Klimaschutz und internationale Zusammenarbeit
Schule: Ganztags-Europäische Mittelschule Anton-Sattler-Gasse
KoordinatorIn: BEd, MA Prisching NicoleDirektorIn: Dipl. - Päd. Machala Jasmin, MA
Inhalt
Nachhaltigkeit kennt keine GrenzenIm kommenden Jahr werden wir unsere internationale Tätigkeit hinsichtlich Nachhaltigkeit und Schüler:innenmitbestimmung weiter ausbauen, sowie unsere bereits bestehenden Kontakte pflegen.
Zur Erlangung des Umweltzeichens werden wir alle Ressourcen aktivieren, um dieses Gütesiegel zu erlangen. Damit wird der hohe Standard an Nachhaltigkeit in der ASG verdeutlicht.
Rückblick
Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 8
Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Teambesprechungen und Konferenzen zur Umsetzung von PUMA und Einhaltung der Entwicklungsziele für das Umweltzeichen (Vergrößerung des Teams, Einteilen von Bereichsleitungen, Anpassung der Stundenbilder und Projekte an die inhaltlichen- sowie Rahmenbedingungen des UWZ).
Enge Zusammenarbeit mit der Umweltberatung und Frau Mag. Lanzinger.
* Wasserschule, Nationalpark Donau - Auen: Bericht in der Konferenz, persönliches Ansprechen von (Jung-)Lehrer:innen als Projektvorschlag. Besuch des Nationalpark-Camps durch die Koordinatoren, sowie Schulleitung. Bericht in der Konferenz.
Maßnahme im Detail
Zur Erreichung des PUMA - Zeichens und später des Umweltzeichens wurde das ÖKOLOG-/PUMA- sowie UWZ - Team erweitert.
In Konferenzen, Teamplanungen und SCHILF wurden Kolleg:innen angesprochen, in das Team aufgenommen und in die Projekte miteingebunden.
Weiter wurde eine neue Kooperation gebildet: unsere übriggebliebenen, aber essbaren Lebensmittel werden von einer wohltätigen Organisation abgeholt. Des Weiteren wird der offene Kühlschrank Wien in der VHS Donaustadt regelmäßig befüllt.
Das Schulobst, sowie Gemüse und Jause sind jederzeit für die Kinder und Jugendlichen verfügbar. Sie werden in den Kühlschränken der Schulstufen aufbewahrt.
Obst und Gemüse werden gegebenenfalls im schuleigenen Entsafter den Kindern erneut zum Mittagsessen angeboten.
Die Lehrpersonen sind bemüht, das Herzensprojekt "zero waste" mit Nachdruck durchzuführen und geben Lebensmittelpakete gegebenfalls ausgewählten Schüler:innen mit nach Hause.
Auch das Thema "Recycling" wurde behandelt - die Mülleimer wurden gekennzeichnet. Im Rahmen des Unterrichts, wie auch den Konferenzen wurden die SuS, Lehrer, wie auch das Schulpersonal gezielt auf die zu behandelnden Themen aufmerksam gemacht und sensibilisiert.
Um die das Gelernte zu festigen, sowie der Durchführung zu sehen, wurden besonders angepasste Lehrausgänge geplant und absolviert.
500
Mädchen als auch Buben wurden gleichermaßen im Prozess berücksichtigt. Die SuS durften nach ihrem Interesse handeln.
Es gibt eine enge Kooperation mit der Veterinärmedizinischen Universität Wien, sowie dem Verein "Tierschutz macht Schule". Hier wurde ein gemeinsames Erasmus + Projekt mit einer fachspezifischen, berufsbildenden Schule begonnen - am Schluss unseres Projekts soll ein neuer Lehrfilm, sowie Begleitmaterial für "Tierschutz macht Schule" entstehen. In diesem Film geht es um Nachhaltigkeit und Tierschutz in der Lebensmittelkette.
Zur Veranschaulichung der im Unterricht besprochenen Themen wurden Hühner für eine Woche in die Anton-Sattler-Gasse geholt bzw. Schüler:innen in die Bundesländer und angrenzende Nachbarländer entsandt.
Die Projektpräsentation erfolgte im Rahmen der Konferenz, wie auch auf unserer Schulhomepage.
Bei einer weiteren Kooperation "PolliDiversity" mit Österreich forscht (citizen-science) wurde eine Blumenwiese im Vorgarten erweitert und beforscht, sowie dokumentiert.
Im Rahmen der Freizeitgestaltung, sowie Leitung und dem Bemühen, das UWZ zu erreichen wurden Schüler:innen und deren Eltern, sowie das Lehrpersonal an der ASG zu den Projekten befragt. Die Ergebnisse wurden dargestellt, interpretiert und in die Planung des kommenden Schuljahres hereingenommen.
An der Alten Donau und in der Stockerauer Au wurde mit Nationalparkrangern und Schüler:innen wurde das Thema Wasser reflektiert und das Erlebte gemeinsam besprochen.
Das Bewusstsein der Lehrenden ist auf den Fokus Umweltbildung und Nachhaltigkeit ( Übergeordnetes Ziel: Erlangung des Umweltzeichens) gelegt.
Fächerübergreifendes Unterrichten und Entdecken in Pandemiezeiten ist in den Unterrichtsplanungen verankert und protokolliert.
Unsere Stärke liegt definitiv in der Durchführung (Aktivitäten) trotz aller Widrigkeiten.
Eine weitere große Stärke liegt in der starken Beziehung und wohlwollenden Tun zwischen Lehrenden und Lernenden.
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