ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Zukunftssprecher

Jahresbericht des Schuljahres 2021/2022

Schule: BG/BRG Klosterneuburg
KoordinatorIn: MMag. Hitter-Fertl Susanne
DirektorIn: Mag. Poledna Hemma
Handlungsbereiche:
  • Reduzieren von Emissionen
  • Schulklima und Partizipation
  • Einsparen von Ressourcen
Inhalt
Das Ökolog-Team hat ein Jobprofil für die "ZukunftssprecherInnen" entworfen, das bei der Konferenz der Schulsprecher im September allen Oberstufen-Klassensprechern vorgestellt wurde. Außerdem haben wir alle GWK-Lehrer gebeten, die KlassensprecherInnen bei der Vorstellung des "Jobprofils" in ihren Klassen zu unterstützen und für das Engagement der Schülerinnen und Schüler als "ZukunftssprecherInnen" zu werben.
-es hat eine Diskussion des Konzepts im SGA mit Kollegen, Elternvertreter und Schülervertreter stattgefunden
-wir haben "Benefits" für Ökosprecher (Weiterbildung, Austausch mit anderen Schulen, dem Yspertal, Zertifikate etc.) ausgearbeitet und den Zukunftssprechern vorgestellt; der Austausch mit den Ökosprechern der Schule im Yspertal soll im Herbst stattfinden.
-nach einem Einführungsworkshop im November für 13 interessierte Schüler haben sich in 4 Oberstufen- Klassen ZukunftssprecherInnen gefunden, die das Jahr über an verschiedenen Projekten mitgearbeitet haben:
z.B. *der große Klimastreik im März in Wien wurde mit hunderten SchülerInnen besucht
*Recherchen, um den Papierkonsum der Schule auf Umweltschutzpapier umzustellen
*Teilnahme am Erasmus+-Projekt zum nachhaltigen Lebensstil mit Projekten zum Thema Ökologischer Fußabdruck (Vortrag vom Geschäftsführer der Plattform Footprint, Bio-Einkaufsprojekt im Zusammenarbeit mit dem FIBL sowie Modeschau basierend auf Second Hand Mode in Zusammenarbeit mit dem Henry-Laden in St. Andrä-Wördern)
Das Projekt wurde durch Corona erschwert (z.B. musste der erste Vortrag ("Weiterbildung") im November verschoben werden und das Projekt hat dadurch an Dynamik verloren). Wir werden im nächsten Jahr weiterarbeiten, um unseren Ziel, in jeder Oberstufenklasse mindestens eine/n ZukunftssprecherIn zu haben, näher zu kommen! Im Juni haben auch schon die Vorbereitungen für die sanfte Mobilitätswoche der Schule Anfang Oktober begonnen, bei der die diesjährigen ZukunftssprecherInnen engagiert mitarbeiten wollen bzw zu Schulbeginn mit diesem Projekt aktiv um neue MitarbeiterInnen werben wollen.
Teilnahme von hunderten SchülerInnen und Schülern des BRG Klosterneuburg am großen Klimastreik in Wien Teilnahme von hunderten SchülerInnen und Schülern des BRG Klosterneuburg am großen Klimastreik in Wien
Vortrag von Prof. Johannes Schmidt (BOKU, ÖAW)  zum Thema "NETZERO 2040 - wie kann Österreich klimaneutral werden?" im Rudolf-Kochsaal im BG/BRG Klosterneuburg Vortrag von Prof. Johannes Schmidt (BOKU, ÖAW) zum Thema "NETZERO 2040 - wie kann Österreich klimaneutral werden?" im Rudolf-Kochsaal im BG/BRG Klosterneuburg
Modeschau mit nachhaltiger Mode aus dem Henry-Laden in St. Andrä-Wördern Modeschau mit nachhaltiger Mode aus dem Henry-Laden in St. Andrä-Wördern
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 4

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Ziel 1: Ökosprecher:
-wir haben uns für die Bezeichnung "ZukunftssprecherInnen" entschieden und ein Jobprofil entworfen, das bei der Konferenz der SchulsprecherInnen im September allen Oberstufen-KlassensprecherInnen vorgestellt wurde. Außerdem haben wir alle GWK-LehrerInnen über unser Vorhaben informiert und sie gebeten, die Oberstufen-Klassensprecher bei der Vorstellung des Jobprofils in ihren Klassen zu unterstützen und für das Engagement als "Zukunftssprecher" zu werben.
-es hat eine Diskussion des Konzepts im SGA mit Kollegen, Elternvertretern und Schülervertretern stattgefunden
-wir haben "Benefits" für ZukunftssprecherInnen (Weiterbildung, Austausch mit anderen Schulen, dem Yspertal, Zertifikate etc.) ausgearbeitet und den ZukunftssprecherInnen vorgestellt
-nach einem Einführungsworkshop im November für 13 interessierte Schüler haben sich in 4 Oberstufen- Klassen fünf ZukunftssprecherInnen gefunden, die das Jahr über an kleinen Projekten gearbeitet haben
-das Projekt wurde durch Corona erschwert (z.B. musste der erste Vortrag ("Weiterbildung") im November gleich mal verschoben worden und das Projekt hat dadurch viel von der gewonnenen Dynamik verloren. Wir werden im nächsten Jahr weiterarbeiten, um unseren Ziel, in jeder Oberstufenklasse mindestens eine/n Zukunftssprecher/in zu haben, näher zu kommen!
Am Ziel 2: "Evaluierung des aktuellen Angebots beim Schulbuffet und Erhöhung des Anteils der gesunden Nahrungsmittel" wird noch gearbeitet, es hat sich eine Arbeitsgruppe aus interessierten LehrerInnen und SchülerInnen gebildet, Gespräche mit dem Buffetbetreibern und der Direktion haben stattgefunden, das Angebot des Buffets wurde im Laufe des Jahres teilweise verbessert und durch Salate und bowls ergänzt. Es besteht aber noch weiterer Verbesserungsbedarf. Wir bleiben dran!

Maßnahme im Detail

Beschreibung der Maßnahme
Projekt "ZukunftssprecherIn": Wir haben ein Jobprofil für die ZukunftssprecherInnen entworfen, das bei der Konferenz der SchulsprecherInnen im September allen Oberstufen-KlassensprecherInnen vorgestellt wurde. Außerdem haben wir alle GWK-LehrerInnen von unserem Vorhaben informiert und sie gebeten, die Oberstufen-KlassensprecherInnen bei der Vorstellung des Jobprofils in ihren Klassen zu unterstützen und für das Engagement der Schülerinnen und Schüler als "ZukunftssprecherInnen" zu werben.
-es hat eine Diskussion des Konzepts im SGA mit Kollegen, Elternvertretern und Schülervertretern stattgefunden
-wir haben "Benefits" für ZukunftssprecherInnen (Weiterbildung, Austausch mit anderen Schulen, dem Yspertal, Zertifikate etc.) ausgearbeitet und den ZukunftssprecherInnen vorgestellt; der Austausch mit den ÖkosprecherInnen der Schule im Yspertal soll im Herbst 2023 stattfinden, der Kontakt zur Schule wurde hergestellt.
-nach einem Einführungsworkshop im November für 13 interessierte SchülerInnen haben sich in 4 Oberstufen- Klassen ZukunftssprecherInnen gefunden, die das Jahr über an verschiedenen Projekten mitgearbeitet haben:
z.B. *der große Klimastreik im März in Wien wurde als schulbezogene Veranstaltung betitelt und es haben hunderte SchülerInnen des BRG daran teilgenommen. Die ZukunftssprecherInnen haben die Teilnahme zusammen mit dem ökolog-Lehrerteam organisiert.
*es wurde versucht, den Papierkonsum der Schule auf Umweltschutzpapier umzustellen
*den ZukunftssprecherInnen wurde die Teilnahme am Erasmus+-Projekt zum nachhaltigen Lebensstil mit interessanten Projekten zum Thema Ökologischer Fußabdruck (Vortrag von Wolfgang Pekny, GF der Plattform Footprint, Bio-Einkaufsprojekt im Zusammenarbeit mit dem FIBL sowie Modeschau basierend auf Second Hand Mode in Zusammenarbeit mit dem Henry-Laden in St. Andrä-Wördern) ermöglicht
-das Projekt wurde durch Corona erschwert (z.B. musste der erste Vortrag ("Weiterbildung") im November gleich mal verschoben worden und das Projekt hat dadurch an Dynamik verloren). Wir werden im nächsten Jahr weiterarbeiten, um unseren Ziel, in jeder Oberstufenklasse mindestens eine/n Zukunftssprecher/in zu haben, näher zu kommen! Während des Sommers wird das Jobprofil von den derzeitigen Zukunftssprechern überarbeitet, damit es mehr den Bedürfnissen der Jugendlichen entspricht, z.B. sind sie der Meinung, dass wir mehr Interessent/innen gewinnen, wenn sie sich nicht für ein ganzes Jahr verpflichten zu müssen, sondern sich für die Mitarbeit an konkreten Projekten melden können. Im Juni haben auch schon die Vorbereitungen für die sanfte Mobilitätswoche der Schule Anfang Oktober begonnen, bei der die Zukunftssprecher engagiert mitarbeiten wollen bzw zu Schulbeginn mit diesem Projekt aktiv um neue MitarbeiterInnen werben wollen.

Handlungsbereiche
Reduzieren von Emissionen, Schulklima und Partizipation, Einsparen von Ressourcen

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
4

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
wurden bei diesem Projekt nicht berücksichtigt

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
-Kontaktherstellung mit HLUW Yspertal zur Vernetzung von deren ÖkosprecherInnenn mit unseren ZukunftssprecherInnen
-Vortrag von Prof. Johannes Schmidt (ÖAW, Boku) zum Thema "NETZERO 2040 - wie kann Österreich klimaneutral werden?"
-Vortrag vom Geschäftsführer der Plattform "Footprint" zum Thema "Ökologischer Fußabdruck" (online)
-Bio-Einkaufsprojekt im Zusammenarbeit mit dem FIBL (Forschungsinstitut für ökologischen Landbau)
-Modeschau basierend auf Second Hand Mode in Zusammenarbeit mit dem Henry-Laden in St. Andrä-Wördern

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
über die Schulhomepage

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
-durch ein Feedbackgespräch mit den ZukunftssprecherInnen und dem ökolog-Lehrerteam
-die Maßnahmen, die gemeinsam mit dem Erasmus+-Projekt durchgeführt wurden, wurden detailiert mit einem Feedbackbogen evaluiert

Diese Maßnahme / dieses Projekt war ein Beitrag zu unserem Jahresziel "..."
ZukunftssprecherInnen

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Obwohl wir von unseren gesteckten Zielen weit entfernt sind, haben wir den Erfolg daran bemerkt, dass zumindest 4 SchülerInnen kontinuierlich mit uns am Projekt gearbeitet haben und dies auch nächstes Jahr weiter vorhaben. Außerdem wollen die SchülerInen das Projekt bewerben und im nächsten Jahr versuchen, mehr MitschülerInnen dafür zu gewinnen.

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Es haben alle Oberstufen-SchülerInnen vom Konzept der ZukunftssprecherInnen durch die KlassensprecherInnen erfahren und wissen, dass sie sich zu diesem Thema engagieren können und ihre Ideen zum Thema Nachhaltigkeit einbringen können.
Durch den SGA und Konferenzen wurden auch die Eltern bzw. das Kollegium vom Projekt informiert und es wurde eine breite Diskussion zum Thema Schülerpartizipation gestartet.

Wo liegen unsere Stärken?
Die Zusammenarbeit der ZukunftssprecherInnen mit dem ökolog-Lehrerteam weicht vom herkömmlichen Unterricht ab und zeichnet sich durch eine besondere Atmosphäre und Gleichberechtigung im Team aus. Wenn wir in den nächsten Jahren mehr interessierte SchülerInnen gewinnen, können wir gemeinsam an der Schule viel bewegen.

Netzwerke
Unsere Schule ist auch noch Mitglied von anderen Netzwerken
Erasmus+