ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Leben in Wald, Wiese und Boden.

Schule: ASO St. Pölten- Nord
KoordinatorIn: Dipl. Päd. Riesenberger Elisabeth, VOL
DirektorIn: Dipl. Päd. Tröls - Holzweber Ilona, SOL
Inhalt
Unsere Schule hat folgende Projekte und Aktivitäten durchgeführt:
Der Besuch der Kittenberger Erlebnisgärten und des Tierparkes Haag waren neben vielen Lehrausgängen in die Natur besondere Erlebnisse. Wiese, Wald, Park und deren Tier - und Pflanzenwelt wurden auch in unserer nächsten Umgebung immer wieder mit Freude entdeckt - Lehrausgänge zur Traisen, in den Hammerpark und in den Stadtwald. Hier konnten auch Kinder mit erhöhtem Förderbedarf Tiere und Pflanzen beobachten und begreifen. Zum Beispiel wurde der nützliche Regenwurm in Büchern kennengelernt und im Gemüsegarten immer wieder genau beobachtet und gespürt.
Das Thema wurde mittels Bilderbüchern, Sachbüchern und durch verschiedenste Mal - und Bastelarbeiten laufend behandelt.
Als Wasserschule legen wir auch auf den täglichen Genuss des Wasser als Getränk besonderen Wert. Dabei wird auch darauf geachtet, dass wieder verwertbare Flaschen, Becher oder Gläser verwendet werden, um Müll zu vermeiden.
Besonders am Herzen liegt uns noch immer unser Gemüseanbau in unseren Hochbeeten und die hauseigenen Kräuter.
Ernte

Ernte

Verkostung

Verkostung

Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 6

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Unsere Schule hat folgende Projekte und Aktivitäten durchgeführt:
Der Besuch der Kittenberger Erlebnisgärten und des Tierparkes Haag waren neben vielen Lehrausgängen in die Natur besondere Erlebnisse. Wiese, Wald, Park und deren Tier - und Pflanzenwelt wurden auch in unserer nächsten Umgebung immer wieder mit Freude entdeckt - Lehrausgänge zur Traisen, in den Hammerpark und in den Stadtwald. Hier konnten auch Kinder mit erhöhtem Förderbedarf Tiere und Pflanzen beobachten und begreifen. Zum Beispiel wurde der nützliche Regenwurm in Büchern kennengelernt und im Gemüsegarten immer wieder genau beobachtet und gespürt.
Das Thema wurde mittels Bilderbüchern, Sachbüchern und durch verschiedenste Mal - und Bastelarbeiten laufend behandelt.
Als Wasserschule legen wir auch auf den täglichen Genuss des Wasser als Getränk besonderen Wert. Dabei wird auch darauf geachtet, dass wieder verwertbare Flaschen, Becher oder Gläser verwendet werden, um Müll zu vermeiden.
Auf Mülltrennung, Müllvermeidung, Strom - und Heizkosten einsparen, Papier - und Bastelmaterialien sparsam zu verwenden, wird immer geachtet.
Besonders am Herzen liegt uns noch immer unser Gemüseanbau in unseren Hochbeeten und die hauseigenen Kräuter.

Maßnahme im Detail
Beschreibung der Maßnahme
Erfahrung sammeln mit allen Sinnen
Den Fähigkeiten der Schüler und Schülerinnen entsprechend wurde
auch in der Basalen Förderklasse zum Thema passend gearbeitet.
Dabei genossen es die Kinder im Garten den Boden, die Erde und die
Pflanzen zu erkunden. Die olfaktorischen Sinne konnten durch
Riechübungen mit den frischen Pflanzen und Kräutern aus dem
Schulgarten durchgeführt werden, was die Kinder sehr genossen! Das
Highlight schlechthin, war es, als wir das selbstangebaute und im
Frühling betreute Gemüse ernten und anschließend in der Küche
verarbeiten konnten. Beim Schneiden der herrlich duftenden
Paradeiser waren die Kinder mit Freude dabei. Diese wurden zu einem
Sugo verarbeitet und schmeckten auch auf der selbst zubereiteten
Pizza herrlich.
Auch im Kochunterricht wird immer Geerntetes aus dem Garten gegessen und am Wochenmarkt wird ebenso eingekauft, wobei wir immer erleben dürfen, dass unsere SchülerInnen von den MarktverkäuferInnen sehr freundlich aufgenommen werden.
Unsere selbst gebauten Hochbeete, deren Bearbeitung und die Ernte sind ein Schwerpunkt in unserem Schulleben geworden. Bei der Bearbeitung stoßen die SchülerInnen immer wieder auf unbekannte Lebewesen, welche per App oder mit einem Bestimmungsbuch näher kennengelernt werden. Durch unser Projekt wird deutlich gelebt, dass man Transportkosten und Müll vermeiden und regionales und saisonales Biogemüse in unmittelbarer Umgebung ernten kann. Zusätzlich wird es wertgeschätzt, da man ja an der aufwendigen Pflege selbst beteiligt ist.
Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
72
Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Burschen und Mädchen bringen sich gleichermaßen, je nach Interessen und Begabungen in die Planung und Durchführung ein.
Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Stadtgärtnerei St. Pölten,
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Präsentiert wurde das Projekt in den Klassen, durch Plakate am Gang und bei den Konferenzen.
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Wichtig war uns, dass wir durch Erfahrungsaustausch feststellten, was gut durchführbar war und was wir verändern könnten, da dieses Projekt ja weiterhin ein wichtiger Teil unseres Schullebens sein soll.
Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Tierleben bestaunen und schützen
bestehendes Interesse an der Natur
Wertschätzung der Lebensmittel
Wertschätzung gegenüber der mühevollen Arbeit in der Natur
Wo liegen unsere Stärken?
gute Zusammenarbeit und Teamfähigkeit
Durchhaltevermögen
Ideenreichtum und deren Umsetzung