k.i.d.Z.21

Jahresbericht des Schuljahres 2016/2017

Schule: HBLFA Tirol Höhere Bundeslehr- und Forschungsanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, Lebensmittel- und Biotechnologie Tirol
KoordinatorIn: Mag.a Pallua Gabriele
DirektorIn: Mag. Zecha Ronald
Handlungsbereiche:
Einsparen von Ressourcen
Reduzieren von Emissionen
Mobilität und Verkehr
Inhalt
Klimawandel spielt an unserer Schule mit Landwirtschafts- und Ernährungsschwerpunkt in so gut wie jedem Unterrichtsfach eine wichtige Rolle - somit war es nur eine logische Konsequenz, dieses Projekt aufzugreifen.
Unsere SchülerInnen sind die EntscheidungsträgerInnen aber auch die Betroffenen der Auswirkungen des Klimawandels im kommenden Jahrhundert. Bei k.i.d.Z. 21 setzte sich jede/r einzelne mit den Fragen, die sie direkt betreffen oder beschäftigen auseinander und findet im Austausch mit MitschülerInnen aber vor allem auch mit WissenschaftlerInnen neue Erkenntnisse und Perspektiven, die für ihre Zukunft und Entscheidungen richtungsweisend sein können.
Zu Beginn werden die Jugendlichen mittels Pre-Test bezüglich ihrer Präkonzepte, Vorkenntnisse, Interessen und Einstellungen zu Klima- und Umweltthemen befragt.

Im nächsten Schritt erhalten sie im Unterricht die Möglichkeit, sich fächerübergreifend in Form individueller Projekte intensiver mit solchen Fragen auseinanderzusetzen.

Der einwöchige Forschungsaufenthalt in den Ötztaler Alpen rund um Obergurgl (1.930 m) stellt den absoluten Höhepunkt des Projekts dar: Die Jugendlichen arbeiten in Kleingruppen an den einzelnen Stationen im Gelände. Sie generieren Fragestellungen, erstellen Hypothesen zum Klimawandel und bearbeiten diese mit den Experten/innen vor Ort.
Auf dem Weg zum Gletscher
Auf dem Weg zum Gletscher
Auf dem Gletscher
Auf dem Gletscher
Auf der Hohen Mut
Auf der Hohen Mut
Skizzieren im Gelände
Skizzieren im Gelände
Bearbeiten der Vegetationsstation
Bearbeiten der Vegetationsstation
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 5

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im Schuljahr 2017/2018 im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Teilnahme am k.i.d.Z. 21 Projekt in Zusammenarbeit mit dem Institut für Geographie der Universtät Innsbruck

Maßnahme im Detail

Bitte beschreiben Sie hier eine Maßnahme / ein Projekt näher.
Klimawandel spielt an unserer Schule mit Landwirtschafts- und Ernährungsschwerpunkt in so gut wie jedem Unterrichtsfach eine wichtige Rolle - somit war es nur eine logische Konsequenz, dieses Projekt aufzugreifen.
Unsere SchülerInnen sind die EntscheidungsträgerInnen aber auch die Betroffenen der Auswirkungen des Klimawandels im kommenden Jahrhundert. Bei k.i.d.Z. 21 setzte sich jede/r einzelne mit den Fragen, die sie direkt betreffen oder beschäftigen auseinander und findet im Austausch mit MitschülerInnen aber vor allem auch mit WissenschaftlerInnen neue Erkenntnisse und Perspektiven, die für ihre Zukunft und Entscheidungen richtungsweisend sein können.
Zu Beginn werden die Jugendlichen mittels Pre-Test bezüglich ihrer Präkonzepte, Vorkenntnisse, Interessen und Einstellungen zu Klima- und Umweltthemen befragt.

Im nächsten Schritt erhalten sie im Unterricht die Möglichkeit, sich fächerübergreifend in Form individueller Projekte intensiver mit solchen Fragen auseinanderzusetzen.

Der einwöchige Forschungsaufenthalt in den Ötztaler Alpen rund um Obergurgl (1.930 m) stellt den absoluten Höhepunkt des Projekts dar: Die Jugendlichen arbeiten in Kleingruppen an den einzelnen Stationen im Gelände. Sie generieren Fragestellungen, erstellen Hypothesen zum Klimawandel und bearbeiten diese mit den Experten/innen vor Ort.

Wurde diese ÖKOLOG-Aktivität als Projekt vom Bildungsförderungsfonds für Umwelt und Gesundheit gefördert und hat die Schule eine Projektdokumentation abgegeben?
Diese ÖKOLOG-Aktivität wurde als Projekt vom Bildungsförderungsfonds für Umwelt und Gesundheit gefördert. Die Schule hat eine Projektdokumentation abgegeben.

Handlungsbereiche
Einsparen von Ressourcen, Reduzieren von Emissionen, Mobilität und Verkehr

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
45

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Die Diskussionen und die Durchführung der Exkursionswoche finden in gemischtgeschlechtlichen Gruppen statt.
Die Auseinandersetzung mit naturwissenschaftlichen Fragestellung sowie auch mit umweltethischen und sozioökonomischen Herausforderungen kann als wegweisende Erfahrung für den weiteren Berufsweg fungieren.

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Uni Innsbruck - Institut für Geografie

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Blog (http://kidz.ccca.ac.at/blog/)
Homepageberichte der Schule
Tirol heute Bericht über den Kick-off Workshop

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Von wissenschaftlicher Seite haben alle Schülerinnen und Schüler den anonymisierten Pretest durchgeführt und werden dann nach Beendigung des Schwerpunktes einen Posttest ausfüllen, der es den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des k.i.d.Z.21 Teams ermöglicht den individuellen Lernprozess zu evaluieren.
Das k.i.d.Z.21 Team wertet die Fragebögen aus und gibt den LehrerInnen anschließend Rückmeldungen, um die nötigen Adaptierungen für eine weitere Durchführung einleiten zu können.
Dieses Feedback ist für uns an der HBLFA Tirol zentral und sehr willkommen, da wir eine längerfristige Zusammenarbeit planen und in Zukunft mit mindestens einem Jahrgang diese Veranstaltung durchführen wollen.

Diese Maßnahme / dieses Projekt war ein Beitrag zu unserem Jahresziel "..."
Klimawandel erleben und verstehen

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Die Schülerinnen und Schüler haben in beeindruckender Weise ihre Standpunkte im Austausch mit den Studierenden der Uni Wien am Abschlussaben vertreten. Ebenfalls war es toll zu sehen mit welcher Konsequenz und Ausdauer sie den (wenn auch etwas anstrengenden) Prozess zur Erarbeitung der Obergurgl Erklärung durchgezogen haben.

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Die erfolgreiche Durchführung des Projekts mit den beiden Pilotklassen hat dazu geführt, dass wir als Schule den Entschluss gefasst haben, dass wir jährlich mit mindestens einer Klasse das k.i.d.Z. 21 Projekt durchführen werden.

Wo liegen unsere Stärken?
Unsere Stärken liegen auf jeden Fall im großen praktischen Erfahrungsschatz unserer Schülerinnen und Schüler des Aufbaulehrgangs sowie den langjährigen Kooperationen der HBLFA Tirol mit dem tertiären Bildungssektor.

Netzwerke
Unsere Schule ist auch noch Mitglied von anderen Netzwerken
Das Österreichische Umweltzeichen