Gender-Fairplay-Sporttag

Jahresbericht des Schuljahres 2007/2008

Inhalt
Im Schuljahr 2007/08 startete unsere ÖKOLOG- und Umweltzeichen-Schule ein Kooperationsprojekt gemeinsam mit der KMS Enkplatz I, die eine ÖKOLOG – Schule mit sportlichem Schwerpunkt ist. Sport, Gender und die altersheterogene schulübergreifende Zusammenarbeit waren die starken Säulen, auf denen unser Projekt stand.
Die Kooperation mit der KMS Enkplatz I wurde in einem gemeinsamen Volleyballtraining, zu dem die SchülerInnen vom Enkplatz I im Sommersemester 2008 zu einem regelmäßigen Training für SchülerInnen der 3.A Klasse an unsere Schule kamen, umgesetzt.
Weiters fand ein Schachkurs an beiden Schulen statt, der von Frau Almert von Wiener Schachverband abgehalten wurde. In 20 Unterrichtseinheiten erarbeitete sie mit SchülerInnen aus den 4. Klassen die Grundregeln des Schachspiels und führte die Kinder zum turniermäßigen Schachspiel.
Der Höhepunkt des Gender-Fairplay-Kooperationsprojekts fand in der zweiten Maiwoche statt.
Am Gender-Fairplay- Turniertag, der am 8. Mai an der KMS Enkplatz I ausgetragen wurde, traten all die Kinder, die das ganze Schuljahr miteinander trainiert hatten, gegeneinander an. Volleyball-, Fußball- und Schachturniere wurden bei bestem Wetter und in Anwesenheit von Frau Regierungsrätin BSIin Monika Breyer und Frau Bezirksvorsteherin Renate Angerer abgehalten.

Eine Maßnahme / ein Projekt im Detail

Titel der Maßnahme / des Projektes
Gender-Fairplay-Sporttag

Beschreibung der Maßnahme
Im Schuljahr 2007/08 startete unsere ÖKOLOG- und Umweltzeichen-Schule ein Kooperationsprojekt gemeinsam mit der KMS Enkplatz I, die eine ÖKOLOG – Schule mit sportlichem Schwerpunkt ist. Sport, Gender und die altersheterogene schulübergreifende Zusammenarbeit waren die starken Säulen, auf denen unser Projekt stand.
Die Kooperation mit der KMS Enkplatz I wurde in einem gemeinsamen Volleyballtraining, zu dem die SchülerInnen vom Enkplatz I im Sommersemester 2008 zu einem regelmäßigen Training für SchülerInnen der 3.A Klasse an unsere Schule kamen, umgesetzt.
Weiters fand ein Schachkurs an beiden Schulen statt, der von Frau Almert von Wiener Schachverband abgehalten wurde. In 20 Unterrichtseinheiten erarbeitete sie mit SchülerInnen aus den 4. Klassen die Grundregeln des Schachspiels und führte die Kinder zum turniermäßigen Schachspiel.
Der Höhepunkt des Gender-Fairplay-Kooperationsprojekts fand in der zweiten Maiwoche statt.
Am Gender-Fairplay- Turniertag, der am 8. Mai an der KMS Enkplatz I ausgetragen wurde, traten all die Kinder, die das ganze Schuljahr miteinander trainiert hatten, gegeneinander an. Volleyball-, Fußball- und Schachturniere wurden bei bestem Wetter und in Anwesenheit von Frau Regierungsrätin BSIin Monika Breyer und Frau Bezirksvorsteherin Renate Angerer abgehalten.

Folgende/r Handlungsbereich/e wurde/n bei diesem Vorhaben behandelt
,Abfall,Schulgestaltung/Raumgestaltung,Gesundheitsförderung,Bewegung, Mobilität und Verkehr,Kultur des Lehrens und des Lernens,Schulentwicklung - ökologisches Schulprogramm,Öffnung der Schule/Einfluss auf Umfeld und Gemeinde wie z.B. lokale oder regionale Agenda,

Das Projekt des Gender Turniertages beinhaltete unterschiedliche Zielebenen: 1. Kooperation mit einer ÖKOLOG Schule im Bezirk - Die KMS Enkplatz I ist eine Schule, die als weiterführende Schule bei einer großen Zahl unserer SchülerInnen sehr beliebt ist. Durch ein altersheterogenes Kooperationsprojekt sollte sich auf Seite der VolksschülerInnen eine weitere Vertrautheit mit ihrer zukünftigen Mittelschule entwickeln. Für die MittelschülerInnen bestand die Möglichkeit, jüngere SchülerInnen zu coachen und so ihre sozialen Fähigkeiten weiter zu entwickeln. 2. Umsetzung des Gender Schwerpunktes - Der Gender-Schwerpunkt war an beiden Schulen für das Schuljahr 2007/08 ausgewählt worden und somit war ein gemeinsames Projekt eine ausgezeichnete Möglichkeit zur Umsetzung auf vielen Ebenen des Schullebens. 3. Möglichst große SchülerInnenbeteiligung an dem Projekt - In altersgemäßer Form sollten SchülerInnen in vielfältiger Weise an der Durchführung des Projekts mit einbezogen werden. 4. Fortbildung des LehrerInnen zum Thema Gender Mainstreaming - Im Laufe des Schuljahres sollten LehrerInnen durch schulinterne Fortbildungen, durch individuelle Fortbildung (Besuch des Vereins Efeu), durch Lektüre von Fachliteratur (liegt an der Schule auf) und den Ankauf von geschlechtergerechter Kinderliteratur zur Umsetzung im Unterricht eine sensiblere und bewusstere Haltung zur Geschlechtssensiblen Pädagogik entwickeln können.

Welche Ziele wurden mit der Maßnahme / dem Projekt verfolgt?
Das Projekt des Gender Turniertages beinhaltete unterschiedliche Zielebenen:
1. Kooperation mit einer ÖKOLOG Schule im Bezirk - Die KMS Enkplatz I ist eine Schule, die als weiterführende Schule bei einer großen Zahl unserer SchülerInnen sehr beliebt ist. Durch ein altersheterogenes Kooperationsprojekt sollte sich auf Seite der VolksschülerInnen eine weitere Vertrautheit mit ihrer zukünftigen Mittelschule entwickeln. Für die MittelschülerInnen bestand die Möglichkeit, jüngere SchülerInnen zu coachen und so ihre sozialen Fähigkeiten weiter zu entwickeln.
2. Umsetzung des Gender Schwerpunktes - Der Gender-Schwerpunkt war an beiden Schulen für das Schuljahr 2007/08 ausgewählt worden und somit war ein gemeinsames Projekt eine ausgezeichnete Möglichkeit zur Umsetzung auf vielen Ebenen des Schullebens.
3. Möglichst große SchülerInnenbeteiligung an dem Projekt - In altersgemäßer Form sollten SchülerInnen in vielfältiger Weise an der Durchführung des Projekts mit einbezogen werden.
4. Fortbildung des LehrerInnen zum Thema Gender Mainstreaming - Im Laufe des Schuljahres sollten LehrerInnen durch schulinterne Fortbildungen, durch individuelle Fortbildung (Besuch des Vereins Efeu), durch Lektüre von Fachliteratur (liegt an der Schule auf) und den Ankauf von geschlechtergerechter Kinderliteratur zur Umsetzung im Unterricht eine sensiblere und bewusstere Haltung zur Geschlechtssensiblen Pädagogik entwickeln können.

Wie wurde das Projekt reflektiert?
Ziel 1: Kooperation der Schulen wurde zufriedenstellend erreicht. In mehreren Treffen der Projektleiterinnen an beiden Schulen konnte ein Ideenaustausch und ein gemeinsames durchführbares Konzept erarbeitet werden.
Ziel 2: Gender-Schwerpunkt wurde verwirklicht. Es fand eine Ideensammlung der Umweltfüchse (VertreterInnen von SchülerInnen aller Klassen) zum Thema geschlechtergerechte Gestaltung der Schulfreiräume statt. Die SchülerInnen sammelten Ideen und diskutierten unterschiedliche Bedürfnisse von Mädchen und Buben. Die Ergebnisse wurden in der Aula präsentiert. Die SchülerInnenliga an unserer Schule besteht traditionell aus einer gemischten Mannschaft. Bei dem Freundschaftsspiel trat unsere SchülerInnen gegen die Mädchenfußballgruppe der KMS Enkplatz I an.
Ziel 3: Es waren alle SchülerInnen an dem Projekt beteiligt, zuerst 3. und 4. Klassen am Gender-Fairplay-Turniertag (8.Mai) und am nächsten Tag beim klassenübergreifenden Sport- und Spielefest an unserer Schule.
Ziel 4: Im August 07 besuchten Lehrerinnen der Schule den Verein "Efeu" zu einem Beratungsgespräch.
Am 28. Februar 08 fand an unserer Schule eine SCHILF-Veranstaltung zum Thema "Ökologisches Schulprogramm unter dem Gender-Schwerpunk" statt, an der alle LehereInnen teilnahmen.
Zudem besteht eine Infoecke im LehrerInnenzimmer, an der einige Broschüren des BMUKK zum Thema Geschlechtssensible Pädagogik aufliegen.

Wie wurden die SchülerInnen in den Planungsprozess (wichtige Entscheidungen, Erstellung eines Arbeitsplans etc.) miteinbezogen? In welchem Ausmaß beteiligten sich die SchülerInnen an der konkreten Umsetzung des Projekts?
Die SchülerInnen setzten sich in den einzelenen Klassen und auch im Rahmen des SchülerInnenpartizipationsmodells "Umweltfüchse" mit dem Thema Gender in altersgemäßer Form auseinander. Die konkrete Planung des Turniertages, des Schachkurses und der gemeinsamen Trainingsstunden wurde von den LehrerInnen erstellt.
Beim Sport- und Spielefest beteiligten sich alle Kinder der Schulen.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die entsprechende Öffentlichkeitsarbeit?
Die Präsentation des Projekt erfolgte beim Gender-Fairplay-Turniertag, zu dem Bezirksschulinspektorin Frau Regierungsrätin Monika Breyer, Frau Bezirksvorsteherin Renate Angerer und die DirektoInnen des 11. Bezirks eingeladen waren. Zudem waren Eltern der beiden Schulen anwesend, die unterstützend tätig waren (Betreuung der Kinder, Fotos).

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
100

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?

Link zu Projekthomepage