ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

MS St. Michael im Wandel der Zeit

Schule: MS St. Michael
KoordinatorIn: Glatz Bianca, BEd
DirektorIn: Dipl.-Päd Jandrisits David, BEd MA
Inhalt
Im Schuljahr 2022/23 hat das ÖKOLOG-Team der MS St. Michael versucht, einerseits "traditionelle" Aktivitäten (wie z.B. das Apfelsaftpressen) mit neuen Maßnahmen (wie z.B. dem Ansetzen einer Kräuterspirale) zu kombinieren.

Es gab kein "richtig" oder "falsch", denn der Zusammenhalt bzw. das gemeinsame Anpacken standen bei unseren Tätigkeiten mit den Kindern während des Schuljahres im Fokus.

Im diesen Schuljahr gab es wieder ein breites Angebot für unsere Schüler:innen:
- bewegte Pausen
- Beet-Boxen
- Kräuterspirale bepflanzen
- ÖKOLOG-Tag im Wald
- Eröffnung unseres Klimaplatzes
- Apfelsaftpressen
- Autofasten
- Amphibienschutz
- Stöpseln sammeln
- Ö3-Wundertüte
- auf der Suche nach Frühblühern
- Schulfest
Schüler:innen der MS St. Michael beim Aufbau des Amphibienschutzzaunes in Rauchwart

Schüler:innen der MS St. Michael beim Aufbau des Amphibienschutzzaunes in Rauchwart

Schüler:innen mit ÖKOLOG-Beauftragter Margit Hajszan beim Säen der Samen aus den "Beet-Boxen"

Schüler:innen mit ÖKOLOG-Beauftragter Margit Hajszan beim Säen der Samen aus den "Beet-Boxen"

Schüler beim Bepflanzen unserer Kräuterspirale

Schüler beim Bepflanzen unserer Kräuterspirale

Schüler beim Bepflanzen unserer Kräuterspirale

Schüler beim Bepflanzen unserer Kräuterspirale

Schüler:innen beim Apfelsaftpressen

Schüler:innen beim Apfelsaftpressen

Einweihung unseres Klimaplatzes

Einweihung unseres Klimaplatzes

ÖKOLOG-Beauftrage bei der Abgabe der gesammelten Plastik-Stöpseln im SeneCura Stegersbach

ÖKOLOG-Beauftrage bei der Abgabe der gesammelten Plastik-Stöpseln im SeneCura Stegersbach

Erstklässler:innen bei der Rettung von Amphibien

Erstklässler:innen bei der Rettung von Amphibien

Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 3

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Ziel 1: „Zusätzliches Bewegungsangebot in den Pausen“
Eines unserer Ziele für das Schuljahr 2022/23 war es, wieder mehr Aktivitäten in die große Pause zu bringen. Durch die Corona-Pandemie, waren unsere Schüler:innen zwar mehr „gezwungen“ in den Pausen nach draußen zu gehen, jedoch, gab es keine spezifischen Bewegungsangebote, da untereinander ja möglichst Abstand gehalten werden sollte. Gleich bei der Eröffnungskonferenz wurde daher vom Kollegium beschlossen, dass sich das maßgeblich verändern sollte: Jeden Dienstag und Donnerstag durften die Schüler:innen der 7. und 8. Schulstufe auf unseren schuleigenen Sportplatz, um dort die große Pause zu nutzen, um neben der Jause auch einige Ballsportaktivitäten zu genießen (Fußball, Volleyball, Basketball, Frisbee). Die 5. und 6. Schulstufe war währenddessen im Gartenbereich der Aula, wo ebenfalls ein sportliches Angebot (Tischfußball, Tischtennis) auf sie wartete. Am Montag und Mittwoch wurde dann getauscht. Der erstmalige Versuch zeigte ganz klar: Die Kinder liebten das neue Sportangebot und nutzten es zahlreich. Außerdem: Durch die „Teilung“ aller Schüler:innen in der großen Pause wurden die Hygiene-Standards nur noch viel besser eingehalten. Sehr überraschend war für uns, dass der Tischtennistisch, der schon seit Jahren unberührt im Pausenhof steht, im letzten Schuljahr endlich wieder zahlreich benutzt wurde – von Groß und Klein!

Ziel 2: „Angebot einer "Gesunden Jause" mit den Kräutern von der Kräuterspirale bzw. Gemüse vom Hochbeet“
Unsere Schule ist dafür bekannt, schon seit Jahren im Besitz einer Kräuterspirale zu sein. Je nach Engagement der Leher:innen wurde diese unterschiedlich aktiv benutzt. Im Schuljahr 2020/21 wurde die in-die-Jahre-gekommene Kräuterspirale endlich wieder „renoviert“ – mit Hilfe unserer Schüler:innen natürlich. Bepflanzt wurde sie danach allerdings nicht – das war unser großes Ziel im vergangen Schuljahr. Mehr darüber in „Maßnahme im Detail“. Nur so viel vorweg: wir haben es geschafft!

Ziel 3: „Wanderungen in Verbindung mit ÖNJ/ÖKOLOG-Aktivitäten“
Neben dem „klassischen“ Wandertag, wollten wir im Schuljahr 2022/23 auch erstmals selbst eine Wanderung organisieren und vor Ort einen ökologischen Themenschwerpunkt setzten. Da sich in der sechsten Schulstufe das Thema „Wald“ lehrplanmäßig besonders gut anbietet, machten wir uns im Herbst auf Wanderschaft zu unserem eigenen Schulwald, etwas außerhalb von St. Michael gelegen. Neben all der Theorie aus den Biologie-Büchern, war es den Biologie-Lehrerinnen Fr. Kalchbrenner und Fr. Glatz besonders wichtig, vor Ort zu lernen-erforschen-erkunden. Unterstützt wurde das Arbeiten im Wald mit modernster Technik: mit Hilfe der App „Actionbound“ und „Seek“ gab es eine Art „Schnitzeljagd“ durch den Wald mit viel theoretischem Input, aber auch vielen praktischen Übungen, bei denen die Schülerinnen und Schüler selber aktiv werden mussten.
Im nächsten Jahr möchten wir dieses Angebot für die siebte Schulstufe erweitern!

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Weitere Highlights im Schuljahr 2022/23:

„Eröffnung unseres Klimaplatzes vor der Schule“
Der Klimaplatz vor unserer Volksschule und Mittelschule wurde kurz vor den Herbstferien feierlich eröffnet. Es freute uns sehr, dass dazu neben den geladenen Ehrengäste auch so viele Familienangehörige unserer Schüler:innen erschienen sind. Unser Direktor David Jandrisits begrüßte die zahlreichen Gäste, Pädagogen und Schüler und dankte allen Projektbeteiligten sowie Unterstützern der Eröffnungsfeier. Durch das Programm führte Lehrer Sebastian Genser, der gemeinsam mit seinen Kolleginnen Margit Hajszan und Elisabeth Wagner das Kernteam der Projektgruppe rund um den Bau des Klimaplatzes bildete. Beim Klimaplatz handelt es sich konkret um ein Bus-Häuschen im Außenbereich der Schule, das Anschauungsmaterial zum Thema Klimaschutz zeigt und auch mit zwei Thermostaten ausgestattet ist. Diese zeigen die Temperatur in der Sonne und auch im Schatten im Häuschen und sollen zeigen, wie Überhitzung entsteht und welche Folgen diese hat. Der Klimaplatz entstand im Rahmen des Projektes #talents4climate und ist ein schulübergreifendes Projekt zum Thema „Klimawandel“ & „klimafittes Bauen“, das vom Europäischen Zentrum für Erneuerbare Energie Güssing und den Projektpartnern O.K. Energie Haus und Klimabündnis Österreich getragen wird. Neben den Projektpartnern waren auch die HTL-Pinkafeld und die Gemeinde St. Michael unterstützend am Bau des Platzes beteiligt.

Autofasten:
Zum ersten Mal in der Geschichte der MS St. Michael nahmen wir an der Schulaktion „Autofasten – Heilsam in Bewegung kommen“ teil. In der Fastenzeit ist es üblich, Verzicht zu üben auf die unterschiedlichsten Alltagslasten. Deshalb beschloss auch die MS St. Michael auf Autofahrten auf dem Weg zur Schule und zurück zu verzichten. Zu Fuß gehen, mit dem Rad oder Roller fahren, den Bus nehmen oder ganz einfach Fahrgemeinschaften bilden war das Ziel. Die Klassenlehrer:innen legten mühsam eigene Tabellen für jede:n Schüler:in an und kontrollierten täglich das Engagement der Kinder. Am Ende der Woche wurden dann Blätter auf die dafür vorgesehenen Bäume aus Papier in der Aula geklebt, die den Fortschritt dokumentierten. Da die Aktion zeitlich beschränkt war, hatten wir das Gefühl, dass wir die Schüler:innen wirklich mehr zum Mitmachen animieren konnten. Ganze Radfahr-Gruppen bildeten sich morgens, anstelle einer langen Autoschlange auf unserem Parkplatz. Als Belohnung für den Einsatz aller Beteiligten erhielt unsere Schule einen 60 € „Bellaflora“-Gutschein, mit dem im nächsten Schuljahr ein neuer Baum angeschafft und gepflanzt werden soll.

Apfelsaft pressen:
Das Apfelsaft pressen mit den Schüler:innen der 5. Schulstufe ist fast schon zur Tradition geworden. Da die Schüler:innen mit so viel Leidenschaft und Freude dabei sind, möchten wir es gerne weiterhin anbieten. Kinder und Lehrer:innen bringen Bio-Äpfel aus dem Garten mit. Diese werden in der Schule gewaschen, geputzt, zerkleinert und schlussendlich mit der schuleigenen Presse in Saft umgewandelt. In der großen Pause wird der Saft dann an alle Kinder zum Verkosten verteilt.

Amphibienschutzzaun:
Ebenfalls zur Tradition geworden ist das Aufstellen, Betreuen und Abbauen des Amphibienschutzzaunes am Stausee in Rauchwart. Mit den vierten Klassen wird der Zaun mühsam Mitte März aufgebaut und nach der Amphibienwanderung im Mai wieder abgebaut. Wenn die Amphibien – darunter hauptsächlich Kröten, manchmal aber auch Frösche, Molche oder Unken – zu wandern beginnen (meist im April), bekommen unsere Erstklässler:innen vor Ort einen theoretischen Input (lehrplankonform) und eine praktische Anleitung. So lange die Amphibien wandern schnappen abwechselnd unsere ÖKOLOG-Lehrerinnen morgens Schüler:innen auf („einmal Auto voll machen“) und fahren noch vor Unterrichtsbeginn die Kübeln mit den Amphibien ausleeren. Dabei sind von den Erstklässlern bis zu den Viertklässlern alle dabei und begeistert, mit einer guten Tat in den Tag zu starten! Im Schuljahr 2022/23 wurden über 1 300 Amphibien durch den Einsatz unserer Schüler:innen gerettet!

Stöpseln für den guten Zweck:
Auch das „Stöpseln sammeln für den guten Zweck“ wird von unserer Schule schon sehr lange unterstützt. Damit der Sammelspaß wieder etwas mehr steigt, haben wir im letzten Schuljahr beschlossen, unsere Sammlung von Jänner bis Mai zeitlich zu begrenzen. Außerdem haben wir eine Art „Challenge“ unter den Klassen eingeführt. Die Klassen, die in den fünf Monaten am meisten Stöpseln sammelt, wird von der Direktion auf eine Kugel Eis eingeladen. Die Stöpsel wurden nach Abschluss des Projektes verladen und nach Stegersbach ins „Senecura“ gebracht. Von dort aus werden die Plastikverschlüsse an Händler weiterverkauft, die sie anschließend recyceln. Der Erlös, der sich daraus ergibt, kommt schwerkranken Kindern zu Gute!

Ö3-Wundertüte:
Wie jedes Schuljahr, haben wir auch 2022/23 „Hitradio Ö3“ bei der Suche nach alten/ unbenutzten Handys unterstützt. Die Ö3-Wundertüte zählt zwar zu unseren kleineren Projekten, jedoch möchten wir betonen, dass unsere Schüler:innen im vergangen Schuljahr wieder eine beachtliche Menge an Handys gesammelt haben, worauf wir sehr stolz sind.

Auf der Suche nach Frühblühern:
Im März 2023 machten wir uns mit unseren Erstklässler:innen auf die Suche nach Frühblühern. Raus in die Natur und schauen was sie zu bieten hat, Frühblüher bestimmen (sowohl mit Büchern, als auch mit der App „Seek“), die Spuren von Wildtieren erkennen und viel theoretischen Input über die Erhaltung und die richtige Pflege von Wäldern und Wiesen erwarteten die Kinder.

Schulfest der MS St. Michael:
Zum ersten Mal nach der Corona-Pandemie wurde heuer wieder an der MS St. Michael ein großes Schulfest gefeiert. Leider funkte das Wetter etwas dazwischen, doch das tat der Stimmung keinen Abbruch. Als ÖKOLOG-Schule war es uns wichtig, so gut wie möglich Ressourcen zu sparen und das Fest so „nachhaltig“ wie möglich zu gestalten. Deshalb wurde weder Wegwerfgeschirr, noch Wegwerfbesteck oder Plastikbecher benutzt! Das Keramikgeschirr und das Silberbesteck wurden von Lehrer:innen und Eltern während dem Fest regelmäßig zur Wiederverwendung händisch abgewaschen – ebenso wie die Gläser. Auch beim Mehlspeisenverkauf haben wir uns anstelle von Plastikboxen für Papierboxen entschieden. Selbstverständlich wurde auch auf Mülltrennung geachtet.

Glasflaschen im Verkauf:
An der MS St. Michael gibt es schon seit Jahren einen Wasserspender. Im vergangenen Schuljahr ging dieser leider kaputt und wurde auch nicht ersetzt (aus Kostengründen). Das soll sich im nächsten Schuljahr unbedingt ändern. Allerdings werden bei uns sonstige Getränke zum Kauf nur in Glasflaschen angeboten! Die Schüler:innen können sich die Getränke in den Glasflaschen beim Schulwart kaufen und geben ihm das Leergut anschließend wieder zurück.

Maßnahme im Detail
Beschreibung der Maßnahme
„Angebot einer "Gesunden Jause" mit den Kräutern von der Kräuterspirale bzw. Gemüse vom Hochbeet“ – Die Bepflanzung unserer Kräuterspirale

Wie bereits im „Jahresrückblick“ berichtet, befindet sich vor unserer Mittelschule eine Kräuterspirale, die erstmals 2008/09 im Rahmen eines fächerübergreifenden Projekts vor der Schule errichtet wurde. Vor rund drei Jahren wurde diese mit Hilfe unserer Schüler:innen zwar„renoviert“, aber nicht neu bepflanzt. Um zukünftig im Kochunterricht, aber auch bei der „Gesunden Jause“ auf eigene Produkte (vor allem Kräuter) zugreifen zu können, war eines unserer Ziele im Schuljahr 2022/23, das zu ändern.

Wie der Zufall es will erreichten uns im Frühjahr 2023 – neben unserem ÖKOLOG-Zertifikat – auch zwei Beet-Boxen von ÖKOLOG per Post. Da wir ohnehin vor hatten, unsere Kräuterspirale vor der Schule frisch anzusetzen, ließen wir es uns nicht nehmen, gleich die ersten Pflanzen dafür selbst zu säen. Die Beet-Box ist eine Art Mini-Gemüsebeet mit den verschiedensten Kräutern und Pflanzen, wie beispielsweise Koriander, Ringelblume oder Basilikum, die in Samenform verschickt werden. Noch zwei tolle Nebeneffekte: es handelt sich zu 100 Prozent um Biosamen der „Samen Meier GmbH“ und das „Graspapier“, in welchem sie verschickt werden, ist eine absolut umweltfreundliche und nachhaltige Verpackungsmöglichkeit. Gemeinsam mit einigen Schüler:innen der zweiten Klasse wurden diese qualitativ-hochwertigen Samen liebevoll gesät. Der Grundstein für unsere Kräuterspirale war gelegt.

Wichtig war uns auch, beim Ankauf weiterer Kräuter in Verbindung mit regionalen Gärtnereien zu kommen. Obwohl sich die Gärnterei Partl in St. Michel befindet (unweit unserer Schule), gab es bisher noch keine gemeinsame Kooperationen. Das sollte sich dringend ändern: Die Pflanzen wurden bestellt und von unseren Schüler:innen und Lehrer:innen persönlich bei der Gärtnerei abgeholt. Die Kinder bekamen zudem auch noch einen theoretischen Input über die richtige Pflege der Kräuterpflanzen.

Im Mai 2023 war es dann schlussendlich so weit: Unter der fachkundigen Anleitung der Kräuterpädagogin Eleonore Buchler aus Güttenbach hatten die Schüler:innen der zweiten Klassen der MS St. Michael die Gelegenheit, die restaurierte Kräuterspirale, neu zu bepflanzen. Die Kräuterpädagogin erklärte den Kindern die vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten der Kräuter in der Küche und ihre Bedeutung in der Naturheilkunde. Nach getaner Arbeit wurden Aufstrichbrote mit den frischen Kräutern belegt und verkostet. Die Kinder konnten so direkt erleben, wie die Kräuter schmecken und wie sie diese in der Küche verwenden können. Zum Abschluss durfte sich jedes Kind sein Päckchen mit dem selbsthergestellten Kräutersalz füllen und mit nach Hause nehmen.

Die Kräuterspirale, die von den Schülerinnen und Schülern gepflegt und genutzt wird, ist nicht nur ein schönes Gestaltungselement vor unserer Schule, sondern auch ein wichtiger Lernort für sie.
Ein herzliches Dankeschön an die Gärtnerei Partl in St. Michael für die lehrreiche Führung durch den Betrieb, an die Firma Ederer WKSB in Güttenbach für das Sponsoring der Kräuter, sowie an die Kräuterpädagogin Eleonore Buchler für ihr Engagement und die tatkräftige Unterstützung beim Bepflanzen der Kräuterspirale.

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Leider konnten wir in diesem Schuljahr, bis auf ein paar Erdbeeren, noch nicht wirklich viel für unsere
Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
30
Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Geschlechtsspezifische Lernzugänge wurden so weit wie möglich berücksichtigt
Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Das Projekt wurde „intern“ immer von den beiden gleichen dritten Klassen (7. Schulstufe) und den beiden ÖKOLOG-Beauftragten (Hajszan und Glatz) der Schule betreut. Auch „Außenkontakte“ wurden erfolgreich geknüpft:

- Gärtnerei „Partl“ St. Michael: hier wurden - zusätzlich zu den selbst gepflanzten Kräutern aus den Beet-Boxen - weitere Kräuter für die Spirale angekauft. Die Schüler:innen erhielten eine Führung durch den Betrieb und theoretischen Input, rund um die Pflege der neuen Pflanzen

- Firma „WKSB Ederer“ Güttenbach: sie sponserten die Kräuter, die zusätzlich von der Gärtnerei Partl angekauft werden mussten

- Kräuterpädagogin „Eleonore Buchler“ Güttenbach: Die Kräuterpädagogin, die uns beim Setzen unserer neuen Kräuter unterstütze und mit den Schüler:innen eigenes Kräutersalz herstellte
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
- Website
- Social Media
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Rückmeldungen durch Lehrkräfte und Schüler:innen
Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Wir müssen keine Kräuter - z.B. für den EH-Unterricht - extern einkaufen, sondern können auf unsere eigenen Produkte zugreifen
Wo liegen unsere Stärken?
Zusammenhalt - von den Kindern, über die Lehrer:innen, der Direktion, den "Außenpartnern" bis hin zum Schulwart haben alle mit angepackt, damit sich unser Ziel verwirklicht.