Waldprojekt

Jahresbericht des Schuljahres 2015/2016

Schule: Freie Waldorfschule Innsbruck
KoordinatorIn: Dr. Marcante Silvia
DirektorIn: Migliorini Lisa
Handlungsbereiche:
Mobilität und Verkehr
Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung
Kultur des Lehrens und des Lernens
Zusammenarbeit mit dem Schulumfeld
Natur erleben im Schulumfeld
Inhalt
Verbindung von Waldpädagogik mit der praktischen Arbeit im Forst.
Einführung durch W. Huber
Einführung durch W. Huber
bei der Dickungspflege
bei der Dickungspflege
abgesägtes Holz bleibt im Wald zur Humusbildung
abgesägtes Holz bleibt im Wald zur Humusbildung
Einführung ins Einpflanzen junger Fichten
Einführung ins Einpflanzen junger Fichten
selbständiges Arbeiten
selbständiges Arbeiten
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 3

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im Schuljahr 2018/2019 im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
8. Klasse Waldprojekt mit dem Forstamt Innsbruck 7. Klasse Städteplanerisches Projekt: „ Die Stadt gehört uns allen“ in Kooperation mit dem Architekturzentrum bilding auf dem Gelände unsres jetzigen Schulgartens 5. Klasse Apfelprojekt mit Apfelbäuerin Regula Imhof, Mutters 3. Klasse Ackerbauprojekt mit Bianca und Robert Jenewein, Seltsamhof Weer

Maßnahme im Detail

Bitte beschreiben Sie hier eine Maßnahme / ein Projekt näher. Diese Beschreibung wird als Inhaltsangabe Ihres Berichts verwendet.
Ab April 2016 hat die 8. Schulstufe ein mehrwöchiges Waldprojekt durchgeführt.
Ziel dieses war es Waldpädagogik mit der praktischen Arbeit im Forst zu verbinden.
Sofern es das Wetter zuließ haben wir wöchentlich vier Schulstunden im Wald oberhalb der Hungerburg verbracht.
Der Waldaufseher Wolfgang Huber, der das Projekt mitkonzipiert hatte, und ein weiterer Waldpädagoge erläuterten in einem Einführungsteil wichtige Aspekte des Forstes.
Welche Bedeutung hat der Wald, speziell in Tirol, klimatisch, für die Ökosysteme, wirtschaftlich.
Was ist ein Natur/Urwald gegenüber einem Forst, wie regulieren sich Wachstum und Vergehen in einem Urwald, was ist der Unterschied zum Forst.
Welche Arbeiten sind für die Erhaltung des Forstes notwendig.
In welchen Zeiträumen erstreckt sich die Arbeit im und mit dem Wald. Generationenübergreifend. Ein sozialer Aspekt.
Welche Baumarten finden sich vor allem auf den Hängen der Nordkette und wie kann man sie erkennen, wie wachsen sie und was unterscheidet einen Mischwald von einer Fichtenmonokultur? Was ist Naturverjüngung und wie kann man sie nutzen.
Daraus ergaben sich jeweils viele Fragen der Schülerinnen und Schüler.
Im Anschluß zur theoretischen Einführung gab es eine gründliche Arbeitseinführung zur sachgerechten und sicheren Handhabung des Werkzeugs und zum jeweiligen Arbeitsauftrag und dann ging es los.
Wir haben ca. 10 jährige Bestände ausgelichtet, genannt Dickungspflege
Frisch gepflanzte junge Bäume von umherwuchernden Pflanzen befreit
Verbissschutz kontrolliert und erneuert und neue Bäume gepflanzt.
In Summe war es ein sehr lehrreiches Projekt das einen guten Anschluß an die Jahre im Schulgarten gebildet hat.

Handlungsbereiche
Mobilität und Verkehr, Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung, Kultur des Lehrens und des Lernens, Zusammenarbeit mit dem Schulumfeld, Natur erleben im Schulumfeld

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
24

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Das Projekt war so angelegt, dass sich Burschen und Mädchen gleichermaßen auf die Fragestellungen und Arbeitsaufträge einlassen konnten.

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Kontakt und Zusammenarbeit mit dem Forstamt Innsbruck Waldaufseher Wolfgang Huber

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Im schuleigenen Nachrichtenblatt „Durchblick“ wurde darüber berichtet, das Forstamt berichtete darüber auf seiner Homepage unter der Rubrik Waldpädagogik

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Die Schülerinnen und Schüler haben in klasseninternen Gesprächen das Erlebte und Gelernte reflektiert und ein Projektheft mit Aufsätzen und Zeichnungen angefertigt.
Bei verschiedenen Elternabenden wurde das Projekt besprochen und aus Sicht der Eltern evaluiert.

Was wurde durch diese Maßnahme im Bezug auf das Jahresziel erreicht?
Die Stadt und der Wald um Innsbruck als Schul-Freiraum für die soziale, nachhaltige und ökologische Weiterentwicklung.
Waldpädagogik, das soziale Gefüge im Wald zwischen Menschen und Bäumen. Nachhaltiges Arbeiten im Forst.
Waldtage.

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Das Projekt hat an acht Terminen im Wald oberhalb der Hungerburg stattgefunden.
Die Schülerinnen und Schüler haben sehr engagiert daran teilgenommen
Es sind viele Fragen während des Projektes entstanden, die durch die Forstleute sehr kompetent beantwortet wurden.
Die Schülerinnen und Schüler haben den sachgerechten und sicheren Umgang mit Forstwerkzeugen erlernt.
Die Schülerinnen und Schüler haben einen ersten Einblick in alle wesentlichen Bereiche der Arbeit im Forst kennengelernt und selbst ausgeführt.

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Ein gegenseitiges Kennenlernen zwischen Freier Waldorfschule und Forstamt für evtl. weitere Projekte
Eine stärkerer Einbeziehung des natürlichen Umfeldes in Innsbruck in das Curriculum der Schule.
Ein erster Schritt in Richtung: Kennenlernen von Arbeits-und Berufsfeldern in der 8. Schulstufe.

Wo liegen unsere Stärken?
In der großen Bereitschaft vieler, gute Ideen aufzugreifen, zu entwickeln und mit viel Engagement möglich zu machen und umzusetzen.

Netzwerke
Unsere Schule ist auch noch Mitglied von anderen Netzwerken
IMST (Innovationen Machen Schulen Top)
Erasmus+

Weitere Netzwerke
Unesco- Schulen