ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

“Study of climate change through viticulture: Influence on grapes and wine quality"

Schule: Höhere Bundeslehranstalt und Bundesamt für Wein- und Obstbau Klosterneuburg
KoordinatorIn: DI, MA Friedrich (vormals Schildberger) Barbara
DirektorIn: Dipl. Ing., Dr. Eder Reinhard
Handlungsbereiche:
  • Kultur des Lehrens und des Lernens
  • Schulklima und Partizipation
  • Natur erleben im Schulumfeld
Inhalt
Im Zuge des Erasmus+ Projektes und Kooperationen mit Schulen aus den Ländern Spanien, Italien, Slowakie, Rumänien, Griechenland und unserer Institution werden Ernteanalysen von vier Rebsorten gemacht, wo die Daten der Ernten der letzten 20 Jahre gesammelt werden (Zuckergehalt, Säuregehalt, pH-Wert, Farbindex, Temperatur und Niederschlagsmengen). Diese Daten werden bei den Besuchen in den verschiedenen Ländern von SchülerInnen und auch LehrerInnen präsentiert, diskutiert und auch damit gearbeitet. Ziel es am Ende des Projektes aufzuzeigen welchen Einfluss der Klimawandel auf bestimmte Parameter im Wein hat. Diese werden präsentiert und verarbeitet.
Besuch in Thessaloniki

Besuch in Thessaloniki

Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 3

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Im Frühjahr 2022 wurden im praktischen Unterricht Pflegearbeiten bei den Steinriegeln gemacht. Weiters wurden von den Arbeiten von den SchülerInnen Fotos, Videos und Plakate gemacht. Über das Projekt Steinreich Artenreich wurde ein Video gemacht für den Wettbewerb "30 Jahre Umweltzeichen". Seit der Akkreditierung wurden zwei Gruppenreisen ( In die Schule Auer, hier wurden Kontakte ausgetauscht, es wurde Mozarella produziert und gemeinsam mit den Schülerinnen die Schule angeschaut) gemacht und Experten (Professoren aus Geisenheim und Ungarn präsentierten ihre Fachgebiete vor Lehrerinnen, die wiederum ihr Wissen an die Schülerinnen weitergaben) konnten eingeladen werden.

Maßnahme im Detail

Beschreibung der Maßnahme
“Study of climate change through viticulture: Influence on grapes and wine quality. New technologies for marketing” ist das neue Projekt in Zuge von Erasmus+ mit Start am 28.02.2022 und dauert bis 27.02.2025. Folgende wertvolle Partnerschaften sind neben unserer Schule bei dem Projekt dabei:
1. IES ANDRES VANDELVIRA, Spain, Castilla-La Mancha- ALBACETE www.vandelvira.ne
2. Stredna odborna skola vinarsko-ovocinarska Modra, Slovakia, Bratislavský kraj Modra www.svosmo.edupage.org
3. "Dimitrie Cantemir" Agricultural College, Romania, Huși www.colegiulagricol.ro
4. INSTITUTE OF HIGHER EDUCATION UMBERTO I - ALBA, Italy, Piedmont Alba www.iisumbertoprimo.it
5. AMERICAN FARM SCHOOL POST SECONDARY EDUCATIONAL AND TRAINING ASSOCIATION, Greece, Κεντρική Μακεδονία (Kentriki Makedonia) THESSALONIKI
Das Kick Off Meeting des Projektes fand von 2. bis 6. Mai 2022 in Klosterneuburg und Modra (Slowakei) statt. Es war eine komprimierte Veranstaltung mit vielen technischen Informationen und einer kollegialen Atmosphäre. Am Vormittag wurden die beteiligten Schulen vorgestellt und es gab sehr interessante und informative Gespräche und Diskussionen. Im Zuge des Projektes werden von den verschiedenen Ländern Ernteanalysen von vier Rebsorten gemacht, wo die Daten der Ernten der letzten 20 Jahre gesammelt werden (Zuckergehalt, Säuregehalt, pH-Wert, Farbindex, Temperatur und Niederschlagsmengen).
Im Oktober fand das Treffen in Thessaloniki in der American Farm School statt. Zwei Schülerinnen und zwei Schüler aus dem 3. Jahrgang nahmen gemeinsam mit einem Lehrer daran teil und verbrachten eine spannende und sehr interessante Woche! Es gab Vorträge über die Auswirkungen des Klimawandels. Sehr spannend waren für uns die Länder Spanien, Italien und Griechenland, da diese mir besonders geringen Niederschlagsmengen und hohen Temperaturen zu kämpfen haben. Es wurde die Schule geführt und Bodenprofile angeschaut, die hohe Kalkgehalte in einer Tiefe von 1m aufweisen. Eine moderne Sprühdrohne war ebenfalss im Einsatz, die das Interesse weckte und den Stellenwert von Precision Farming/ -Viticulture verdeutlichte. Abgerundet wurde das Programm mit einer Campus Tour, bei der man Einblicke in die Produktion von Oliven, Schnecken, Milchprodukten, Eiern, Truthähnen und Stiermasten bekommen hat.

Handlungsbereiche
Kultur des Lehrens und des Lernens, Schulklima und Partizipation, Natur erleben im Schulumfeld

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
10

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Es wurden Mädchen und Burschen ausgewählt.

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Partnerschaften und Kooperationen mit Schulen von Spanien, Italien, Slowakei, Rumänien und Griechenland

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Das Kick Off und die mobility wurde auf der Hompage, Facebook und Instagram veröffentlicht und beschrieben, ebenfalls wurde der Besuch in der Stunde präsentiert und reflektiert. Beim Erntedankfest der Schule wurde diese mobility von Lehrer und Schüerlnnen vorgestellt.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Es wurde mit den SchülerInnen vorgestellt und es wurde besprochen was gut und was schlecht war, auch wie in anderen Schulen gearbeitet wird und wo die Unterschiede liegen.

Diese Maßnahme / dieses Projekt war ein Beitrag zu unserem Jahresziel "..."
Außenbeziehungen und Kooperationen pflegen.

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Das Feedback der SchülerInnen war äußerst positiv, vor Ort wurden Daten präsentiert und mit SchülerInnen und LehrerInnen der anderen Ländern diskutiert. Hier konnte festgestellt werden, dass unsere SchülerInnen über das Wissen von Klima und Veränderungen im Wein verfügen und sie waren gut vorbereitet. Auch bei den Präsentationen zu Hause konnte Begeisterung festgestellt werden, über den Tellerrand schauen zu dürfen. Der internationale Austausch wurde gefördert und Kontakte zu anderen SchülerInnen in anderen Ländern hergestellt. Ganz begeistert haben die SchülerInnen auch über das kulturelle Programm erzählt.

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Die Schule widmet sich mehr dem Klimawandel im speziellen im fachlichen Bereich Weinbau, Kellertechnik, Mikrobiologie und Chemie der Weine.

Wo liegen unsere Stärken?
Selbständigkeit, Teamfähigkeit, Organisationsfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Kommunikationsfähigkeit, Kreativität, Innovation

Netzwerke
Unsere Schule ist auch noch Mitglied von anderen Netzwerken
Erasmus+
Das Österreichische Umweltzeichen
Zertifizierte Gesunde Schule

Weitere Netzwerke
MINT