ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Klimaschulprojekt: Boden ErLeben

Schule: VS Sallingberg
KoordinatorIn: VOL Pertzl Rosa
DirektorIn: VD Schierhuber Elfriede
Inhalt
Die Schüler setzten sich mit den Auswirkungen des Klimawandels auseinander und erarbeiteten als Klimadetektive und Bodenforscher Maßnahmen zur Anpassung.
* Aufstellen und Betreuen einer Wurmkiste
* Exkursion zum Wurmhof Thaller
* Naschhecke und Bäume wurden gepflanzt.
* Videoproduktion: Regenwurm-Challenge
* Malen mit Erdfarben
* Besuch des Klimafestes der KLAR! Region Waldviertler Kernland
Wir ernten Wurmtee und Wurmhumus.

Wir ernten Wurmtee und Wurmhumus.

Pflanzung und Düngung unserer Naschhecke mit Wurmhumus.

Pflanzung und Düngung unserer Naschhecke mit Wurmhumus.

Workshop am Wurmhof

Workshop am Wurmhof

Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 2

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
* Klimadetektive: Die klimatische Situation in der Schule wurde beobachtet, die kühlsten und heißesten Plätze wurden identifiziert und mögliche Anpassungsmaßnehmen entwickelt.
* Bodenforscher: Bodenproben und Bodenlebewesen wurden mit Becherlupe und Mikroskop erforscht. Spatenproben wurden genommen und Böden verglichen. Sickerversuche wurden durchgeführt.
* Aufstellen und betreuen einer Wurmkiste
* Exkursion zum Wurmhof Thaller
* Naschhecke und Bäume wurden gepflanzt.
* Videoproduktion: Regenwurm-Challenge
* Malen mit Erdfarben
* Besuch des Klimafestes der KLAR! Region Waldviertler Kernland

Maßnahme im Detail
Beschreibung der Maßnahme
Aufstellen und Betreuen einer Wurmkiste
Seit November lebten in unserer neuen Schule einige recht interessante Tiere. Im Zuge des Bodenprojektes betreuten wir eine Wurmkiste. In einer speziellen Holzkiste tummelten sich viele Kompostwürmer in einem Erdgemisch und wollten gefüttert und betreut werden.
Täglich wurde die Kiste gelüftet und alle 2 Tage bekamen die Tierchen von den Kindern frischen Bioabfall, vorzugsweise zerkleinerte Gemüsereste und Wasser serviert. Zusätzlich kamen noch Zeitungspapierschnipsel und sogar Kaffeesatz dazu. Abgedeckt wurde das Erdreich mit einer Hanfmatte, die die gefräßigen Würmer oftmals anknabberten.
Im Frühjahr wurde erstmals der "Wurmtee" entnommen und dem Gießwasser zugefügt. Damit düngten die Kinder die Zimmerpflanzen in den Klassenräumen.
Der entstandene Regenwurmhumus diente als Dünger bei der Pflanzung unserer Naschhecke.
Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
39
Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Alle Kinder wurden bei den Aktivitätem gleichermaßen angesprochen.
Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
* Klimaschulprojekt: "Boden ErLeben" der KLAR! Region Waldviertler Kernland
* Gemeinde
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
* Elternbrief
* Homepage
* Video
* Klimafest in Waldhausen
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Im Unterricht wurde immer anlassbezogen auf die Erkenntnisse der Workshops, Vorträge und Experimente zurückgegriffen und aufgebaut.
Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Bewusstseinsbildung und Sensibilisierung, dass jedes kleinste Lebewesen im Ökokreislauf eine bedeutende Rolle spielt.
Wo liegen unsere Stärken?
* Workshops mit Experten
* eigene Wurmkiste in der Schule
* hohes Engagement der Lehrerinnen