ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Natur trifft Schule

Schule: Volksschule Weiler
KoordinatorIn: Fischer Elmar, M.A.
DirektorIn: Dir. Marte Karin
Inhalt
Nach einer SchÜLF über Kräuter im Schuljahr 2020-21 haben sich die Lehrpersonen auf ein "Naturthema" geeinigt. Das Thema "Natur trifft Schule" erlaubte viele verschieden Zugänge. So konnten nach einer Sammlung von verschiedenen möglichen Projektideen alle Klassen eine Auswahl treffen und diese dann im Laufe des Schuljahres 2021-22 umsetzen. Dadurch entstand eine Fülle von verschiedenen Projekten (Kürbisse saen, Kartoffeltag, Bodenprofile erstellen, Kooperationen zu verschieden Organisationen wie zB. Verein "Boda wichtig" oder Bäuerinnen, kleiner Schulgarten auf Paletten, Fenstersims-Schulgarten, Kräutergarten aus Altholz, Gesunde Ernährung mit Selbstgesetztem ...) zu diesem Thema.
Informationen vom Verein "Boda wichtig".

Informationen vom Verein "Boda wichtig".

Nachbearbeitung des Lehrausgangs in der Klasse

Nachbearbeitung des Lehrausgangs in der Klasse

Der Kartoffelacker für die 2. Klasse.

Der Kartoffelacker für die 2. Klasse.

Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 1

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Wir haben uns mit dem Thema "Natur trifft Schule" näher beschäftigt. Dabei hat jede Klasse für sich eigene Projekte gestartet und vollzogen.

Maßnahme im Detail
Beschreibung der Maßnahme
Beschreibung der Umsetzung der 2. Klasse zum Thema "Boden und Kartoffel"

Im April startete die 2. Klasse ihr Thema "Natur trifft Schule" mit einem Kartoffeltag. Dazu wurden umliegende BäuerInnen eingeladen, diesen Tag mit frischem Brot, Aufstrichen und verschieden Kartoffelspeisen zu gestalten. Dabei haben die Kinder mit den BäuerInnen die Mahlzeiten gemeinsam zubereitet und auch Wissenswertes über die Kartoffelpflanze erfragt. Diese Pflanze wurde im Sachunterricht weiter vertieft.

Im Anschluss (Mai 2022) wurde der Klasse ein kleiner Kartoffelacker im Weiler Feld zur Verfügung gestellt. Dieser Acker wurde von der Bodenreferentin Kerstin Riedmann vom Verein "Boda wichtig" genauer mit den Kindern untersucht. Es wurden Schichtproben gemacht und verschiedene Experimente, die die "Gesundheit" des Boden erkennen lässt (Unterhosen-Test ...).
Das Bodenprofil wurde auch in einem großen Glas "nachgebaut" (Vom Groben zum Feinen).

Nach der Untersuchung wurde der Acker für das Saen der Kartoffel vorbereitet (Boden gelockert, Furche ziehen, Kartoffel setzen). Bei dieser Arbeit wurden auch Informationen über Schädlinge und Nützlinge den Kindern gegeben.

Später wurde mit den Kindern der Kartoffelacker auf Schädlinge überprüft und entsprechend wurden diese aus dem Acker beseitigt.

Im Herbst wird die Kartoffelernte mit einem Kartoffelfest gefeiert.
Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
19
Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Es wurden keine geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt.
Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Kontakte mit den BäuerInnen der Umgebung.
Kontakt zum Verein "Boda wichtig" mit Fr. Kerstin Riedmann
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Es gab nur eine Information an die Eltern.
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Rückmeldungen durch die Kinder und den Eltern.
Allgemeine Evaluation am Ende des Schuljahres.
Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
An der Schule wurde verstärkt das Thema "Schulgarten" angesprochen und z.T. auch umgesetzt.
Wo liegen unsere Stärken?
Durch die Nähe zu den umliegenden Bäuerinnen, durch die ländliche Struktur und dem Kooperationswille der Lehrpersonen (Verein "Boda wichtig")
Welche weiteren Maßnahmen/Projekte wurden im Schuljahr durchgeführt?
Keine Angabe