"Plastic Planet"

Jahresbericht des Schuljahres 2012/2013

Schule: GTVS Rosa Jochmann Fuchsröhrenstraße
KoordinatorIn: BEd Eichberger Armin, BSc
DirektorIn: Dir. Dostal Alexandra
Inhalt
Mit den "Umweltfüchsen" wurde das Thema Müllvermeidung am Beispiel Plastik/Kunststoffe bearbeitet. Die teilnehmenden Kinder der 3. und 4. Klassen beschäftigten sich in einer explorativen Phase mit dem Material Plastik, was ist Plastik und wo überall ist es zu finden? Danach sahen sie einzelne Sequenzen des Films "Plastic Planet" von Werner Boote. In langen Gesprächen, die inhaltlich durch das Unterrichtsmaterial zum Film unterstützt wurden, entstanden Ideen, wie Kinder in ihrem direkten Umfeld Plastikmüll reduzieren können. Die "Umweltfüchse" verfassten Aufrufe, in denen alle Kinder der Schule aufgefordert wurden, keine PET-Flaschen in die Schule zu bringen, sondern wieder befüllbare Trinkflaschen zu verwenden.Diese Informationstexte wurden von den Kindern selbst in allen Klassen der Schule verlesen.
Eine weitere Aktion befasste sich mit dem Thema Plastiksackerl. Die SchülerInnen sammelten Ideen, wie man Plastiksackerl im Alltag am besten vermeiden kann. Sie machten Zeichnungen und eine Ausstellung in der Aula der Schule,um Öffentlichkeitswirksamkeit zu erzielen.
Zuletzt reinigten die "Umweltfüchse" die Schulumgebung (Hartplatz, Pausenhof und Schulgarten) von Plastik und anderem Müll.
Ein Besuch in der Müllverbrennungsanlage Spittelau zeigte ihnen mit eigenen Augen den Weg des (Plastik-) Mülls .

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im Schuljahr 2012 gesetzt?

Teilnahme aller Klassen an der Mistmeisterschaft der MA 48
Teilnahme an der Aktion "Wien räumt auf"
Fortführung des Projekts "Umweltfüchse" als unverbindliche Übung für alle SchülerInnen der Schule
Schwerpunktprojekt "Plastic Planet" mit den "Umweltfüchsen"
Beschwerdemanagement als Mittel zur Verbesserung des Schulklimas

Eine Maßnahme / ein Projekt im Detail

Titel der Maßnahme / des Projektes
"Plastic Planet"

Beschreibung der Maßnahme
Mit den "Umweltfüchsen" wurde das Thema Müllvermeidung am Beispiel Plastik/Kunststoffe bearbeitet. Die teilnehmenden Kinder der 3. und 4. Klassen beschäftigten sich in einer explorativen Phase mit dem Material Plastik, was ist Plastik und wo überall ist es zu finden? Danach sahen sie einzelne Sequenzen des Films "Plastic Planet" von Werner Boote. In langen Gesprächen, die inhaltlich durch das Unterrichtsmaterial zum Film unterstützt wurden, entstanden Ideen, wie Kinder in ihrem direkten Umfeld Plastikmüll reduzieren können. Die "Umweltfüchse" verfassten Aufrufe, in denen alle Kinder der Schule aufgefordert wurden, keine PET-Flaschen in die Schule zu bringen, sondern wieder befüllbare Trinkflaschen zu verwenden.Diese Informationstexte wurden von den Kindern selbst in allen Klassen der Schule verlesen.
Eine weitere Aktion befasste sich mit dem Thema Plastiksackerl. Die SchülerInnen sammelten Ideen, wie man Plastiksackerl im Alltag am besten vermeiden kann. Sie machten Zeichnungen und eine Ausstellung in der Aula der Schule,um Öffentlichkeitswirksamkeit zu erzielen.
Zuletzt reinigten die "Umweltfüchse" die Schulumgebung (Hartplatz, Pausenhof und Schulgarten) von Plastik und anderem Müll.
Ein Besuch in der Müllverbrennungsanlage Spittelau zeigte ihnen mit eigenen Augen den Weg des (Plastik-) Mülls .

Folgende/r Handlungsbereich/e wurde/n bei diesem Vorhaben behandelt
,Einsparen von Ressourcen,Reduzieren von Emissionen,Gestalten von Schul- und Freiräumen,Kultur des Lehrens und des Lernens,Schulklima und Partizipation,Zusammenarbeit mit dem Schulumfeld,Natur erleben im Schulumfeld,

Das Ziel war ein tiefer gehendes Verständnis der globalen Auswirkungen von Plastikmüll. Auf der inhaltlichen Ebene konnten sich die SchülerInnen in altersadäquater Weise mit der Geschichte des Kunststoffs beschäftigen. Weiters sollten den Kindern Handlungsmöglichkeiten eröffnet werden, in ihrem eigenen Umfeld (Schule und Zuhause)etwas zu verändern, also Müllvermeidung zu betreiben. Ein weiteres Ziel war es, die Problematik auf der kreativen Ebene zu verarbeiten, hier entstanden Zeichnungen zu Plastikmüllfressern und ähnlichen Fantasiemaschinen.

Welche Ziele wurden mit der Maßnahme / dem Projekt verfolgt?
Das Ziel war ein tiefer gehendes Verständnis der globalen Auswirkungen von Plastikmüll. Auf der inhaltlichen Ebene konnten sich die SchülerInnen in altersadäquater Weise mit der Geschichte des Kunststoffs beschäftigen. Weiters sollten den Kindern Handlungsmöglichkeiten eröffnet werden, in ihrem eigenen Umfeld (Schule und Zuhause)etwas zu verändern, also Müllvermeidung zu betreiben.
Ein weiteres Ziel war es, die Problematik auf der kreativen Ebene zu verarbeiten, hier entstanden Zeichnungen zu Plastikmüllfressern und ähnlichen Fantasiemaschinen.

Wie wurde das Projekt reflektiert?
Das Projekt wurde ständig gemeinsam in Gesprächen mit den SchülerInnen reflektiert. Durch die Ausstellung in der Aula und die Einbeziehung auch unbeteiligter Kinder und LehrerInnen konnte eine weitere Reflexion stattfinden. Die Verlesung der Aufrufe zur Müllvermeidung in allen Klassen verursachte eine größere Mitbeteiligung der SchülerInnen.

Wie wurden die SchülerInnen in den Planungsprozess (wichtige Entscheidungen, Erstellung eines Arbeitsplans etc.) miteinbezogen? In welchem Ausmaß beteiligten sich die SchülerInnen an der konkreten Umsetzung des Projekts?
Die SchülerInnen beteiligten sich mit hohem Engagement an dem Projekt, mit besonderer Begeisterung besuchten sie die Klassen, um ihre selbst verfassten Aufrufe dort vorzutragen.
Die wöchentlichen Arbeitstreffen der "Umweltfüchse" wurden von den SchülerInnen gerne besucht und die dort entstandenen Ideen wurden engagiert umgesetzt.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die entsprechende Öffentlichkeitsarbeit?
Das Projekt wurde in allen Klassen mündlich präsentiert.
Das Projekt wurde in der Schulaula in Form einer Ausstellung präsentiert.

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
ca. 50

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Besuch der Müllverbrennungsanlage Spittelau

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