ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Freiluftklassenzimmer und Umweltbildung leben

Schule: MS Weißenbach/Enns
KoordinatorIn: Reichenpfader Carina, BEd.
DirektorIn: Dir. Käfer Thomas
Inhalt
Durch die Pandemie war im Schuljahr 2021/2022 kein groß angelegtes Projekt plan- bzw. umsetzbar. Daher wurde erst jetzt mit der Umsetzung eines Freiluftklassenzimmers begonnen. Uns als Schule schien es auch wieder am praktikabelsten durch eine Vielzahl an kleineren Aktivitäten die Thematik Umweltbildung den Schülern in Erinnerung zu rufen.
Schüler*innen beim Betreuen ihrer Mehlwürmer

Schüler*innen beim Betreuen ihrer Mehlwürmer

Auch im Freien kann man Pausen genießen.

Auch im Freien kann man Pausen genießen.

Die Kinder der ersten Klassen waren beim "Steirischen Frühjahrsputz" fleißig im Einsatz.

Die Kinder der ersten Klassen waren beim "Steirischen Frühjahrsputz" fleißig im Einsatz.

Ein voller Körpereinsatz wurde gefragt

Ein voller Körpereinsatz wurde gefragt

Die Schüler*innen waren sehr interessiert an ihren Mehlwürmern

Die Schüler*innen waren sehr interessiert an ihren Mehlwürmern

Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 1

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Das Projekt 50/50 läuft auch heuer weiter und zwar mit den jetzigen vierten Klassen (4a & 4b). Die teilnehmenden Lehrerinnen sind wieder die Klassenvorständinnen Natalie Lemmer und Sandra Ganser. Ziel dieses Projekts ist das Erzielen des vorgenommenen Einsparpotentials.
Außerdem wurde ein Workshop bzgl. "Freiluftklassenzimmer" durchgeführt, wo auch wieder neue Ideen zu Tage traten.
Nun wird versucht, auf die Förderschiene aufzuspringen.

Maßnahme im Detail
Beschreibung der Maßnahme
Die Errichtung eines Freiluftklassenzimmers wurde pandemiebedingt erst im vorigen Schuljahr in Angriff genommen. Für die jeweiligen Klassensprecher*innen, Lehrpersonen und Mitarbeiter*innen der Gemeinden St. Gallen und Altenmarkt wurde ein Workshop durchgeführt, bei dem auch neue Ideen für die Umsetzung bzw. Gestaltung entstanden.
Nun wird versucht, auf eine Förderschiene aufzuspringen.

Des weiteren versuchten wir durch eine Vielzahl kleinerer Aktionen die Thematik Umweltbildung im Unterricht umzusetzen und in den Köpfen unserer Schüler*innen zu verankern.

Unter dem Motto „Steierischer Frühjahrsputz“ waren die beiden ersten Klassen in Weißenbach und St. Gallen unterwegs und haben fleißig herumliegenden Müll eingesammelt.

Der Tag der Biodiversität unter dem Motto „Landschaften voller Superhelden“ fand am 26. Mai 2023 statt und drehte sich um Insekten, deren Bedeutung und Bedürfnisse.

Die 2. Klassen führten deshalb ein Mehlwürmer-Projekt durch, um die Entwicklung der Insekten hautnah miterleben zu können. Die vollständige Metamorphose vom Ei bis zum Käfer dauerte mehrere Wochen und die Schüler*innen konnten – neben der Versorgung der Tiere – spannende Experimente und Beobachtungen durchführen. Dass wir Mehlwürmer essen können und diese ein wichtiger Bestandteil des Ökosystems sind, wissen die Kinder mittlerweile auch.

Die Mehlwurmzucht ist uns erfolgreich gelungen!

In der zweiten Projektwoche ging für die beiden zweiten Klassen die Wissenschaftswerkstatt, welche von der Kaiserschild-Stiftung auf vier Jahre durchgeführt wird, weiter. Ziel dieses Projekts ist es, Kinder darin zu bestärken, forschend Phänomene in ihrer Umwelt zu betrachten, Fragen zu stellen und zu deren Lösung beizutragen. Die Wissenschaftswerkstatt stellt ein Vermittlungsangebot dar, das SchülerInnen in ihrer Problemlösungskompetenz stärken, neue Bildungs- und Berufswege aufzeigen und früh die Hemmschwelle zu Wissenschaft und Forschung abbauen soll.
Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
117
Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Zur Vermittlung kamen hauptsächlich Workshops zur Anwendung. In diesem Fall wurden unterschiedliche geschlechterspezifische Lernzugänge kaum berücksichtigt.
Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen, Berg- und Naturwacht St. Gallen, UBZ
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Homepage- und Jahresbericht der Schule
regionale Gemeindezeitungen
Klassenforen
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Die Workshops wurden im Anschluss im Unterricht nachbesprochen.
Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Die Schüler*innen legen vermehrt Wert darauf, dass keine Müll herumliegt, trennen den Müll und legen Wert darauf, dass das Licht abgedreht ist, wenn es nicht benötigt wird.
Wo liegen unsere Stärken?
Wir haben das Glück, dass unsere Schüler*innen für Umweltthemen leicht zu begeistern sind und mit Motivation und Engagement das Erlernte in ihrem Alltag umsetzen.