ÖKOLOG
DEENFR
ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

ÖKOLOG und SQA


 

SQA – Schulqualität Allgemeinbildung ist eine Initiative des BMBF, die auf pädagogische Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung abzielt. SQA ist Methode und Werkzeug zugleich. Die Initiative bietet Ihnen die Möglichkeit, gezielt an der Weiterentwicklung des Lernens und Lehrens an Ihrem Standort / in Ihrer Region / in Ihrem Bundesland zu arbeiten. SQA soll Ihnen helfen, möglichst systematisch, ökonomisch und erfolgsorientiert gemeinsam zu planen.

Entwicklungspläne – auf Ebene der Schulen, Bezirke, Länder – stellen ebenso wie die periodischen Bilanz- und Zielvereinbarungsgespräche mit der jeweils übergeordneten Ebene (also z. B. Schulen mit BSI, BSI mit LSI) zwei zentrale Strukturelemente von SQA dar.

Sie möchten mehr über SQA – Schulqualität Allgemeinbildung wissen? Hier finden Sie umfassende Informationen: www.sqa.at

ÖKOLOG und SQA

Das neue Gesetz zum Qualitätsmanagement ermöglicht Schulen, ihre ÖKOLOG-Initiativen als selbstgewähltes Thema des Entwicklungsplans ihrer Schule zu bearbeiten.

Ziel des ÖKOLOG-Programms ist eine kontinuierliche Qualitätsentwicklung, die jährlich dokumentiert wird und schrittweise zu einer ökologischen Alltagskultur führen soll. ÖKOLOG-Initiativen gehören zu den von der Schule frei wählbaren Themen für den Entwicklungsplan (siehe Beispiele: BG/BRG Klusemannstraße, NMS Wölfnitz).

Unterstützungsleistungen durch ÖKOLOG


Handbuch für ökologisches Schulmanagement:

  • Download Handbuch


Anregungen für Themen bieten:


Hilfestellung für Ist-Analyse und Dokumentation bieten:


Fortbildungen:

Wenn Sie Mitglied im ÖKOLOG-Netzwerk sind, gibt es Fortbildungsangebote durch die Regionalteams.

Aus der Gesprächsreihe von kreativinnovativ2020: „SQA durch die Brille von ÖKOLOG“

12 Schritte für die Erstellung eines SQA-ÖKOLOG-Entwicklungsplans

  • 1. Schritt: Wählen Sie ein ÖKOLOG-Thema, an dem Sie an Ihrer Schule (weiter) arbeiten und Entwicklungsziele erreichen wollen.

Rückblick und Analyse (Evaluation der bisherigen Arbeit)

  • 2. Schritt: Welche Maßnahmen haben Sie im vergangenen Jahr unternommen? Beschreiben Sie konkrete Aktivitäten.
  • 3. Schritt: Was wurde durch diese Maßnahmen erreicht bzw. nicht erreicht? Welche Nebenwirkungen sind aufgetreten? Wie können Sie die Wirkungen und die Ausgangssituation im Allgemeinen anhand von Beobachtungen, internen und externen Rückmeldungen belegen?
  • 4. Schritt: Wie zufrieden sind Sie mit den Ergebnissen u.a. im Hinblick auf die aufgewendeten Ressourcen? Wie erklären Sie sich die Ergebnisse? Welche Erklärung wird am besten durch die Belege/Beobachtungen gestützt?
  • 5. Schritt: Auf welche mittelfristigen Ziele arbeiten Sie hin und was wäre ein Erfolg? Wo wollen Sie in 3 Jahren stehen?

Vorausblick (Ziele und Vorhaben für das nächste Schuljahr)

  • 6. Schritt: Welche konkreten Ziele setzen Sie sich für das kommende Schuljahr, um sich den mittelfristigen Zielen anzunähern?
  • 7. Schritt: Welche konkreten Vorhaben halten Sie für zweckmäßig, um vor dem Hintergrund der bei der Evaluation gewonnen Erkenntnisse den mittelfristigen Zielen einige Schritte näher zu kommen? Welche Maßnahmen sind Ihnen besonders wichtig? Sind die Vorhaben konkret, messbar, von den Betroffenen akzeptierbar, realistisch und in der verfügbaren Zeit durchführbar?
  • 8. Schritt: Formulieren Sie Indikatoren zu den einzelnen Maßnahmen. Was müsste nachweisbar eintreten, damit die gesetzten Ziele erreicht werden?
  • 9. Schritt: Überlegen Sie zu jeder einzelnen Maßnahme, zu der Sie Indikatoren festgelegt haben, mit welchen Methoden Sie den Erfolg überprüfen können. Es ist in diesem Zusammenhang zweckmäßig, Methoden zu wählen, die mit möglichst geringem Aufwand durchführbar sind aber trotzdem glaubwürdige Ergebnisse erwarten lassen.
    Wie holen Sie sich Rückmeldungen von „außen“? „Außen“ sind  Eltern, Peers, Kooperationspartner, Zertifizierungen durch Umweltzeichen für Schulen und Pädagogische Hochschulen, EMAS, ISO.
  • 10.  Schritt: Entwicklung des Fortbildungsplans: Welches Wissen brauchen Sie noch für die Umsetzung der Vorhaben? Wie beschaffen und verbreiten Sie es unter den Beteiligten?
  • 11.  Schritt: Entwicklung eines Umsetzungsplans, in dem die einzelnen Vorhaben / Maßnahmen stichwortartig festgehalten werden und angegeben wird, wer jeweils für die Durchführung und wer für die Überprüfung verantwortlich ist und welche zeitlichen Orientierungspunkte gesetzt werden.

Umsetzungsplan

(Teil)Vorhaben

Wer?

Was?

Bis wann?

 

 

 

 

 

 

 

 

  • 12.  Schritt: Organisation des Entwicklungs- und Umsetzungsprozesses

    • Wer ist wofür verantwortlich (Personen, Gremien)?
    • Wer trifft wie welche Entscheidungen?
    • Wer wird um Rückmeldung gebeten?
    • Wer wird worüber informiert?
    • Wie wird die Verbindlichkeit sichergestellt?
    • Wer bekommt welche Evaluationsergebnisse?
    • Wie wird auf Geschlechtergerechtigkeit geachtet?
    • Welche Arbeitsprinzipien sind besonders wichtig?

Anhang: Daten und Quellen

  • Basisdaten, Kennzahlen, die für die Arbeit an den Qualitätsthemen besonders wichtig sind.
  • Hinweise auf einschlägige Berichte und Dokumentationen.
  • Themenspeicher: Zurück gestellte, aber als wichtig erachtete Themen.

© 2011 ÖKOLOG