ÖKOLOG
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ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Für die Praxis

Wissen wie! Neue Lehr- und Lernformen in der Bildung für nachhaltige Entwicklung
Bildung für nachhaltige Entwicklung braucht eine neue Lehr- und Lernkultur. Faktenwissen alleine ist zu wenig, wenn es darum geht, Menschen dafür zu stärken, sich aktiv an der Gestaltung einer nachhaltigen Gesellschaft zu beteiligen. Um einen Kurswechsel der Gesellschaft in diese Richtung voranzutreiben, ist das Engagement jeder und jedes Einzelnen gefragt. Die Voraussetzung dafür, dass Menschen fähig und bereit sind, Verantwortung zu übernehmen, liegt zu einem großen Teil in der Bildung. Die folgenden Seiten sollen deutlich machen, dass Bildung für nachhaltige Entwicklung neue Wege gehen will.

Lehren und Lernen
Bildung für nachhaltige Entwicklung braucht eine neue Lehr- und Lernkultur, denn die Anforderungen an uns und unsere Jugendlichen haben sich verändert. BNE ist eine Herausforderung für alle Beteiligten – sie unterscheidet sich in vielen Dingen nicht von "gutem Unterricht" und doch bringt sie große Veränderungen. Welche Kompetenzen werden zukünftig benötigt, wie muss sich das System Schule weiterentwickeln, um diese zu vermitteln und was sehen die  gesetzlichen Grundlagen zum Umsetzen neuer Lehr- und Lernformen vor?

COOL – Cooperatives Offenes Lernen
Selbstgesteuertes Lernen auf reformpädagogischer Basis in der Oberstufe von Georg Neuhauser. Nachhaltige Entwicklung ist nicht etwas, das jeder für sich alleine erreichen kann. Es geht vielmehr darum, wie jede/r Einzelne ihre/seine Stärken optimal in die gemeinsame Sache einbringen kann. Kooperation und Teamarbeit sind daher Kompetenzen, die in einer BNE gefördert werden müssen. COOL ist ein schon in vielen Schulen erprobtes Projekt für selbstverantwortliches, kooperatives Lernen.

„Nicht aus dem Rahmen fallen?!“
Rechtliche Rahmenbedingungen für die Umsetzung neuer Lehr- und Lernformen von Elfriede Schmidinger
Die Unsicherheit bezüglich neuer Lehr- und Lernformen ist groß, dabei ist ihr Einsatz im Unterricht nicht nur erlaubt, sondern wird in den Rechtsbestimmungen ausdrücklich erwünscht. Die rechtlichen Bestimmungen beinhalten wenige Vorschriften und bieten viele Freiheiten.

Methoden schaffen Lehr- und Lernfreuden
Die Wirksamkeit und Attraktivität von Lernprozessen wird maßgeblich durch den kreativen Einsatz von Methoden ermöglicht. Eine gute Dramaturgie ist eine Kunst, die sowohl Lehr- als auch Lernfreuden schafft. Methoden sind keine pädagogische Trickkiste, sondern Verfahren, mit deren Hilfe sich alle Beteiligten mit einem Thema so auseinander setzen, dass sie zu neuen Einsichten und Kompetenzen gelangen können.

Projektarbeit – Teamarbeit: anregende Kulturschocks für die Schule
In Seminaren und Lehrgängen werden Fähigkeiten, zusammengefasst als „Soft Skills“ oder „Schlüsselqualifikationen“, zumeist erst im Berufsleben teuer gekauft bzw. gelernt. Genau diese Kompetenzen aber sollten bereits in der Schule erworben werden. Ein erster Schritt dahin wäre die Veränderung der Kommunikationsmuster in der Institution Schule.

 


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