreinigung vor der Drautalperle und in den Auen.
• Instandhaltung der Freiluftklasse: Unsere Freiluftklasse ist ein wichtiger Bestandteil unseres Ökologiekonzepts und ein Ort, der das Lernen im Freien fördert. Um die Funktionalität und Attraktivität der Freiluftklasse zu erhalten, sind folgende Maßnahmen notwendig:
- Regelmäßige Inspektion und Instandhaltung: Wir führen regelmäßige Inspektionen durch, um sicherzustellen, dass alle Einrichtungen in gutem Zustand sind und keine Reparaturen benötigen.
- Pflege der Grünflächen: Wir pflegen die Grünflächen und Pflanzen in der Freiluftklasse, um eine angenehme Lernumgebung zu gewährleisten und die Biodiversität zu unterstützen. Es muss zudem regelmäßig gejätet werden.
- Erneuerbare Ressourcen nutzen: Wir bevorzugen weiterhin umweltfreundliche Materialien und erneuerbare Ressourcen für die Ausstattung und Pflege der Freiluftklasse, um unseren ökologischen Fußabdruck zu minimieren.
- Fächerübergreifender Unterricht, sei es BU, GW, Mathe oder Zeichnen, findet im Frühling und im Sommer in der Freiluftklasse statt

• Die Firma Lindner Recycling in Spittal ist ein bedeutender ökologischer Partner unserer Schule. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Umwandlung von Abfall in wertvolle Ressourcen: Durch hochmoderne Zerkleinerungsmaschinen und ganzheitlichen Systemlösungen gelingt es, Abfall effizient und zuverlässig in wertvolle und wiederverwertbare Materialien zu transformieren. Jedes Jahr nehmen sich die Vertreter des Unternehmens durch eine ausführliche Firmenpräsentation und-Besichtigung Zeit für unsere vierten Klassen, um den Schülerinnen und Schülern zu erklären, warum die Vermeidung von Müll so wichtig ist und wie jeder Einzelne dazu beitragen kann, eine sauberere Welt zu schaffen. Unsere Ressourcen sind von unschätzbarem Wert für das Gleichgewicht und die Nachhaltigkeit unseres Planeten. Jeder von uns spielt eine bedeutende Rolle bei der Bewahrung dieser Ressourcen und dem Schutz der Umwelt. Die Reduzierung, Wiederverwendung und das Recycling von Materialien sind entscheidende Schritte, um Müllberge zu vermeiden und unsere Umwelt zu schützen.
Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
75
Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Geschlechterspezifische Lernzugänge in ökologischen Aktivitäten könnten auf verschiedene Weisen berücksichtigt werden, um eine inklusive und vielfältige Lernerfahrung zu ermöglichen:

Diversität in der Darstellung: Sowohl in Lehrmaterialien als auch in praktischen Aktivitäten könnten verschiedene Geschlechter repräsentiert werden, um Vielfalt zu zeigen und sich von stereotypen Darstellungen zu lösen. Dies wurde durch die Auswahl von Beispielen, Fallstudien und Geschichten erreicht, die verschiedene Perspektiven aufzeigen.

Unterstützende Umgebung schaffen: Wir sorgten für eine unterstützende Lernumgebung, die es allen Teilnehmenden ermöglicht, sich wohl und akzeptiert zu fühlen. Dies konnte durch eine offene Kommunikation, den Abbau von Vorurteilen und die Förderung einer respektvollen Interaktion erreicht werden.

Vorbilder und Rolle-Modelle: Die Einbeziehung von Frauen und Männern als Vorbilder in ökologischen Aktivitäten konnte dazu beitragen, geschlechtsspezifische Barrieren zu durchbrechen und die Vielfalt innerhalb des Bereichs zu zeigen.
Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Recycling Firma Lindner Spittal
Holz Firma Hasslacher Sachsenburg
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Zeitungsberichte, Einladung der Presse
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Die Reflektion und Evaluation der Ökologie-Maßnahmen sind entscheidend, um deren Effektivität zu bewerten, Schwachstellen zu identifizieren und Verbesserungen für zukünftige Aktivitäten vorzunehmen. Hier sind einige Schritte, die typischerweise bei der Reflexion und Evaluation von Ökologie-Maßnahmen durchgeführt wurden:

Festlegung von Zielen und Messgrößen: Vor Beginn der Maßnahme wurden klare Ziele definiert und entsprechende Messgrößen festgelegt, um den Erfolg zu bewerten: Reduzierung von CO2-Emissionen, Handyboxen in jeder Klasse, Sensibilisierung der Gemeinschaft für Umweltfragen.

Stakeholder-Beteiligung: Die Einbeziehung von Beteiligten und Interessengruppen während des Evaluationsprozesses war wichtig, um verschiedene Perspektiven zu erhalten und Einsichten aus erster Hand zu gewinnen.

Stärken, Schwächen, Chancen, Risiken-Analyse: Eine Analyse der Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken der Maßnahme konnte helfen, Bereiche zu identifizieren, die verbessert oder weiterentwickelt werden müssen.

Berichterstattung und Kommunikation der Ergebnisse bei der Schulschlusskonferenz: Die Ergebnisse der Evaluation wurden kommuniziert, um Transparenz zu gewährleisten und Einblicke in die Leistung der Maßnahme zu bieten.
Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Bewusstsein für Umweltfragen: Die Ökologie-Maßnahmen tragen dazu bei, das Bewusstsein der Schülerinnen, Schüler und des Lehrpersonals für Umweltfragen zu schärfen. Dies zeigt sich in einem verbesserten Verständnis für Themen wie Klimawandel, Biodiversität, Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit.

Integration von Umweltthemen im Lehrplan: Die Maßnahmen führen dazu, dass Umweltthemen verstärkt in den Lehrplan integriert werden. Lehrerinnen und Lehrer konnten die Umwelt als Querschnittsthema in verschiedenen Fächern behandeln und damit das Bewusstsein für ökologische Zusammenhänge fördern.

Schulumgebung und -praktiken: Veränderungen in der Schulumgebung wurden vorgenommen, um umweltfreundlicher zu sein: Einführung von Recyclingprogrammen, Energiesparmaßnahmen (Licht und Handys abschalten), Anlage von Kräuterwiese, Reduzierung von Abfall.

Partizipation der Schülerschaft: Die Schülerinnen und Schüler konnten aktiv in die Umsetzung der Maßnahme einbezogen werden, was ihr Engagement für Umweltschutz und Nachhaltigkeit fördert.

Entwicklung von Fähigkeiten und Wissen: Die Maßnahme konnte den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit bieten, praktische Fähigkeiten im Bereich Umweltschutz zu erlernen, wie zum Beispiel Gartenarbeit oder Mülltrennung.
Wo liegen unsere Stärken?
Wir lieben die Natur
Wir gehen gerne zu Fuß
Wir haben Spaß an Bewegung