ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Schlau sein - gesund essen

Schule: GTVS Vereinsgasse
KoordinatorIn: Lener Gabi
DirektorIn: Mag.a Dr.in Lener Gabi
Inhalt
Die Schüler:innen aller unserer Klassen hatten im Laufe des Schuljahres mehrmals die Gelegenheit, in Workshops mit externen Expert:innen zum Thema gesunde Ernährung, gesundes Kochen, Lebensmittelherkunft und Fairtrade zu arbeiten und ihre daraus gewonnenen Erkenntnisse auch schrittweise in den eigenen Schul/Alltag zu integrieren. Die Kinder erlebten sich damit als selbstwirksam, leisteten einen Beitrag für ihre eigene Gesundheit, aber auch für Klimaschutz und fairen Handel und wurden darüber hinaus dafür motiviert, ihre neuen Erkenntnisse in ihre Familien und ihren Freund:innenkreis zu tragen. Auch zu diesem Zweck hat jedes Kind wichtige Arbeitsergebnisse und Informationen in einer eigenen Projektmappe festhalten können.
Workshop "Schlau sein - gesund essen"

Workshop "Schlau sein - gesund essen"

Kosten und Kennenlernen

Kosten und Kennenlernen

Die Herkunft unserer Lebensmittel

Die Herkunft unserer Lebensmittel

Im Kräutergarten

Im Kräutergarten

Täglich Bio-Vitamine

Täglich Bio-Vitamine

Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 12

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Wiederbelebung unseres Schulrats als klassenübergreifende partizipative Arbeit nach den Corona-Beschränkungen
Wieder hinaus! Naturtage in den Donauauen
Projekt: Schlau sein, gesund essen

Maßnahme im Detail

Beschreibung der Maßnahme
Schlau sein, gesund essen

In mehreren Workshops zu gesunder Ernährung, deren Herkunft und einer sinnvollen Verarbeitung von Lebensmitteln, hatten alle unsere Schüler:innen die Möglichkeit, sich mit den Themen motiviert und interaktiv auseinander zu setzen, sich von Expert:innen beraten zu lassen und kleine Experimente zum Thema auszuprobieren

Handlungsbereiche
Keine Handlungsbereiche vorhanden

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
270

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Traditionelle Rollenbilder gerade im Bereich Nahrungsbeschaffung und -zubereitung wurden mit den Kindern sensibel thematisiert und - ohne traditionelle Rollenbilder zu brüskieren - reflektiert, wodurch eine neue Basis für ein moderneres Rollenverständnis bereitet wurde. Nicht nur rollenspezifische Arbeitsteilung, sondern auch genderspezifische Körperbilder wurden dabei thematisiert.

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Projektbesprechungen mit Pädagog:innen anderer Schulstandorte, die ebenfalls am Thema arbeiteten, GmbH Bildung im Mittelpunkt, Wiener Gesundheitsförderungsfonds, BioLaden Liola (externe Bio-Obst-und-Gemüse-Jause)

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Schulhomepage und Newsletter
Jedes Kind führte eine eigene Ernährungsmappe, in die Workshopthemen und Arbeitsergebnisse eingearbeitet und dann in den Klassenräten und daheim präsentiert werden konnten.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Bei jeder Workshopeinheit stand am Schluss eine kurze Reflexionsrunde und die Kinder dokumentierten ihre Arbeitsergebnisse in ihren Projektmappen. Thematische Besprechungen gab es in den Klassenratssitzungen und im Schulrat. Auch bei Elternvereinstreffen und in Elternrunden wurde Ernährung so zum Thema und wiederum an die Schule rückgemeldet.

Diese Maßnahme / dieses Projekt war ein Beitrag zu unserem Jahresziel "..."
Gesunde Ernährung verstehen und Konsumverhalten reflektieren

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Gerade Kochen, Beschaffung und Verarbeitung von Nahrungsmitteln und Ernährung sind Themen, mit denen Kinder leicht zu erreichen sind. Sie können so alltäglich Erfahrbares nachvollziehen und durch Modifikationen ihres eigenen Verhaltens sich auch relativ rasch über Selbstwirksamkeit freuen. Dementsprechend war bemerkbar, dass Ernährung für die Kinder verstärkt zum Thema wurde, sie es auch in den jeweiligen Klassensettings einbrachten und auch von den Erziehungsberechtigten kam durchwegs das Feedback, dass die Kinder im Zuge des Projekts Ernährung auch verstärkt zum familiären Thema machten.

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Die Schüler:innen wurden sensibler und reflektierter, was bisherige Ernährungsgewohnheiten anbelangt. Sie lernten, Nahrung und ihre Herkunft reflektierter wahrzunehmen, sowie das eigene Einkaufs- und Essverhalten zu überdenken und z.T. auch zu transformieren.

Wo liegen unsere Stärken?
Unsere Schüler:innen haben eine große Bereitschaft entwickelt, sich mit der Herkunft von Lebensmitteln zu beschäftigen und nicht mehr alles, was "gut schmeckt" unreflektiert auf ihren Tellern zu akzeptieren. Sie haben Wasser als primäre, fast ausschließliche Trinkquelle akzeptiert, essen verstärkt Obst und Gemüse und achten auf die Bio- und Fairtradeanteile der Lebensmittel. Die Basis für den kommenden wöchentlichen veganen Mittagesstag an allen Wiener Ganztagsschulen ist somit tragfähig gelegt.

Netzwerke
Unsere Schule ist auch noch Mitglied von anderen Netzwerken

Keine Mitgliedschaften bei anderen Netzwerken

Weitere Netzwerke
SPIN - Spracheninnovationsnetzwerk