ÖKOLOG
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ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Forschungsarbeiten und Studien

Im Zeitraum 2015-2016 wurde das ÖKOLOG Netzwerk durch die Begleitforschungsstudie von Dr. Karen Ziener (Alpen-Adria-Universität Klagenfurt) wissenschaftlich begleitet. Im Rahmen dieser Studie wurden Interviews mit ÖKOLOG-Regionalteams und einzelnen LehrerInnen an ÖKOLOG-Schulen durchgeführt. Ziel der Evaluation war die Erhebung empirischer Daten zur Struktur und Entwicklung der ÖKOLOG Netzwerke in den Bundesländern, den Aufgaben der Regionalteams sowie deren Rolle im Netzwerk. Erfragt wurden auch die Auswirkungen von ÖKOLOG in den Schulen sowie der Mehrwert, der Schulen durch den Beitritt in das ÖKOLOG-Netzwerk erwächst.  Die Darstellung der Ergebnisse erfolgte in Form von neun Fallstudien zu den Bundesländern und einer Cross-Case-Analyse über alle Bundesländer.

Literaturangabe: Ziener K. (2017): Das ÖKOLOG-Netzwerk: Begleitforschungsstudie in
der Phase 2015 bis 2016. Alpen Adria Universität, Klagenfurt.

Zur Studie

Auf dem Weg zu einer nachhaltigen Schulkultur


Jubiläumsstudie:  Auf dem Weg zu einer nachhaltigen Schulkultur – 15. Jahre ÖKOLOG-Programm, 10 Jahre Netzwerk ÖKOLOG

 Vor 10 Jahren machten sich die ersten 23 Schulen im Schulnetzwerk ÖKOLOGisierung von Schulen mit Umweltprojekten auf den Weg. Grund genug die Leistungen dieser Schulen vor den Vorhang zu holen und genauer hinzuschauen, welche Erfahrungen sie in all den Jahren gemacht haben. Das in konkreten ökologischen Entwicklungsprozessen gewonnene Wissen von LehrerInnen ist eine wertvolle praktische Expertise für alle im Programm ÖKOLOG Mitarbeitenden und alle, die an ökologischen Schulentwicklungsprozessen interessiert sind.


Dieser Schatz sollte durch eine Befragung an diesen Schulen gehoben werden. Diese 23 Schulen sind über alle neun Bundesländer verbreitet und repräsentieren alle Schultypen von der Volksschule, über Hauptschulen und Gymnasien bis zu Berufsschulen und berufsbildenden höheren Schulen. Die Studie repräsentiert durch diese Streuung der Schulen das ÖKOLOG-Programm im "Kleinen". Es sollen mit dieser Broschüre daher auch die Leistungen aller zurzeit 362 ÖKOLOG-Schulen aufgezeigt und gewürdigt werden. 
Die vorliegende Broschüre bietet im ersten Kapitel eine überblicksartige Beschreibung des Programms ÖKOLOG. Danach wird das Design der aktuellen Interviewstudie skizziert. Die Ergebnisse werden im dritten Kapitel als illustrierte Steckbriefe für jede der 23 Schulen vorgestellt und darauf aufbauend zusammengefasst. Ein Ausblick und eine Literaturliste zu ÖKOLOG runden die Broschüre ab. 

Literaturangaben: Rauch, F. & Dulle, M. (2011): Auf dem Weg zu einer nachhaltigen Schulkultur – 15. Jahre ÖKOLOG-Programm, 10 Jahre Netzwerk ÖKOLOG. BMUKK, Wien. ISBN978-3-85031-161-8

Jubiläumsstudie:  Auf dem Weg zu einer nachhaltigen Schulkultur

                

Die Implementierung der BNE an Schulen in Österreich


Ausgehend von der im Jahr 1992 verabschiedeten Zielvereinbarung der UN-Agenda 21 wurde in Österreich bereits im Jahr 1995 das sogenannte ÖKOLOG-Schulprogramm eingeführt, das Basis-Programm des Bildungsministeriums zur Bildung für Nachhaltigkeit und Schulentwicklung an österreichischen Schulen.

In der vorliegenden Publikation werden die Bildung für nachhaltige Entwicklung als Aufgabe für Schulen begründet, die verdichteten Erfahrungen der Umweltbildung in Österreich dokumentiert und Bildung für nachhaltige Entwicklung als Qualität von Schulen aufgezeigt. Der Fokus der Autorin richtet sich dabei auf die Tätigkeit des ENSI-Lehrer/innen-Teams (ENSI=Environment and School Initiatives), auf die Bildung für nachhaltige Entwicklung im Bereich des berufsbildenden Schulwesens in Hinblick auf Qualitätskriterien, auf die Arbeit der ÖKOLOG-Schulen aller Schularten in Niederösterreich und auf ein Schulentwicklungsprojekt einer Grundschule mit ökologischem Schwerpunkt. 

Es wurden fünfzehn Qualitätsmerkmale für Schulen mit Bildung für nachhaltige Entwicklung auf ihre Anwendbarkeit an Schulen überprüft. Darüber hinaus werden die Grundintentionen der Bildung für nachhaltige Entwicklung dargestellt, deren Themenvielfalt im Unterricht in Form vieler Lernmöglichkeiten und in Schulprojekten zur Umsetzung kommen kann. Die Tätigkeit des ÖKOLOG-Regionalteams, die Rahmenbedingungen der Bildung für nachhaltige Entwicklung an Schulen und die dazu erforderlichen Unterstützungsmaßnahmen werden am Beispiel von Niederösterreich diskutiert. Der Schulentwicklungsprozess wurde beispielhaft an einer Grundschule unter dem Aspekt der Bildung für nachhaltige Entwicklung erforscht. Durch den globalen Stellenwert der Bildung für nachhaltige Entwicklung ist die vorliegende Arbeit nicht nur für österreichische Schulen, sondern auch international betrachtet von Bedeutung.

Literaturangaben: Herta Ucsnik (2011): Die Implementierung der Bildung für nachhaltige Entwicklung an Schulen in Österreich; Projektverlag, ISBN 978-3-89733-237-9.

Bestellung unter: 
Projektverlag Verlag für Wissenschaft & Kultur 2011, 395 Seiten, 29,90 EUR (D) 30,80 EUR (A), zzg. Versandkosten: Bestellung per E-Mail, auf der Homepage, oder über die Autorin.

Autorin: 
Herta Ucsnik: Ausbildung zur Volksschullehrerin, viele Jahre als Schulleiterin tätig, später Mitarbeit im ENSI-Team (ENvironment and School Initiatives) des österreichischen Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur im Rahmen des Programms „Ökologisierung von Schulen“, zugleich Mitglied des ÖKOLOG-Regionalteams von Niederösterreich. Absolventin der „Leadership-Academy“ für Führungskräfte aus dem Bildungsbereich in Alpbach/Tirol. Studium der Philosophie/Politikwissenschaft an der philosophischen Fakultät der Universität Wien.

                   

ÖKOLOG und Gender


Evaluierung der ÖKOLOG-Schulen mit besonderer Berücksichtigung von Gender-Aspekten

Das Ziel dieser vom BMBF (vormals BMUKK) in Auftrag gegebenen Studie war es die Geschlechterrollen (Sprachgebrauch und Bildverwendung), die Geschlechterverteilung bei den AkteurInnen von ÖKOLOG und die Präsenz der Genderthematik in den aktuellen ÖKOLOG-Aktivitäten zu untersuchen. Als Methoden wurde ein Gender Screening von Materialien des Programms "ÖKOLOGisierung von Schulen – Bildung für Nachhaltigkeit" sowie eine schriftliche Befragung, die sich an verschiedene AkteurInnen der ÖKOLOG-Schulen richtete und mit 55 % Rücklaufquote sehr erfolgreich verlief.

BMBF: ÖKOLOG und Gender - Langfassung

BMBF: ÖKOLOG und Gender - Kurzfassung

BMBF: Umweltbildung


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