ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Zivilcourage

Schule: MS St. Michael in Obersteiermark
KoordinatorIn: Pansi Michaela
DirektorIn: Prof. Schulz-Kolland Richard, BEd.
Inhalt
Die 4. Klassen hatten in diesem Schuljahr die Möglichkeit sich für das Wahlpflichtfach "Zivilcourage" zu entscheiden. Mehr als die Hälfte aller Schülerinnen und Schüler absolvierten daher im Rahmen dieses Unterrichts einen 16stündigen Erste-Hilfe-Kurs und machten die Ausbildung zum Allround- und Fahrtenschwimmer. Zur Beginn des Schuljahres wurde außerdem mit Unterstützung der Schulsozialarbeiterin gemeinsam der Begriff Zivilcourage definiert und umfassend besprochen. Weiters wurden Maßnahmen erarbeitet, wie couragiertes Handeln in der Praxis umgesetzt werden kann.
Die erfolgreichen TeilnehmerInnen des Erste Hilfe Kurses

Die erfolgreichen TeilnehmerInnen des Erste Hilfe Kurses

Learning by Doing 1

Learning by Doing 1

Learning by Doing 2

Learning by Doing 2

Learning by Doing 3

Learning by Doing 3

Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 4

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Im Rahmen von Naturerlebnistagen besuchten die 2. + 3. Klassen die Naturwelten in Mixnitz und nahmen an unterschiedlichen Workshops teil.

Im Wahlpflichtfach "Do it yourself" wurden zahlreiche umweltrelevante Themen wie richtiges Mülltrennen, klimafreundliche Ernährung, richtiges Trinken, 17 SDGs usw. erarbeitet und ökologische Putzmittel selbst hergestellt.

Im Wahlpflichtfach "Zivilcourage" wurde sowohl ein 16stündiger Erste Hilfe Kurs, wie auch der Allround - und Fahrtenschwimmer, als Vorbereitung für den Rettungsschwimmer absolviert.

Unser Schulgarten wurde um 2 Gemüsebeete erweitert, die in Kooperation mit der VS St. Michael betreut werden und so noch mehr Kindern naturnahes Lernen ermöglichen.

Maßnahme im Detail
Beschreibung der Maßnahme
Wahlpflichtfach Zivilcourage
Zivilcourage ist ein grundlegender Baustein für demokratisches Handeln. Schülerinnen und Schüler verbringen einen Großteil ihrer Zeit in der Schule, und somit in einem sozialen Gefüge indem nicht nur Hilfe eingefordert wird, sondern auch notwendig ist.
Zur Beginn des Schuljahres wurde mit Unterstützung der Schulsozialarbeiterin gemeinsam der Begriff definiert und umfassend besprochen. Weiters wurden Maßnahmen erarbeitet, wie couragiertes Handeln in der Praxis umgesetzt werden kann.
Im Anschluss daran absolvierten die Schülerinnen und Schüler der 8. Schulstufe schulintern eine 16stündigen Erste-Hilfe-Kurs des Österreichischen Roten Kreuzes. Dieser konnte von fast allen Beteiligten erfolgreich abgeschlossen werden.
Um auch für den Sommer vorbereitet zu sein, wurde zusätzlich der Allround- und Fahrtenschwimmschein abgelegt. In weiterer Folge ist es möglich, den Helfer schein zu erlangen.
Durch die positive Rückmeldung sowohl durch Eltern wie auch von allen Beteiligten werden wir dieses Wahlpflichtfach auch weiterhin anbieten.
Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
18
Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
nicht notwendig
Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Schulsozialarbeit
Rotes Kreuz
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
in den soziale Medien der Schule und in lokalen Printmedien
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
positive Rückmeldung aller beteiligten SchülerInnen und LehrerInnen
positive Rückmeldung der Eltern
Wunsch der 7. Schulstufe dieses Fach erneut anzubieten
Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Da die 4. Klassen die Schule nach diesem Jahr verlassen ist eine Veränderung in der Schule nicht zu sehen. Allerdings wird angedacht in kommenden Schuljahr Schüler und Schülerinnen aller Klassen für besonderes soziales Engagement in der Schule auszuzeichnen.
Wo liegen unsere Stärken?
Gute Vernetzung unter den Lehrkräften, alle ziehen an einem Strang, soziale Kompetenz wird vorgelebt