ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Anbauversuch Bio-Frühkraut

Schule: Landwirtschaftliche Fachschule Litzlhof
KoordinatorIn: Ing. Pirker Klaudia
DirektorIn: Ing Pirker Klaudia
Inhalt
Im Rahmen des Gartenbau-, Pflanzenbau und Landtechnik Unterricht wurde am BZ Litzlhof ein kleinflächiger Anbauversuch von für Bio-Frühkraut auf ca. 100 m² durchgeführt. Ziel dieses Anbauversuches war es, Frühkraut vom Samenkorn bis zum Fertigprodukt vor Ort zu erzeugen und in die Schulküche zu bringen. Es sollte mit diesem Versuch ausprobiert werden ob aufgrund der klimatischen, geographischen und organisatorischen Verhältnisse Feldgemüsebau am Litzlhof möglich wäre.
Schülerin bei Krauternte

Schülerin bei Krauternte

Ernteergebnis

Ernteergebnis

Schüler bei der Krauternte

Schüler bei der Krauternte

Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 1

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Anbauversuch von Bio-Frühkraut im Freiland

"Vom Feld auf den Teller"

Verwertung von Produkten aus dem eigenen Anbau im Rahmen des Schulbetriebes

Maßnahme im Detail
Beschreibung der Maßnahme
Anbauversuch von Bio-Frühkraut auf den Flächen des Landesschulgut Litzlhof

Gemüseanbau kann eine interessante Erwerbsalternative für landwirtschaftliche Betriebe darstellen. Der Oberkärntner Raum ist aufgrund der klimatischen und geographischen Bedingungen aber keine typische Anbauregion für Gemüse. Der Anbau von Kohlgemüse wie Kraut funktioniert aber auch in dieser Region. Daher haben wir uns entschlossen einen Anbauversuch in kleinen Rahmen zu starten. 700 Krautpflanzen wurden in unserem eigenen Gewächshaus vorgezogen und nach fünf Wochen im Freiland unter Fleece ausgesetzt. Die Anbaufläche beschränkte sich auf ca. 100 m². Die Pflege der Pflanzen erfolgte durch händisches Ausjäten. Der Anbau erfolgte nach biologischen Kriterien unter möglichster Schonung aller Ressourcen. Auf künstliche Bewässerung, mineralische Düngung und chemischen Pflanzenschutz wird daher verzichtet. Ab Ende Juni konnten die ersten Krautköpfe geerntet werden. Diese wurden in der Schulküche am Salatbuffet verwertet. Die gesamte Erntemenge von 200 kg wurde dann noch auf die Schüler und aufs Lehrerkollegium aufgeteilt.
Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
40
Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
geschlechterübergreifender Unterricht
Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Fachliche Unterstützung durch Feldgemüsebaumeisterin Magdalena Amlacher, Gemüsebaubetrieb Mayrhof in St. Peter bei Spittal
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Präsentation durch Fotos in sozialen Medien
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Evaluation erfolgte intern durch die Beteiligten Lehrerinnen und Lehrer. Pflanzenbauliche Maßnahmen müssen verbessert werden. Nächstes Jahr eventuell Spätkraut für die Einlagerung, da dieses erst im Herbst geerntet wird und damit für den Schulbetrieb besser verwertbar wäre.
Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Der Gemüseanbau im Freiland ist möglich und machbar. Es braucht aber ständige Betreuung der Versuchsflächen durch Schüler und Lehrer. Wenn solche Versuche über den Sommer gehen sollten, muss eine dementsprechende Betreuung auch sichergestellt sein.
Wo liegen unsere Stärken?
Gute Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Lehrern/Mitarbeitern/Schülern
Unkomplizierte Abwicklung
Genügend Arbeitskräfte während der Schulzeit vorhanden