ÖKOLOG
DEENFR
ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Damit Zusammenarbeit gelingt

Tipps für eine gelungene Zusammenarbeit

Projektmanagement – wie gehen wir´s an?

Jedes Projekt folgt einem klaren Ablauf der auch als Projektzyklus bekannt ist. Zu Beginn steht stets eine Ist-Analyse sowie die daraus resultierende Konzeptions- und Zielfindungsphase. Nach der Planung versuchen beide Partner das Projekt wie vereinbart umzusetzen. Während des Projekts gibt es eventuell verschiedene Zwischenevaluationen. Unbedingt notwendig ist aber die Auswertung am Ende des Projektes. Diese wird dann gemeinsam mit den Projektpartnern analysiert und eventuelle Verbesserungen diskutiert und vereinbart.

Durch diesen Zyklus können langfristige Kooperationen zur Zufriedenheit beider und mit sich stets verbessernder Qualität durchgeführt werden.

Aufmerksamkeit

Wenn die Kooperation gelingen soll, muss sie einem Bedürfnis folgen, dass sich nicht erfinden, wohl aber finden lässt, wenn Sie offene Augen und Ohren dafür haben.

Mehr dazu

Ein starkes Thema, ein/e engagierte/r InitiatorIn

Die Initialzündung kann von der Schule (SchülerInnen, LehrerInnen, Eltern) oder von der Gemeinde (MandatsträgerInnen und MitarbeiterInnen) ausgehen, aber auch von Dritten, die etwa in der außerschulischen Jugendarbeit oder in der Umweltbewegung tätig sind. Meistens stehen am Beginn engagierte Einzelpersonen, die ein Thema aufwerfen und Vorschläge zur Zusammenarbeit einbringen.

Mehr dazu

Das Projekt

Machen Sie aus der Idee ein Projekt. Trauen Sie sich aufs erste Mal nicht zu viel zu, aber achten Sie auf das spezielle Etwas, das Besondere, das die Zusammenarbeit für alle zu einer attraktiven Sache macht. Ein Projekt hat ein Ziel, wobei dieses Ziel sowohl im Ergebnis als auch im Prozess selbst liegen kann; es hat einen Anfang und ein Ende, und es braucht Ressourcen, Zeit und Geld.

Mehr dazu

Ansprechpersonen

Es braucht klare Ansprechpersonen, in Schule und Gemeinde, aber auch bei anderen Partnern, sofern das Projekt in eine größere Partnerschaft eingebettet ist.

Selbstevaluierung

Dokumentieren Sie das Geschehen und nehmen Sie sich Zeit, mit Ihren Partnern darüber in regelmäßigen Abständen nachzudenken (was gut gelaufen ist, was besser gemacht werden und wie es weitergehen könnte…).

Mehr dazu

Öffentlichkeitsarbeit

Lassen Sie einen größeren Kreis der interessierten Öffentlichkeit an den Erfolgen teilhaben. Binden Sie die regionalen Medien ein.

Mehr dazu

Netzwerk

Gute Erfahrungen machen Lust auf neue Unternehmungen. Neue Projekte binden mehr Menschen in Schule und Gemeinde ein. Die Themen vervielfältigen sich und hängen doch miteinander zusammen. Ein Netzwerk entsteht, ein Netzwerk von Aktiven und  UnterstützerInnen (SponsorInnen, Medien, PolitikerInnen …).

Nachhaltige Kooperationsstrukturen

Aus dem Netzwerk entspringen neue Ideen für immer neue Projekte. Damit die Zusammenarbeitsstrukturen lebendig bleiben, schaffen Sie eine strategische Ebene: Nennen Sie die zentralen Ansprechpersonen auf allen Seiten. Sorgen Sie dafür, dass sich die PartnerInnen jenseits aktueller Projekte Raum und Zeit für gemeinsame Überlegungen nehmen, und nicht zuletzt auch zum Feiern.

Mehr dazu

Beziehungspflege

In der Kooperation mit außerschulischen Partnern spielt Partizipation eine besonders wichtige Rolle.

Der entscheidende Aspekt der Arbeit in Kooperationen und Partnerschaften ist der regelmäßige und systematische Aufbau und der Austausch von Erfahrung und Informationen. Auf der Ebene der Schule sind sowohl die SchülerInnen als auch die LehrerInnenInnen aktiv, um die Kooperationen aufrechtzuerhalten.

Gegenseitige Einladungen und regelmäßige Informationen über den Projektverlauf sind wichtige Mittel um die Kommunikation aufrecht zu erhalten. Feste zum gelungenen Projektabschluss sind für die Motivation beider Seiten von Vorteil.


© 2011 ÖKOLOG