ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Bewusstseinsbildung im Kontext Klimawandel und Nachhaltigkeit

Schule: HLW/FW Deutschlandsberg
KoordinatorIn: Mag. Bernsteiner Angelika, MA MA
DirektorIn: Mag. Reschinger Andrea
Inhalt
Das vergangene ÖKOLOG-Jahr stand ganz im Zeichen der Bewusstseinsbildung bezogen auf Klimawandel und Nachhaltigkeit.
Dabei wurden ausgehend vom ÖKOLOG-Team unterschiedliche Zielgruppen angesprochen:
(1) für den Schulumbau verantwortliche Personen
(2) Schüler:innen (durch das Klimaplanspiel und das Wasserprojekt)
(3) Bevölkerung (durch den Wasser-Projekttag)

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Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 5

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Ein Ziel des ÖKOLOG-Teams war es, sich an den Planungen des Schulumbaus zu beteiligen, um Aspekte der Nachhaltigkeit verankern zu können.
Personen aus dem ÖKOLOG-Team unserer Schule sind nun Mitglied des schulenübergreifenden Teams, das sich mit dem geplanten Umbau des Bundesschulzentrums auseinandersetzt. In diesem Team wurden Maßnahmen hinsichtlich des Schulumbaus diskutiert und Maßnahmen verankert, die eine nachhaltige Konzeption des neuen Bundesschulzentrums adressieren sollen: Durch die enge Zusammenarbeit der beteiligten Schulen sollen Synergien geschaffen und Ressourcen gemeinsam genutzt werden. So soll beispielsweise einer überdimensionierten Ausstattung mit Laptops vorgebeugt werden. Mit dem Umbau des Bundesschulzentrums sollen natürlich viele neue Möglichkeiten für Lehren, Lernen und Zusammenleben geschaffen werden. Bei der Gestaltung dieser neuen Möglichkeiten wird jedoch intensiv darauf geachtet, möglichst ressourcenschonend zu planen.
Weitere Aspekte, die im Zuge der Umbauplanungen diskutiert werden, sind die Begrünung des Dachs sowie die Einbeziehung der Natur rund um das Bundesschulzentrum. So könnten ausgehend von Schüler:innen-Projekten beispielsweise Steingärten, Beete, Tümpel gestaltet und versorgt werden.


Ergänzend zu diesem Ziel wurden Lehrkräfte dazu ausgebildet, das Klimaplanspiel als Instruktoren mit Schüler:innen umzusetzen. Das Klimaplanspiel wurde bereits mit zwei Klassen gespielt.

Ebenso stand das vergangene Schuljahr für den 3. Jahrgang unserer Schule unter dem Motto "Wasser". Schüler:innen setzten ein Wasserprojekt um: https://www.meinbezirk.at/deutschlandsberg/c-lokales/wasserprojekt-an-der-hlwfw-deutschlandsberg_a5978639#gallery=default&pid=33700910

Maßnahme im Detail
Beschreibung der Maßnahme
(1) Das ÖKOLOG-Team beteiligt sich an den Planungen des Schulumbaus, wo aktuell Aspekte wie die nachhaltige Nutzung von Ressourcen, die Begrünung des Dachs und das Miteinbeziehen der die Schule umgebenden Naturräume diskutiert werden.

(2) 7 Lehrkräfte unserer Schule wurden zu Instruktoren für die Umsetzung des Klimaplanspiels ausgebildet. Das Spiel wurde bereits mit 2 Klassen umgesetzt.

(3) Unter dem Motto "Accelerating Change" veranstalteten die 3. Jahrgänge unserer Schule nach monatelanger Vorbereitung am Weltwassertag ein großes Event rund um das Thema Wasser.
Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
150
Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
(1) Diese Maßnahme erforderte keine Berücksichtigung geschlechterspezifischer Lernzugänge.

(2) Das Klimaplanspiel wurde evidenzbasiert vom Umweltbildungszentrum entwickelt. Wir gehen deshalb davon aus, dass bereits im Zuge der Entwicklung dieses Lernarrangements geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt wurden. Im Zuge der Umsetzung des Spiels mit Schulklassen, wurde der Spielanleitung gefolgt und an allen möglichen Stellen Schüler:innen Freiraum für individuelle Zugänge und Kreativität gelassen (z.B. bei der Gestaltung ihrer Gemeindewappens oder der Kreation eines Namens).

(3) Die Schüler:innen konnten sich selbst ein Thema im Kontext Wasser aussuchen, zu dem sie sich vertiefen wollten. Die Themen reichten vom Bau eines Dampfautos bis hin zur Nutzung von Wasser zur Beruhigung von Körper und Geist.
Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
(1) An der Planung des Umbaus des Bundesschulzentrums arbeiten vier Schulen gemeinsam mit der BIG.

(2) Umweltbildungszentrum

(3) Stadtgemeinde Deutschlandsberg, Umweltbildungszentrum, Betriebe in der Region Deutschlandsberg (z.B. Kipper Quellen Bad Gams)
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
(1) Diese Maßnahmen wurden in Form von Präsentationen vor der Schulgemeinschaft sowie auch in Form von Präsentationen bei Konferenzen vorgestellt und diskutiert.

(2) Es wurde ein Zeitungsartikel in der Panorama-Zeitung veröffentlicht.

(3) Die Projektpräsentation erfolgte in Form einer Veranstaltung am Weltwassertag im Bundesschulzentrum. Zusätzlich wurde ein Zeitungsartikel veröffentlicht: https://www.meinbezirk.at/deutschlandsberg/c-lokales/wasserprojekt-an-der-hlwfw-deutschlandsberg_a5978639#gallery=null
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
(1) Da die Planungen zum Umbau der Schule noch nicht abgeschlossen sind, konnten die Maßnahmen noch nicht evaluiert werden.

(2) Die Inhalte des Klimaplanspiels wurden nach der Umsetzung des Spiels intensiv mit den beteiligten Schüler:innen diskutiert und hinsichtlich ihrer Praxisrelevanz reflektiert. Außerdem wurden im Lehrer:innen-Team notwendige Adaptionen im Ablauf diskutiert und reflektiert, sodass dass Klimaplanspiel ab nun jedes Jahr stattfinden kann.

(3) Die Umsetzung des Projekts wurde mit den beteiligten Schüler:innen intensiv reflektiert.
Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
(1) Da die Planungen zum Umbau der Schule noch nicht abgeschlossen sind, konnten die Maßnahmen noch nicht evaluiert werden.

(2) Ab sofort werden die Umsetzung des Klimaplanspiels und die Thematisierung der damit verbundenen Themen fest in die Lehrstoffplanungen verankert.
Wo liegen unsere Stärken?
Unsere Stärken liegen im intensiven Austausch miteinander und der dadurch möglichen breiten Diskussion über bedeutende Themen, wie der ressourcenschonenden Planung von Umbaumaßnahmen. Es werden Personen unterschiedlicher Fachgruppen und Interessen in die Planungsprozesse mit einbezogen, um möglichst viele Ansichten abbilden und diskutieren zu können.

Das Gleiche gilt auch für die Umsetzung von Projekten. Auch hierzu werden Lehrpersonen unterschiedlicher Fachbereiche eingebunden, um mögliche breite Perspektiven bieten zu können.